Les Paul 09. Juni 1915 – 13. August 2009


Eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Musikgeschichte ist für immer von uns gegangen !
Nicht nur, dass er ein begnadeter Musiker war – er war von Kindheit an auch ein Tüftler und Bastler – dessen Gedanken und deren Verwirklichung eine enorme Veränderung in die moderne Musik brachte!



Der Musiker

Geboren wurde Lester William Polsfuss (so der bürgerliche Name) am 09. Juni 1915 als Kind von George und Evelyn Polsfuss in der Kleinstadt Waukesha, Wisconsin. Jetzt starb er nur wenige Wochen nach seinem 94. Geburtstag am 13. August 2009 im Krankenhaus von White Plains, N.Y. an den Folgen einer Lungenentzündung.
Sein Interesse an der Musik begann im Alter von Acht Jahren, als er eine Mundharmonika geschenkt bekam. Doch es dauerte nicht lange, bis er sich anderen Instrumenten zuwandte. Zunächst war es das Banjo und etwas später kam noch die Gitarre hinzu und dieses Instrument begeisterte ihn am Meisten.
Da er sich nicht nur darauf beschränkte, lediglich Harmonien zu spielen, sondern die Gitarre als Melodieinstrument einsetzte, begann er schon zu der Zeit Überlegungen anzustellen, wie er am besten für das Instrument die Lautstärke verändern könne.
Schon damals betätigte er sich als Elektronic-Bastler und so baute er sich selber einen Verstärker für seine Gitarre. (Näheres im nächsten Kapitel).


Zwar stammte er ja nicht aus dem Herzland der Countrymusic, sondern aus dem nördlichen Gebiet der USA, aber eben doch aus einer ländlichen Gegend, in der die Countrymusic gern gehört wurde.
So war es also kein Wunder, dass er mit Countrymusic – der Musik, mit der er aufwuchs auch begann.
Er war gerade mal 13 Jahre alt, als er bereits halbprofessionell als Gitarrist in einer Countryband spielte. Zu dieser Zeit ging er noch auf die High School und die Band nannte sich ’Rube Tronson´s Cowboys’. Noch vor dem 18. Geburtstag verließ er die Schule, um in der ’Wolverton´s Radio Band’ in St. Louis als Berufsmusiker tätig zu werden.
Schon einige Zeit später, Anfang der 30er Jahre, noch vor 1935, arbeitete er dann zusammen mit einer Jazzband bei einem Radiosender in Chicago.
Bereits 1936 erschienen die ersten Schallplattenaufnahmen von ihm. Auf dem einen Album arbeitete er als Musiker in der Begleitband für die damals bekannte Bluessängerin Georgia White.
Das zweite Album aus dem Jahr wurde unter dem Pseudonym Rhubarb Red veröffentlicht, es war ein Hillbilly-Music Album. Dieses Pseudonym benutzte Paul noch einige Jahre weiter.
Inzwischen hatte er sich – inspiriert durch den Zigeuner-Gitarristen Django Reinhardt – dem Jazz zugewandt. Bereits 1937 gründete er ein Trio, das aus dem Sänger und Gitarristen Jim Atkins (einem Halbbruder von Chet), dem Bassisten Ernie Newton und ihm bestand. Mit diesem Trio blieb er bis 1941 zusammen.
Im Jahr 1938 zog es Paul nach New York, wo er einen Job in der Radiosendung ’Fred Waring´s Pennsylvanias’ bekam. In diesem Jahr heiratete er auch seine erste Frau Virginia Webb.
Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: Les Jr. (geboren 1941) und Lester (geboren 1944). [Zu dieser Zeit kannte er bereits seine spätere Ehefrau und hatte eine Affäre mit ihr.]
Die Ehe mit Virginia Webb wurde 1949 geschieden. Wenige Wochen später heiratete Les Paul dann Iris ’Colleen’ Summers. Da diese Ehe zunächst kinderlos blieb, adoptierten die Beiden 1958 eine Tochter namens Mary und bekamen im folgenden Jahr dann doch noch ein leibliches Kind, einen Sohn, der auf den Namen Robert getauft wurde.


Inzwischen hatte Les sich ganz auf die Gitarre konzentriert und war in dieser Zeit bereits sehr stark damit beschäftigt, die Gitarre zum elektrischen Instrument auszubauen. (Siehe nächstes Kapitel).
Fünf Jahre später, 1943, kam er nach Hollywood dort sollte er seine spätere Frau kennen lernen.
Am 02. Juli 1944 kam für ihn eine überraschende Chance! Warum Oscar Moore ausfiel, ist mir zwar nicht bekannt – aber einspringen für ihn – durfte Les Paul (wie er sich inzwischen nannte) – und somit wurde er zum Begleitmusiker für den großen Jazzsänger Nat ’King’ Cole beim berühmten Konzert ’Jazz at the Philharmonic’ vom 02. Juli 1944.
Noch im selben Jahr trat er mit seinem Trio in der Radioshow von Bing Crosby auf!
Dieser war von ihm nicht nur als Musiker angetan, sondern er interessierte sich auch für seine ’technischen Spielereien’ und finanzierte die ’Aufnahme-Experimente’ von Les Paul! Und Bing nahm mit Les auch einige Songs auf, von denen der Titel ’It´s Been A Long Long Time’ sogar ein No One Song wurde!
Aber er war zu dieser Zeit nicht nur Begleitmusiker für Bing Crosby, sondern auch für die Andrew Sisters und andere Künstler. Aber auch eine Reihe von Solo-Alben nahm er bereits in den späten 40er Jahren auf. Ein ’Vorläufer’ seiner späteren Aufnahmen war der Titel, der 1947 von Capitol veröffentlicht wurde. Dieser Titel war experimentell in der Garage von Les Paul entstanden. Der Titel des Songs war ’Lover (When You`re Near Me)’ und das Besondere an diesem Song war die Aufnahmetechnik! Les Paul spielte acht unterschiedliche Gitarrenparts und zwar nacheinander!
Das, was ihm – dem Tüftler – schon lange vorgeschwebt hatte – wurde hier zum ersten Mal verwirklicht! (Später nahm er den Song noch mal – zusammen mit Mary Ford auf.)
Doch das, worüber heute im Tonstudio nur müde gelächelt werden würde, wurde durch einen Trick erreicht. Les Paul nahm den Song nicht, wie damals bereits üblich, auf eine magnetische (Master) Disk auf, sondern benutzte das (eigentlich nicht mehr übliche) Verfahren und nahm auf Wachs-Matrize auf! Als Erstes spielte er die Hauptmelodie auf eine Disk, diese spielte er dann ab und spielte gleichzeitig dazu die zweite Stimme und nahm Beides mit einem zweiten Aufnahmegerät und einer zweiten Matrize auf. Diese benutzte er dann, um die dritte Stimme aufzuspielen usw.. So kam eine Stimme zur Anderen und so machte er die erste ’Multitrack-Aufnahme’ mit übereinander gelegten Parts! Später erfolgte das mit (der auch von ihm erfundenen) Parallelen – Parts. (Siehe nächstes Kapitel).
Im Januar 1948 erlitt Les Paul bei einem Autounfall in Oklahoma so schwere Verletzungen an seinem rechten Arm und Ellenbogen, dass er befürchten musste, nie wieder als Musiker tätig sein zu können!
Auf seine Anweisung hin, richteten die Ärzte den Arm in eine Position – die es ihm ermöglichte, eine Gitarre zu halten und zu spielen. Aber es sollte fast zwei Jahre dauern, bis er wieder so weit war, dass er auch wieder als Musiker arbeiten konnte. Während der Zeit, wo es ihm nicht möglich war, aufzutreten, heiratete er die Sängerin Mary Ford.
Mary, mit bürgerlichem Namen Iris ’Colleen’ Summers war unter diesem Namen schon eine bekannte Westernsängerin (bei KXLA´s ’Dinner Bell Round-Up Time’), als sich die beiden 1943 in Los Angeles kennen lernten. Aber zunächst gingen sie noch getrennte Wege. Während Les mit Bing und den Andrew Sisters arbeitete ’Colleen’ mit Country-Größen wie Gene Autry, Jimmy Wakely Art Wenzel und Anderen. Als die beiden dann ab 1949 zusammen arbeiteten, gab Les ihr den Künstlernamen Mary Ford, da sie auch mit ihren Western-Songs unter dem anderen Namen noch weiter Aufnahmen veröffentlichte und ihr Publikum nicht verunsichert werden sollte.
Mit ihr zusammen sollte er seine größten Erfolge erzielen! Nachdem er sein Instrument wieder richtig spielen konnte, nahm er in den 50er Jahren mit ihr zusammen zahlreiche Songs auf, die z.T. zu großen Hits, ja sogar internationalen Erfolgen, werden sollten.
Hits, wie z.B. ’How High The Moon’ oder ‘The World Is Waiting For The Sunrise’ und viele mehr.
Das brachte ihnen eine eigene TV-Show ein, die unter dem Namen ’The Les Paul and Mary Ford at Home Show’ von 1953 bis 1960 erfolgreich im US TV lief. Zusammen mit seiner Frau erhielt er insgesamt 36 Goldene Schallplatten. Zwei der Songs ’Vaya Con Dios’ und ’How High The Moon’ kamen sogar bis auf Platz 1 der Hitparade. Im Jahr 1951 konnten die Beiden mit dem Titel ’Mockin´ Bird Hill’ sogar in den Country-Charts einen No. Ten Erfolg verbuchen. Die meisten ihrer Songs fußten auf den ’overdubbing’ Techniken, die auf seinen Ideen beruhten und die Les Paul selber mit entwickelt hatte. (Siehe nächstes Kapitel). ’Ich konnte Mary singen lassen und machte aus ihrer Stimme drei, oder sechs, neun oder gar zwölf Stimmen – soviel ich gerade wollte’, erzählte er. Diese ’Overdubbing Technik’ war höchst beeinflussend auf andere, spätere Künstler, wie z.B. die Carpenters.
Wie andere Künstler auch, wollte auch er sich in dieser neuen Musikrichtung mit Namen ’Rock `N´ Roll’ versuchen. Zusammen mit Mary veröffentlichte er bei Capitol im Jahr 1958 ein entsprechendes Album, das aber flopte! Vier Jahre später, 1962, wollte Les Paul den bisherigen Sound nicht weiter verfolgen. Er begann zusammen mit seiner Frau Aufnahmen im damaligen ’Nashvillesound’ zu produzieren – aber auch damit konnte er sich nicht durchsetzen!
Ihre professionelle Zusammenarbeit endete 1963 und im folgenden Jahr erfolgte auch die persönliche Trennung.
Im Jahr 1964 (andere Quellen sprechen von 1962) lies sich Mary Ford von Les Paul scheiden. Sie konnte oder wollte dieses unstete Künstlerleben nicht länger ertragen.
Mary Ford (geboren am 07. Juli 1928 in El Monte, Kalifornien) zog sich vollkommen vom Musikgeschäft zurück, aber sie heiratete nach der Trennung von Les Paul noch einmal und nahm den Namen (Hatfield) ihres neuen Ehemanns an. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1977 lebte sie in Monrovia, Kalifornien. Ihre künstlerischen Aktivitäten beschränkten sich auf einzelne Benefizauftritte und auf Musik im Kreise ihrer Familie. Mary Ford starb am 30. September 1977 an Diabetes.


Die Trennung von ihr war bitter für Les und einige Jahre hörte man kaum noch von ihm.
Er widmete sich seinen technischen Interessen, worüber im nächsten Kapitel berichtet wird.
In den 70er Jahren nahm er dann zwei bemerkenswerte Alben - zusammen mit einem anderen berühmten Gitarristen, mit Chet Atkins (dem Halbbruder seines früheren Mitmusikers aus dem Trio)– auf. Das erste dieser beiden Duett-Alben war 1976 ’Chester & Lester’, (aufgenommen im Mai 1975) das im Jahr 1977 mit einem Grammy als ’Best Country Instrumental Performance’ erhalten sollte. Das zweite Album der Beiden kam 1978 mit dem Titel ’Guitar Monsters’.

Ab 1984 war Les Paul einmal wöchentlich in einem Jazzclub in Manhatten zu hören. Später dann, seit 2004 trat Les Paul wöchentlich im ’Iridium Jazz Club’ am
Broadway in New York auf.
2005 erschien das Album ’Les Paul & Friends: American Made, World Played’, die der 91-Jährige im Duett mit vielen anderen berühmten Gitarristen wie Eric Clapton, Jeff Beck, Peter Frampton oder Richie Sambora aufnahm. Für dieses Album wurde er 2006 mit zwei weiteren Grammys ausgezeichnet, in der Kategorie ’Best Pop Instrumental Performance’ für den Titel ’Caravan’ sowie in ’Best Rock Instrumental Performance’ für den Titel ’69 Freedom Special’.


Von diesen beiden Auszeichnungen erfuhr er, als er im Frühjahr 2006 im Krankenhaus lag. Da musste er mehrere Wochen pausieren, spielte dann aber weiter die ‚Monday Night’ Gigs in New York. Bei diesen Auftritten spielte er im Laufe der Jahre mit vielen Stars der Musikszene zusammen – u. A. mit Jimmy Page (Led Zeppelin), Mark Knopfler (Dire Straits), Bruce Springsteen, Eddie Van Halen und vielen Berühmtheiten mehr.
Jetzt verstarb Les Paul überraschend an den Folgen einer Lungenentzündung. Eine auch heute noch gefährliche Erkrankung, die bei Menschen im hohen Alter, wenn sie denn auftritt, meistens zum Tod führt. Alle vier Kinder haben ihn überlebt und waren noch vor seinem Tod an seinem Krankenbett.

Ehrungen:
Mary Ford
hat es leider nicht mehr erlebt – ein Jahr nach ihrem Tod, 1978 wurden Les Paul und Mary Ford in die ’Grammy Hall of Fame’ aufgenommen. Dieses sollte aber die einzige gemeinsame Ehrung bleiben.
Les Paul konnte allerdings für sich noch einige weitere Ehrungen einheimsen, darunter: den Grammy Trustees Award als Auszeichnung für sein Lebenswerk, der ihm 1983 verliehen wurde. Im Jahr 1988 wurde Les Paul in die ’Rock and Roll Hall of Fame’ aufgenommen, das war aber weniger der Musiker, sondern mehr der Erfinder und Entwickler (E-Gitarre) der damit geehrt wurde! Noch im selben Jahr wurde Les Paul mit dem SEAMUS Lifetime Achievement Award

ausgezeichnet. Im Mai 2005 – kurz vor seinem 90. Geburtstag – erfolgte die Aufnahme in die ’National Inventors Hall of Fame’ für die Entwicklung der Solid-Body-E-Gitarre. (Siehe nächstes Kapitel).
Dieter Mühlena

Discography

Albums

  • Feedback (1944) – compilation
  • Les Paul Trio (1946) – compilation
  • Hawaiian Paradise (1949)
  • The Hit Makers! (1950)
  • The New Sound (1950)
  • Les Paul's New Sound, Volume 2 (1951)
  • Bye Bye Blues! (1952)
  • Gallopin' Guitars (1952) – compilation
  • Les and Mary (1955)
  • Time to Dream (1957)
  • Lover's Luau (1959)
  • The Hits of Les and Mary (1960) – compilation
  • Bouquet of Roses (1962)
  • Warm and Wonderful (1962)
  • Swingin' South (1963)
  • Fabulous Les Paul and Mary Ford (1965)
  • Les Paul Now! (1968)
  • Guitar Tapestry
  • Lover
  • The Guitar Artistry of Les Paul (1971)
  • The World is Still Waiting for the Sunrise (1974) – compilation
  • The Best of Les Paul with Mary Ford (1974) – compilation
  • Chester and Lester (1976) – with Chet Atkins
  • Guitar Monsters (1977) – with Chet Atkins
  • Les Paul and Mary Ford (1978) – compilation
  • Multi Trackin' (1979)
  • All-Time Greatest Hits (1983) – compilation
  • The Very Best of Les Paul with Mary Ford (1983) – compilation
  • Tiger Rag (1984) – compilation
  • Famille Nombreuse (1992) – compilation
  • The World Is Waiting (1992) – compilation
  • The Best of the Capitol Masters: Selections From "The Legend and the Legacy" Box Set (1992) – compilation
  • All-Time Greatest Hits (1992) – compilation
  • Their All-Time Greatest Hits (1995) – compilation
  • Les Paul: The Legend and the Legacy (1996; a four-CD box set chronicling his years with Capitol Records)
  • 16 Most Requested Songs (1996) – compilation
  • The Complete Decca Trios—Plus (1936-1947) (1997) – compilation
  • California Melodies (2003)
  • Les Paul & Friends: American Made World Played (2005)
  • Les Paul And Friends: A Tribute To A Legend (2008)

Singles

  • "It's Been a Long, Long Time" – Bing Crosby & The Les Paul Trio (1945), #1 on Billboard Pop singles chart, 1 week, December 8
  • "Rumors Are Flying" – Andrews Sisters & Les Paul (1946)
  • "Lover (When You're Near Me)" (1948)
  • "Brazil" (1948)
  • "What Is This Thing Called Love?" (1948)
  • "Nola" (1950)
  • "Goofus" (1950)
  • "Little Rock 69 Getaway" (1950/1951)
  • "Tennessee Waltz" – Les Paul & Mary Ford (1950/1951)
  • "Mockingbird Hill" – Les Paul & Mary Ford (1951)
  • "How High The Moon" – Les Paul & Mary Ford (1951), #1, Billboard Pop singles chart, 9 weeks, April 21-June 16; #1, Cashbox, 2 weeks
  • "I Wish I Had Never Seen Sunshine" – Les Paul & Mary Ford (1951)
  • "The World Is Waiting for the Sunrise" – Les Paul & Mary Ford (1951)
  • "Just One More Chance" – Les Paul & Mary Ford (1951)
  • "Jazz Me Blues" (1951)
  • "Josephine" (1951)
  • "Whispering" (1951)
  • "Jingle Bells" (1951)
  • "Tiger Rag" – Les Paul & Mary Ford (1952)
  • "I'm Confessin' (That I Love You)" – Les Paul & Mary Ford (1952)
  • "Carioca" (1952)
  • "In the Good Old Summertime" – Les Paul & Mary Ford (1952)
  • "Smoke Rings" – Les Paul & Mary Ford (1952)
  • "Meet Mister Callaghan" (1952)
  • "Take Me In Your Arms And Hold Me" – Les Paul & Mary Ford (1952)
  • "Lady of Spain" (1952)
  • "My Baby's Coming Home" – Les Paul & Mary Ford (1952)
  • "Bye Bye Blues" – Les Paul & Mary Ford (1953)
  • "I'm Sitting On Top Of The World" – Les Paul & Mary Ford (1953)
  • "Sleep" (Fred Waring's theme song) (1953)
  • "Vaya Con Dios" – Les Paul & Mary Ford (1953), #1, Billboard Pop singles chart, 11 weeks, August 8-October 3, November 7-14; #1, Cashbox, 5 weeks
  • "Johnny (Is The Boy For Me)" – Les Paul & Mary Ford (1953)
  • "Don'cha Hear Them Bells" – Les Paul & Mary Ford (1953), #32, Cashbox
  • "The Kangaroo" (1953), #23, Cashbox
  • "I Really Don't Want To Know" – Les Paul & Mary Ford (1954)
  • "I'm A Fool To Care" – Les Paul & Mary Ford (1954)
  • "Whither Thou Goest" – Les Paul & Mary Ford (1954)
  • "Mandolino" – Les Paul & Mary Ford (1954)
  • "Song in Blue" - Les Paul & Mary Ford (1954), #17, Cashbox
  • "Hummingbird" – Les Paul & Mary Ford (1955)
  • "Amukiriki (The Lord Willing)" – Les Paul & Mary Ford (1955)
  • "Magic Melody" – Les Paul & Mary Ford (1955)
  • "Texas Lady" – Les Paul & Mary Ford (1956)
  • "Moritat" (Theme from "Three Penny Opera") (1956)
  • "Nuevo Laredo" – Les Paul & Mary Ford (1956)
  • "Cinco Robles (Five Oaks)" – Les Paul & Mary Ford (1957)
  • "Put A Ring On My Finger" – Les Paul & Mary Ford (1958)
  • "Jura (I Swear I Love You)" – Les Paul & Mary Ford (1961)
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