Livegäste bei Euroherz am 19.08.2008
K.C. McKanzie und The Road Brothers
K.C. McKanzie
Bei
"Doc" Schulzes Country Time gaben sich wieder einmal die Livegäste die
Klinke in die Hand. Am 19.August 08 kam zuerst K.C. McKanzie, mit ihrem
Partner Budi Budinsky, ins Studio. Wir müssen gestehen, dass wir von den
Beiden noch nichts gehört hatten. Also waren wir gespannt was uns da bei
Radio Euroherz erwartet. Budi installierte seinen Kontrabass, Gitarre
und Banjo und noch einige „Kleinteile" im Studio. „Razorblade", heißt
der Song, von der CD „Hammer & Nails", mit dem Moderator „Doc" seine
Gäste den Hörern vorstellt. Er ist selbstgeschrieben, wie wir dann im
Interview hören und auch die anderen 12 Titel der CD kommen aus eigener
Feder. K.& C. stehen für Katja und Christof werden wir schlau gemacht.
Live bringen sie dann „Holy Branches", „Pretty Horse", „Adam" und auch
den Titelsong der CD „Hammer & Nails". Die Beiden können gut mit ihren
Instrumenten umgehen und auch Katja hat eine tolle Stimme, aber wir
können sie nicht unter Country Music einordnen.
Was ist Country Music? Diese
Frage beschäftigt uns, schon so lange wir uns damit beschäftigen.
Country Music ist ein weites Feld und hat viele Spielarten. Lary Schuba
sagte einmal in einem Interview, als ihn Tom Jeier bei einer
Songvorstellung fragte, ob das Country Music sei: „Ich bin Country
Music! Alles was ich mache ist Country Music! Also ist das Country
Music!", so einfach kann die Frage manchmal beantwortet werden. Wir
finden, und das ist die persönliche, ehrliche Meinung, in den Songs von
K.C. McKanzie ist so viel Country, wie im Hundkuchen Hund. Auch auf die
Frage nach Vorbildern, zählt sie Emmylou Harris und auch Dolly Parton,
die Country Queen`s schlechthin dazu, aber auch hier können wir keine
Verbindung herstellen. Wir finden, von den Songs und auch der Aura der
Künstlerin könnte man sie in der Folk- Ecke ansiedeln. Bei Singer an
Songwriter, etwas Bluegrass mit irischen Einflüssen. Auf einer
Kleinkunstbühne, mit intellektuellen Publikum kommt sie sicher besser
an, als bei einen Countryfest. Sie kommt aus Berlin, macht aber
ausschließlich englische Texte. Mit ihrer schönen Stimme und den
ungewöhnlichen, teils tiefgründigen Texten, bringt sie eine fast intime
Stimmung ins Studio und auch die Musik ist Klasse, aber eben nicht das,
was wir unter Country verstehen. Aber vielleicht denken wir hier zu „countrylastig"?
Wer sich ein eigenes Urteil bilden will, muss sich das Acustic- Duo eben
einmal anhören. Informieren kann man sich unter:
www.kcmckanzie.com
 
Peter und Uschi
The Road Brothers
In
der nächsten Stunde Sendezeit kamen die Road Brothers ins Studio. Nun
die kennen wir von der CMM aus Berlin, da traten sie im Bluebird Cafe
auf und sie waren auch schon hier beim „Doc" zu Gast. Beim letzten
Besuch waren sie nur zu zweit, diesmal hatten sie sich mit einem
Banjospieler verstärkt. Mit dem „Folsom Prison Blues" legten sie gleich
live los und ein Instrumental- Medley folgte. Sie definieren Country
Music so: „sag einfach, dass die Welt beschissen ist und spiel eine
flotte Melodie dazu und schon ist es Country!". Das „Trio" besteht aus
dem Bassisten Francis Kyoto, „Strawberry- Clay" am Banjo und Alex ist
Gitarrist, Frontmann und Sänger. Auch wenn sie zusammen singen, ergänzen
sie sich stimmlich gut. Sie spielen meist die traditionellen Stücke.
So gibt es
„Cottonfields", „Ghostriders in the Skay", "On the Road again" oder den
J.Horton Song „North to Alaska". Mit seiner
Stimme kann Alex auch gut die Songs von Johnny Cash interpretieren. In
lockerer Atmosphäre und mit gut gespielten Songs vergeht die Sendezeit
wieder viel zu schnell und zusammen mit K.C. McKanzie, mit denen die
Road Brothers im Moment touren, lassen wir den Abend in gemütlicher
Runde ausklingen. Wer sich über die Road Brothers informieren möchte:
www.theroadbrothers.de
Peter und Uschi
 
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