Jim Lauderdale - Bluegrass
Label: YEP ROC
VÖ: Dezember 2006
 
Für sein Teamwork mit Bluegrass-Kaiser Ralph Stanley auf ""Lost In The Lonesome Pines""  flatterte 2002 verdient der Grammy für das Beste Bluegrass Album des Jahres ins Haus. Dass er, dessen Name vor allem durch seine Songwriteraktivitäten (u.a. für George Strait, Dixie Chicks etc.) bekannt wurde, es auch allein kann, hat Lauderdale mehr als einmal bewiesen und liefert mit "Bluegrass" einen weiteren exemplarischen Beweis.
Die Kompositionen des untypischen Nashville-Veteranen sind trotz gängig-bekannter Akkordfolgen - warum auch nicht - grandios.
Neben seinen Blues und Folkanleihen werden natürlich auch bewährte Country-Genre-Klischees bedient, aber ein bisweilen heulendes Stimmenelement gehört nun mal zur Countrymusik und erst recht zum Bluegrass.
Letztgenanntes ist hier, wie der Albumtitel verspricht, erfreulicherweise zweifellos Programm. Das Banjo kommt  als typisches Werkzeug dieser Sparte absolut nervfrei (was  besonders der dem Bluegrass etwas distanzierter gegenüberstehende Hörer -über weitere Strecken- eher selten erleichtert loben kann) zum permanenten Einsatz und beschert zusammen mit "Jimmys" vokalistischen Schmeicheleien überaus angenehme Unterhaltung für Traditionalisten, aber auch milden Zugang für Neueinsteiger. 
 
Tracklist:
1. Mighty Lonesome  
2. Time's a Looking Glass  
3. I'm Still Living for You  
4. I Shouldn't Want You So Bad  
5. Who's Leaving Who  
6. Forever Ends Today  
7. Love in Ruins  
8. There Goes Bessie Brown  
9. It Wasn't That I Had To  
10. It's So Different  
11. My Treasure  
12. Don't Blame the Wrong Guy  
13. Where They Turn Around
 
Web:

Wayne Hancock - Tulsa
: Herbst 2006
Label: Bloodshot-Records
 
 
Ich wäre schon etwas enttäuscht gewesen, hätte sich diese aktuelle Bloodshot-Veröffentlichung nicht erwartungsgemäß als schräge Anomalie in der teilweise biederen Countrylandschaft herausgestellt. Bezeichnet sich doch  Wayne “The Train” Hancock - der ungekrönte König des Juke-Joint-Swing- selbst als Dorn im Auge der Genre-Fabrik. Wayne ist ein Genie. Seine Western-Swing, Blues-Rockybilly-Kompositionen klingen großartig "oldtime", ohne dadurch zwangsläufig "retro"-Assoziationen vorzuschreiben.
Meine Verbeugung vor der Erzeugung imaginärer Bilder öder, verstaubter Highways und runtergekommener Billigabsteigen, an deren Jukeboxes im trostlosen Schankraum die letzten Kröten in den Einwurfschlitz gefummelt werden.
Vom  Künstler gewollt oder ungewollt, das Traditionelle wirkt auf mich unfreiwillig ironisch.
 
Und das ist gut so!
 
Hören:
 

Roots/ Southern Rock / Country
 
Kentucky Headhunters - Flying Under the Radar
Label: Cbuj Ent
VÖ: September 2006
 
 
 
Sie spielen seit nunmehr 40 Jahren zusammen, haben inzwischen über 6 Millionen Alben verkauft,  zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und trotzdem dürften die Kentucky Headhunters in unseren Breitengraden kaum jemandem ein geläufiger Begriff sein. Dabei ist ihre Musik das, was man durchaus freimütig als GROSSARTIG betiteln darf. Vortreffliche Stimmen, geniale Melodien und erstklassiges Songwriting.
Flying under the Radar ist einretrospectiver Cocktail  aus den letzten 3 Alben "Big Boss Man" , "Soul"  und "Songs from the Grass String Ranch", die inzwischen out of print sind.
 
Famose Scheibe, die bereichert!
 
Hören:
Back to the sun
Big boss man
ashes of love
 
WEB:
 

George Straight - Strait Hits
Label: Wrasserecords
VÖ: September 2006
 
 
 
Nach unzähligen Alben bekommen die geneigeten Fans und zahllosen sehnsuchtsgebeutelten Hausfrauenherzchen mal wieder - denn dies ist ja bei Weitem nicht die erste Best of, die zum Verkauf angeboten wird -  die Gelegenheit sich die Sahnestücken des verschmusten Traditionalisten ins Haus zu holen und auf akustischem Wege ihr romantisches Verlangen zu befriedigen.
 
Ordentliche und gewohnt softe Zusammenstellung für die Unersättlichen!

 

 
Tracklist:
CD1: 1. I Just Want To Dance With You
CD1: 2. Am I Blue
CD1: 3. All My Ex's Live In Texas
CD1: 4. Easy Come, Easy Go
CD1: 5. Right Or Wrong
CD1: 6. Fool Hearted Memory
CD1: 7. The Chair
CD1: 8. Ace In The Hole
CD1: 9. The Big One
CD1: 10. I've Come To Expect It From You
CD1: 11. Carried Away
CD1: 12. Check Yes Or No
CD1: 13. If You're Thinking You Want A Stranger (There's One Coming Home)
CD1: 14. She'll Leave You With A Smile
CD1: 15. Good News Bad News
CD1: 16. Amarillo By Morning
CD1: 17. True
CD1: 18. The Best Day
CD1: 19. I Can Still Make Cheyenne
CD1: 20. The Seashores Of Old Mexico
CD1: 21. One Night At A Time
CD1: 22. I Hate Everything
CD1: 23. We Really Shouldn't Be Doing This
CD1: 24. Down & Out
CD1: 25. Unwound

Voodoo Rhythm - The Gospel Of Primitive Rocknroll DVD
VÖ: September 2006
Label: Vodoo Rhythm Records
 
 
 
...ist eine Dokumentation dessen, was das Schweizer Label in jüngster Vergangenheit so zusammengebraut hat. Hier vereinen sich The Dead Brothers, The Monsters, King Khan, DM Bob, The Watzloves, Zeno Tornado & The Boney Google Brothers, The Come 'n Go, und Dink Winkerton in Interviews, raren Zusammenschnitte und privaten Szenen VON und MIT dem abgefahrenen Labelchef Reverend Beat-Man.
 
features:

1. REVEREND BEAT-MAN 

2. THE DEAD BROTHERS 

3. THE COME N GO

4. ZENO TORNADO ,

5.DINK WINKERTON, VELVET HAMMER

6. THE MONSTERS

7. KING KHAN

8. DM BOB

9. THE WATZLOVES

10. THE BEAT MAN WAY

 
Trailer:

Alternative Country/Americana
 
Micky and the Motorcars - Careless
Label: Self
: September 2006
 
 
 
Diese noch frische Combo um die Brüder Gary and Micky Braun sind momentan einer heisser Tipp in der Szene Austins. Zwei ältere, wesentlich bekanntere Familienmitglieder - Cody und Willy von Reckless Kelly (ähnlich genetisches Material ist unschwer in der Stimme zu erkennen) rühren derzeit kräftig die Werbetrommel, um den Geschwistern zu dem schwer verdienten Major Deal zu verhelfen. Momentan touren die Motorcars durchs ganze Land und reissen sich, bei nicht weniger als 200 Gigs im Jahr (u.a. mit Willie Nelson und Pat Green) so richtig den Allerwertesten auf.
 
Wer auf Reckless Kelly abfährt, kann hier eigentlich nix falsch machen. 
 
 
Hören:
Carolina morning
Rock Springs to Cheyenne
 
Web:

Marty Raybon - The grass I grew up on
Label: Synchoro Records
VÖ:29. August 2006
 
 
Solche Perlen bekommt man nicht serviert, man muss sie finden - zufällig. Von Zeit zu Zeit fruchten meine ursprünglich ziellosen Irrfahrten durch`s WorldWideWeb doch noch in ungeplanter Effektivität. Zum Beispiel in der Entdeckung meines persönlichen Albums des Sommers. Stimmlich so ziemlich das Beste, das ich an gegenwärtig Ofenwarmem in diesem Quartal auf meinen Kopfhörern hatte. Um meine Begeisterung nicht nur auf den Gesang zu reduzieren, sondern gleichwohl das musikalische Gesamtkunstwerk zu lobpreisen, möchte ich bereits an dieser Stelle auf Roustabout aufmerksam machen.
Mich wundert es nicht, dass der ehemalige Leadsänger, der bereits mit einem Award ausgezeichneten Country-Rock-Formation  Shenandoah in diesem Monat auch als Solokünstler eine Nominierung zum IBMA's Entertainer of the Year und Male Vocalist of the Year aus dem Briefkasten fummeln durfte.
 
 
Hören:
Highway headed South
Water`s so cold
Roustabout
 
Offizielle Homepage:
http://www.martyraybon.com

The Mark Newton Band - Hillbilly Hemingway
Label: Rebel Records
Vö: Herbst 2006
 
 
Über 30 eigene CD-Produktionen hat der Sohn eines Bluegrass-Multiinstrumentalisten und einer Gospelsängerin während seiner Karriere schon auf dem musikalischen Warenumschlagsplatz deponiert . Bereits im schnuckeligen Alter von 4 Jahren wurde er von Papi zu sämtlichen Outdoorevents gezerrt und konnte sich so wohl schwerlich den akustischen Einimpfungen, to what is called bluegrass entziehen. Alle 7 Tage Bill Monroe, Jimmy Martin, Ralph Stanley - wenn das nicht die besten Voraussetzungen sind.
Gerne liest man im Zusammenhang mit seinem musikalischen Heranreifen von Album-Kooperationen mit eben diesen Wochenend-Helden und anderen durchaus nicht Unbekannten: Bill Emerson, Ralph Stanley, Tony Rice, Dudley Connell. Nicht minder respektabel ist die Tatsache, dass Mark Newton seine Finger (neben Rhonda Vincent, Lynn Morris, Claire Lynch, Dale Ann Bradley u.a.) bei dem Album "Follow me back" im Spiel hatte. Bluegrassjunkies ist dieses IBMA Recorded Event of the Year 2001 mit Sicherheit bekannt.
 
Das hier beworbene, demnächst erscheinende Album ist meine spezielle Empfehlung für schnell Genervte, denen traditioneller Blugrass zu hektisch ist und deren Blutdruck mithin schlussendlich ungünstig beeinflusst wird. Hillbilly Hemingway kann  in Erwartung seichter Vokalpassagen und geschmeidiger Instrumentierung ganz angstfrei im Player in Rotationsbewegungen gesetzt werden.
 
Hören:
 
 Hillbilly Hemmingway
Good time to die in 
Jesse and Me
 
Links:
http://www.marknewtonband.com/

Kenny Rogers - Going Home (DVD)
Erscheinungstermin: 26. Mai 2006

Trotz- oder gerade WEGEN meiner schlummernden Unzufriedenheit bezüglich dieses visuellen Mosaiks, fühle ich mich tugendhaft motiviert, über "Going Home" aufzuklären.
Wie in vielen essentiellen Bereichen des Lebens, gilt auch hier im Besonderen: Wer lesen kann und dem verschriftlichten Infoteil( auf der Rückseite des Covers) großzügigen Interpretationsspielraum einräumt, ist klar im Vorteil.
Der aufmerksame Beobachter wird sich zweifelsfrei bereits die mathematische Frage gestellt haben, wie 19 Titel quantitativ auf 59min koexistieren können.
Die "most memorable performances and songs", die den geneigten Fans und Mitläufern als Features angekündigt werden und voreilig die freudig-erregten Tränen in die Augen treiben, erweisen sich schließlich als Minisequenzen eines Konzertes im populären House of Blues in Los Angeles,wenn auch charmantant kommentiert vom Superstar höchst persönlich.

Eine Bewertung durch Partikel wie "lediglich" scheint  mir schon allein aus dem Grund unangemessen, dass derartige Dokumentattionen als durchaus wertvoll und faszinierend eingestuft werden können, wenn sie denn als eben SOLCHE ausgewiesen sind.
Allerdings wäre mir auch für diesen Fall das vorliegende Medium etwas zu spärlich bestückt.

Nicht zuletzt ist bekanntlich doch alles eine Frage der individuellen Erwartungen.

Tracklisting:
01 Twenty Years Ago
02 Youth Only Happens To You One Time
03 Walking My Baby Back Home
04 It's A Good Day
05 When I Fall In Love
06 In The Mood
07 Just Dropped In
08 Ruby
09 The Gambler
10 Islands In The Stream
11 Love The World Away
12 Lady
13 I Get Along Without You Very Well
14 Love Is Just Around The Corner
15 Sweet Music Man
16 I Remember You
17 You Are So Beautiful
18 Sweet Home, Chicago
19 Twenty Years Ago

James Hand - The Truth Will Set You Free
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2006
Label: Rounder (in-akustik)
 


 

 

Tracklist

1.Banks Of The Brazos
2.Baby, Baby, Don't Tell Me That
3.Here Lies A Good Old Boy
4.I've Got A Lot Of Hiding Left To Do
5.If I Live Long Enough To Heal
6.In The Corner, At The Table, By The Jukebox
7.Leave The Lonely Alone
8.Little Bitty Slip
9.Just An Old Man With An Old Song
10.Shadows Where The Magic Was
11.The Truth Will Set You Free
12.When You Stopped Loving Me, So Did I

James Hand ist ein echter Cowboy und bringt uns noch echte Countrymusic in unsere großstädtischen Endzeit-Plattenbauten. Diese nostalgische Natürlichkeit und  cleane Authentizität kann sogar -oft kopiert und nie erreicht- Hank Williams unterschreiben. Zeitlos klingender old-time-HonkyTonk und Roots-Hillybilly, wie es die Tradionalisten und Classic-Country-Verehrer lieben. Empfehlenswertes Debut!

Hören:
Banks of the Brazos
In the Corner, At the Table, By the Jukebox

Offizielle Webside:
http://www.jamesslimhand.com/


Hayes Carll - Little Rock
Label: Rounder Europe
Vö:  3. März 2006
 
 
 


 
Titel:
1. Wish I Hadn't Stayed So Long   
2.Take Me Away   
3. Down the Road Tonight   
4. Good Friends   
5. Hey Baby Where You Been   
6. Rivertown   
7. Little Rock   
8. Leave Here Standing   
9. Sit In With The Band   
10. Long Way Home   
11.  Chickens 

Dies ist bereits das zweite Album des 28 jährigen texanischen SONGWRITERS. Trotzdem verspürte ich, nachdem ich das gewöhnungsbedürftige "Wish I Hadn't Stayed So Long " überwunden hatte, einen starken Drang, ihn unter die COUNTRY-Kollegen zu mauscheln.

Die größtenteils selbstverfassten Elf sind in jedem Fall rockig, folkig, bluesy, vor allem aber COUNTRY. Der mutmaßliche Grund könnte durchaus Produzent R.S.Field sein, der seine technischen Gerätschaften bereits für Webb Wilder und Billy Joe Shaver aufwärmte.
Der Newcomer erinnert abwechselnd an sämtliche Genregrößen (unter anderem kann ich mich nicht von Neil Young- Assoziationen frei machen), hofft aber hauptsächlich - möge es noch sehr lang`dauern- mal dicht neben Townes van Zandt oder Steve Earl begraben zu werden.
Fazit: Sensationell talentierter Nachwuchs!
Den Namen sollte man sich vorsichtshalber mal an die Pinnwand tackern.
 
Anspieltipp: Rivertown
Hören :    
Rivertown Take me away  Down the road tonight
  
Offizielle Homepgae:
http://www.hayescarll.com
 

THE DEAD BROTHERS
RELEASE DATE FEB.2006
Voodoo rythm records
 
Yyyyess! Über Voodoo Rhythm - Combos muss ich wohl nicht mehr viele Worte verlieren. Irgendwie find` ich konstant alles bedingungslos special und hörenswert. So auch dieses "white album of the dead brothers". Die Schweizer swingen uns hier jazzige Gypsy music im Rock`n Roll-Gewand vor. Natürlich alles on country - is`klar. Einfach strange - das sagt doch alles!
 
hören :   gucken:

 


REVEREND BEAT-MAN AND THE CHURCH OF HERPES

Erscheinungsdatum:  17.02. 2006
Label: Voodoo Rhythm
 
 Hab´ am WE ma` wieder n` bisschen im Voodoo- Karton gewühlt und bin beim frühstücklichen Durchlauschen bei "'your favorite position is on your knees"angelangt. ein very special Teilchen, dessen Ankündigung ich mir hier nicht verkneifen kann. 
Immer öfter und immer lieber, werde ich zum großzügigen Abnehmer gewöhnungsbedürftiger Kost  und kränkester Produktionen, bei denen andere Empfänger wohl mit sich hochbiegenden Fußnägeln zu kämpfen hätten.
Die Scheibe von Reverend Beat-Man and the Church of Herpes is` echt strange und macht es mir deutlich schwer, dem unschuldigen Hörer eine präzise Einschätzung ans Brett zu schlagen.
Der stilistisch zum Inhalt passende Pressetext informiert uns, wenn ich das mal salopp und verdeutscht zusammenfassen darf,  darüber, dass uns nach dem Schließen des CD-Faches eine Mischung aus Gospel Rock n` Roll mit Industrial Kraut-Electro in die Hörmuschel dringt. Mit anderen Worten: Craut influed Gospel from hell mixed up with Analogue electro trash.
 
Glaubt ihr nicht?
 
Kostprobe :

Faith Hill – Fireflies

Erscheinungsdatum: 10. August 2005
Label: Canada

Interessiert habe auch ICH zur Kenntnis genommen, dass ein neues Produkt des zwischenzeitlich maingestreamten Mississippi-Girls am Markt platziert wurde.
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Doris Ackermann – When I come back home   
Erscheinungsdatum:
 27. Juni 2005
Label: Elite Spec (DA Music) 
Ich muss wirklich immer wieder feststellen, wie wichtig die ersten Sekunden einer Gegenüberstellung sind. SIE, ER oder ES, das Produkt, wirkt oder es wirkt nicht. Punkt. 
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Los Super 7 – Heard it on the X
Erscheinungsdatum:
 22. April 2005
Label: Telarc (in-akustik)

Was haben John Hiatt, Lyle Lovett und Rodney Crowell gemeinsam?   
Richtig – sie singen zu Gitarrenmusik.  
 

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STARS`N`BARS feat. MAT WEGNER - Storms on the Water 
Erscheinungsdatum: 4. April 2005
Label: Zyx/Cr (ZYX)

Also berichtigt mich, wenn ich mich irre, aber diese  Storms on the water – Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor. Ist das nicht JENE Scheibe, die vor fast exakt 2 Jahren, schon einmal in kompletter Ausführung unter dem Namen Chuck Drum (damals noch im Eigenvertrieb) zu finden war??  

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The Grascals : Grascals 
Erscheinungsdatum:
 24. März 2005
Label: Rounder (in-akustik)

Selbst wenn die sechs Newcomer für Countryübermutter Dolly Parton, die vielleicht „beste Band“ sind, die jemals in ihre, immer noch zarten, Öhrchen gesäuselt sind, muss das nicht zwangsläufig ein Garant für WAS-AUCH-IMMER (Gefallen/Nichtgefallen) sein. 

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Devil In A Woodpile - In Your Lonesome Town

VÖ-Datum : 08.03.2005
Label: Bloodshot Records

Old-fashioned roots  Ein Grund sich in „stuff" aus dem Hause Bloodshot-Records zu verlieben, sind allein schon die krassen Cover. Sie sind teilweise so schräg, dass man erst nach mehrmaligem, deutlichen „ich schwöre" des Vorspieltresen-Diensthabenden glaubt, es könne sich tatsächlich um eine Folk-/Country-/Bluegrass-/Blues-/oder Ähnlich – CD handeln

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Sons of Jim Wayne : Blackie'S Bone
Erscheinungsdatum:
 7. März 2005
Label: Warehouse (Indigo)

Eins ist DEFINITIV: bei dieser Platte/Band weiß ich DEFINITIV nichts DEFINITIVES!  

KLAR ist auch: ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich ne brillante Idee war, mich mit dieser CD zu konfrontieren.
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Rex Hobart & the Misery Boys – Empty house 
Erscheinungsdatum:
 7. März 2005
Label: Bloodhot Records 

Das is` ma` ne stressfreie, zeitlose HonkyTonk – Veröffentlichung, von dem Mann, der bereits for „Best Musican“,  „Best Vocalist“ und mit seiner Band für „the Best Country-/Bluegrassband“ und „Band of the year 2004“ nominiert wurde.  

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Hank Ray  Ballads From The Badlands Of Hearts 
Erscheinungsdatum:
 28. Februar 2005
Label: Rhythmic B

Man soll es nicht glauben, zwischen PLAY und dem tragischen CD-Ende liegen etwa 42 Minuten. Das mag bis hierher noch nicht sonderlich außergewöhnlich sein,...
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TOM RUSSELL –  Hotwalker - Charles Bukowski And A Ballad For Gone America
Erscheinungsdatum:
 25. Februar 2005
Label: Hightone
 

Folkpoet Tom Russel ist ein König der Erzählung, ein König der Beobachtung.
Und so ranchert  er nun schon gut und gerne einige Jahrzehnte im Roots-Lager rum.  

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Patricia Vonne - Guitars & Castanets  
Erscheinungsdatum : Januar 2005 
Label :
CoraZong Records

Meist verhält es sich in etwa so: man verguckt sich in der CD-Abteilung in das rassige, südländisch-verruchte Ultra-Babe und nimmt sie dann aus Mitleid mit zu sich nach Haus`, damit sie sich mit dem Gitarrengurt nicht den zarten Hals verstümmelt

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Alison Krauss Album : Lonely Runs Both Ways

Die 15 Häppchen sind mal wieder so ausgeklügelt, unerträglich kurz, dass man sie auch ganz schmerzfrei 20 bis 27 mal hintereinander konsumieren kann, ohne dass der Nachbar schon cholerisch den Rhythmus falsch mitklopft .
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SPLIT LIP RAYFIELD – Should have seen it coming
Label : Bloodshot
Release: 15.11.2004
Hillbilly/ Bluegras

Mein Reden: noch ne Bloodshot-Scheibe = noch n abgefahrenes Cover. Leider muss ich Euch hier den satanic – looking Schädel von der Rückseite vorenthalten.

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The Twang  - Let There Be Twang
Erscheinungsdatum:
 4. Oktober 2004
Label: Xxs (Indigo)

Kreative , die selbstbewusst, großmäulig oder auch herablassend und ironisch, Superstars imitieren, Megahits umtexten, parodieren oder neu interpretieren und sich dabei nicht nur durch die Ideen anderer mit Ruhm bekleckern, sondern auch eine hochgradige Musikalität durchblicken lassen, hätt` ich schon immer gern mal zum Käffchen und etwas Sandgebäck eingeladen.
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April Moon : Suddenly September
Erscheinungsdatum : September 2004
Label : Kreakustik Records

Der aussterbende, weltoffene Countryfan sperrt mitunter, musikbesessener Weise, seine umtriebigen SinnesOHRgane auch mal für so einiges auf, das man aus der Entfernung als Akustikgitarre und Violine deuten könnte.

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Silverwood – My Side of town
Erscheinungsdatum:
 31. August 2004
Label: Agr (Universal) 
Wer was kann, darf nach vorne treten
Dieses moderne und durchaus massenkompatible Album beweist, die charismatische  Frau, mit den brünetten langen Locken und der druckvollen, ausdruckstarken Stimme, erweist sich nicht nur wenn’s  ums Outfit geht, als eine Art Chamäleon, sondern ist auch künstlerisch höchst wertvoll und explizit wandelbar.
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Jon Dean Foster – Born Survivor
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2002
Label: Zyx (ZYX)

Oh man, ich grübele schon die ganze Zeit –  diese Stimme…?....  
……diese prägnante, etwas soullastige, kehlige Stimme – sie kommt mir so tierisch bekannt vor…

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David Hasselhoff Album : Sings America

Absichtlich, um vielleicht vorzeitigen – „wie jetzt : DAVID HASSELHOFF????"- Stöhnern vorzubeugen, habe ich mal die Trackliste an den Anfang gestellt – diese dürfte eigentlich beweisen, dass sich die Existenz DIESER CD-Besprechung in einem Country-Portal durchaus rechtfertigen lässt.

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Hermann Lammers Meyer : I'd Like to Live It Again
Erscheinungsdatum:
 11. April 2001
Label: Desert Kid

Vor einiger Zeit bat ich Herman - unseren, mir übrigens sehr sympathischen, deutschen „Halbamerikaner"- mir seine BESTE CD zu schicken.

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