Für sein Teamwork mit Bluegrass-Kaiser
Ralph Stanley
auf ""Lost In The Lonesome Pines"" flatterte 2002
verdient der Grammy für das Beste Bluegrass
Albumdes Jahres ins Haus.
Dass er, dessen Name vor allem durch seine
Songwriteraktivitäten (u.a. für
George Strait, Dixie Chicks
etc.) bekannt wurde, es auch allein kann, hat
Lauderdale mehr als einmal bewiesen und liefert
mit "Bluegrass" einen weiteren
exemplarischen Beweis.
Die Kompositionen des untypischen
Nashville-Veteranen sind trotz gängig-bekannter
Akkordfolgen - warum auch nicht - grandios.
Neben seinen Blues und
Folkanleihen werden natürlich auch bewährte
Country-Genre-Klischees bedient, aber ein bisweilen
heulendes Stimmenelement gehört nun mal zur Countrymusik
und erst recht zum Bluegrass.
Letztgenanntes ist hier, wie der
Albumtitel verspricht, erfreulicherweise zweifellos
Programm. Das Banjo kommt als typisches Werkzeug dieser
Sparte absolut nervfrei (was besonders der dem Bluegrass
etwas distanzierter gegenüberstehende Hörer -über
weitere Strecken- eher selten erleichtert
loben kann) zum permanenten Einsatz und beschert
zusammen mit "Jimmys" vokalistischen Schmeicheleien
überaus angenehme Unterhaltung für Traditionalisten,
aber auch milden Zugang für Neueinsteiger.
Tracklist:
1. Mighty Lonesome
2. Time's a Looking Glass
3. I'm Still Living for You
4. I Shouldn't Want You So Bad
5. Who's Leaving Who
6. Forever Ends Today
7. Love in Ruins
8. There Goes Bessie Brown
9. It Wasn't That I Had To
10. It's So Different
11. My Treasure
12. Don't Blame the Wrong Guy
13. Where They Turn Around
Ich wäre schon etwas enttäuscht gewesen,
hätte sich diese aktuelle Bloodshot-Veröffentlichung
nicht erwartungsgemäß als schräge Anomalie in der
teilweise biederen Countrylandschaft herausgestellt.
Bezeichnet sich doch
Wayne “The Train” Hancock
- der ungekrönte König des Juke-Joint-Swing- selbst als
Dorn im Auge der Genre-Fabrik. Wayne ist ein Genie.
Seine Western-Swing, Blues-Rockybilly-Kompositionen klingen
großartig "oldtime", ohne dadurch zwangsläufig "retro"-Assoziationen
vorzuschreiben.
Meine Verbeugung vor
der Erzeugung imaginärer Bilder öder, verstaubter
Highways und runtergekommener Billigabsteigen, an deren
Jukeboxes im trostlosen Schankraum die letzten Kröten in
den Einwurfschlitz gefummelt werden.
Vom Künstler gewollt
oder ungewollt, das Traditionelle wirkt auf mich
unfreiwillig ironisch.
Sie spielen seit nunmehr 40 Jahren zusammen,
haben inzwischen über 6 Millionen Alben verkauft, zahlreiche
Auszeichnungen gewonnen und trotzdem dürften die
Kentucky Headhunters in unseren Breitengraden kaum
jemandem ein geläufiger Begriff sein. Dabei ist ihre Musik
das, was man durchaus freimütig als GROSSARTIG betiteln darf.
Vortreffliche Stimmen, geniale Melodien und erstklassiges
Songwriting.
Flying under the
Radar ist einretrospectiver Cocktail aus den letzten 3 Alben "Big Boss Man" , "Soul"
und "Songs from the Grass String Ranch",
die inzwischen out of print sind.
Nach unzähligen Alben bekommen die geneigeten
Fans und zahllosen sehnsuchtsgebeutelten Hausfrauenherzchen mal
wieder - denn dies ist ja bei Weitem nicht die erste
Best of, die zum Verkauf angeboten wird - die
Gelegenheit sich die Sahnestücken des verschmusten
Traditionalisten ins Haus zu holen und auf akustischem Wege ihr
romantisches Verlangen zu befriedigen.
Ordentliche und gewohnt softe Zusammenstellung
für die Unersättlichen!
Tracklist:
CD1: 1. I Just Want To
Dance With You
CD1: 2. Am I Blue
CD1: 3. All My Ex's Live In Texas
CD1: 4. Easy Come, Easy Go
CD1: 5. Right Or Wrong
CD1: 6. Fool Hearted Memory
CD1: 7. The Chair
CD1: 8. Ace In The Hole
CD1: 9. The Big One
CD1: 10. I've Come To Expect It From You
CD1: 11. Carried Away
CD1: 12. Check Yes Or No
CD1: 13. If You're Thinking You Want A Stranger (There's One
Coming Home)
CD1: 14. She'll Leave You With A Smile
CD1: 15. Good News Bad News
CD1: 16. Amarillo By Morning
CD1: 17. True
CD1: 18. The Best Day
CD1: 19. I Can Still Make Cheyenne
CD1: 20. The Seashores Of Old Mexico
CD1: 21. One Night At A Time
CD1: 22. I Hate Everything
CD1: 23. We Really Shouldn't Be Doing This
CD1: 24. Down & Out
CD1: 25. Unwound
Voodoo
Rhythm - The Gospel Of Primitive Rocknroll DVD
VÖ: September 2006
Label: Vodoo Rhythm Records
...ist eine Dokumentation dessen, was das Schweizer
Label in jüngster Vergangenheit so zusammengebraut hat. Hier
vereinen sich The Dead
Brothers, The Monsters, King Khan, DM Bob, The Watzloves, Zeno
Tornado & The Boney Google Brothers, The Come 'n Go, und
Dink Winkerton in Interviews, raren
Zusammenschnitte und privaten Szenen VON und MIT dem abgefahrenen
Labelchef Reverend Beat-Man.
features:
1.
REVEREND BEAT-MAN
2. THE
DEAD BROTHERS
3. THE
COME N GO
4. ZENO
TORNADO ,
5.DINK
WINKERTON, VELVET HAMMER
6. THE
MONSTERS
7. KING
KHAN
8. DM BOB
9. THE
WATZLOVES
10. THE
BEAT MAN WAY
Trailer:
Alternative Country/Americana
Micky
and the Motorcars - Careless
Label: Self
VÖ: September 2006
Diese noch frische Combo um die Brüder Gary
and Micky Braun sind
momentan einer heisser Tipp in der Szene Austins. Zwei ältere,
wesentlich bekanntere Familienmitglieder -
Cody und Willy von
Reckless Kelly (ähnlich
genetisches Material ist unschwer in der Stimme zu erkennen) rühren
derzeit kräftig die Werbetrommel, um den Geschwistern zu dem schwer
verdienten Major Deal zu verhelfen. Momentan touren die
Motorcars durchs ganze Land und reissen sich, bei nicht
weniger als 200 Gigs im Jahr (u.a. mit Willie Nelson und
Pat Green) so richtig den Allerwertesten auf.
Wer auf Reckless Kelly
abfährt, kann hier eigentlich nix falsch machen.
Solche Perlen bekommt man nicht serviert, man muss sie
finden - zufällig. Von Zeit zu Zeit fruchten meine ursprünglich
ziellosen Irrfahrten durch`s WorldWideWeb doch noch in ungeplanter
Effektivität. Zum Beispiel in der Entdeckung meines persönlichen
Albums des Sommers. Stimmlich so ziemlich das Beste, das ich an
gegenwärtig Ofenwarmem in diesem Quartal auf meinen Kopfhörern hatte.
Um meine Begeisterung nicht nur auf den Gesang zu reduzieren, sondern
gleichwohl das musikalische Gesamtkunstwerk zu lobpreisen, möchte ich
bereits an dieser Stelle auf Roustabout aufmerksam machen.
Mich wundert es nicht, dass der ehemalige Leadsänger,
der bereits mit einem Award ausgezeichneten Country-Rock-Formation Shenandoah
in diesem Monat auch als Solokünstler eine Nominierung zum IBMA's
Entertainer of the Year und Male Vocalist of the Year
aus dem Briefkasten fummeln durfte.
Über 30 eigene CD-Produktionen hat der Sohn eines
Bluegrass-Multiinstrumentalisten und einer Gospelsängerin während seiner
Karriere schon auf dem musikalischen Warenumschlagsplatz deponiert
. Bereits im schnuckeligen Alter von 4 Jahren wurde er von Papi zu
sämtlichen Outdoorevents gezerrt und konnte sich so wohl schwerlich den
akustischen Einimpfungen, to what is called bluegrass
entziehen. Alle 7 Tage Bill
Monroe, Jimmy Martin, Ralph Stanley - wenn das nicht die besten
Voraussetzungen sind.
Gerne liest man im Zusammenhang mit seinem musikalischen
Heranreifen von Album-Kooperationen mit eben diesen Wochenend-Helden und
anderen durchaus nicht Unbekannten: Bill Emerson,
Ralph Stanley, Tony Rice, Dudley Connell. Nicht minder
respektabel ist die Tatsache, dass Mark Newton seine
Finger (neben Rhonda
Vincent, Lynn Morris, Claire Lynch, Dale Ann Bradley u.a.) bei
dem Album "Follow me back" im Spiel hatte. Bluegrassjunkies ist
dieses IBMA Recorded Event of the Year 2001
mit Sicherheit bekannt.
Das hier beworbene, demnächst erscheinende Album ist
meine spezielle Empfehlung für schnell Genervte, denen traditioneller
Blugrass zu hektisch ist und deren Blutdruck mithin schlussendlich
ungünstig beeinflusst wird. Hillbilly Hemingway kann
in Erwartung seichter Vokalpassagen und geschmeidiger Instrumentierung
ganz angstfrei im Player in Rotationsbewegungen gesetzt werden.
Kenny
Rogers - Going Home (DVD) Erscheinungstermin: 26. Mai
2006
Trotz- oder gerade WEGEN meiner schlummernden Unzufriedenheit bezüglich
dieses visuellen Mosaiks, fühle ich mich tugendhaft motiviert, über "Going
Home" aufzuklären.
Wie in vielen essentiellen Bereichen des Lebens, gilt auch hier im
Besonderen: Wer lesen kann und dem verschriftlichten Infoteil( auf der
Rückseite des Covers) großzügigen Interpretationsspielraum einräumt, ist
klar im Vorteil.
Der aufmerksame Beobachter wird sich zweifelsfrei bereits die
mathematische Frage gestellt haben, wie 19 Titel quantitativ auf 59min
koexistieren können.
Die "most memorable performances and songs", die den geneigten Fans und
Mitläufern als Features angekündigt werden und voreilig die
freudig-erregten Tränen in die Augen treiben, erweisen sich schließlich
als Minisequenzen eines Konzertes im populären House of Blues in Los
Angeles,wenn auch charmantant kommentiert vom Superstar höchst persönlich.
Eine Bewertung durch Partikel wie "lediglich" scheint mir schon allein
aus dem Grund unangemessen, dass derartige Dokumentattionen als durchaus
wertvoll und faszinierend eingestuft werden können, wenn sie denn als eben
SOLCHE ausgewiesen sind.
Allerdings wäre mir auch für diesen Fall das vorliegende Medium etwas zu
spärlich bestückt.
Nicht zuletzt ist bekanntlich doch alles eine Frage der individuellen
Erwartungen.
Tracklisting:
01 Twenty Years Ago
02 Youth Only Happens To You One Time
03 Walking My Baby Back Home
04 It's A Good Day
05 When I Fall In Love
06 In The Mood
07 Just Dropped In
08 Ruby
09 The Gambler
10 Islands In The Stream
11 Love The World Away
12 Lady
13 I Get Along Without You Very Well
14 Love Is Just Around The Corner
15 Sweet Music Man
16 I Remember You
17 You Are So Beautiful
18 Sweet Home, Chicago
19 Twenty Years Ago James
Hand - The Truth Will Set You Free Erscheinungsdatum: 26. Mai 2006 Label: Rounder (in-akustik)
Tracklist
1.Banks Of The Brazos
2.Baby, Baby, Don't Tell Me That
3.Here Lies A Good Old Boy
4.I've Got A Lot Of Hiding Left To Do
5.If I Live Long Enough To Heal
6.In The Corner, At The Table, By The Jukebox
7.Leave The Lonely Alone
8.Little Bitty Slip
9.Just An Old Man With An Old Song
10.Shadows Where The Magic Was
11.The Truth Will Set You Free
12.When You Stopped Loving Me, So Did I
James Hand ist ein echter Cowboy und bringt uns noch
echte Countrymusic in unsere großstädtischen Endzeit-Plattenbauten.
Diese nostalgische Natürlichkeit und cleane Authentizität kann sogar -oft
kopiert und nie erreicht- Hank Williams unterschreiben. Zeitlos klingender
old-time-HonkyTonk und Roots-Hillybilly, wie es die Tradionalisten und
Classic-Country-Verehrer lieben. Empfehlenswertes Debut!
Hören: Banks of the Brazos
In the Corner, At the Table, By the Jukebox
Dies ist bereits das zweite Album des 28 jährigen texanischen SONGWRITERS.
Trotzdem verspürte ich, nachdem ich das gewöhnungsbedürftige "Wish
I Hadn't Stayed So Long " überwunden hatte, einen starken Drang, ihn
unter die COUNTRY-Kollegen zu mauscheln.
Die größtenteils selbstverfassten Elf sind in jedem Fall rockig, folkig,
bluesy, vor allem aber COUNTRY. Der mutmaßliche Grund könnte durchaus Produzent R.S.Field
sein, der seine technischen Gerätschaften bereits für
Webb Wilder und Billy Joe Shaver aufwärmte.
Der Newcomer erinnert abwechselnd an sämtliche Genregrößen (unter
anderem kann ich mich nicht von Neil Young- Assoziationen frei machen),
hofft aber hauptsächlich - möge es noch sehr lang`dauern- mal dicht neben
Townes van Zandt oder Steve Earl begraben zu
werden.
Fazit: Sensationell talentierter Nachwuchs!
Den Namen sollte man sich vorsichtshalber mal an die Pinnwand tackern.
Yyyyess! Über Voodoo Rhythm - Combos muss ich wohl nicht mehr
viele Worte verlieren. Irgendwie find` ich konstant alles bedingungslos
special und hörenswert. So auch dieses "white album of the dead brothers".
Die Schweizer swingen uns hier jazzige Gypsy music im Rock`n Roll-Gewand
vor. Natürlich alles on country - is`klar. Einfach strange - das sagt doch
alles!
Hab´ am WE ma` wieder n` bisschen im Voodoo- Karton gewühlt
und bin beim frühstücklichen Durchlauschen bei "'your favorite position is on
your knees"angelangt. ein very special Teilchen, dessen Ankündigung ich
mir hier nicht verkneifen kann.
Immer öfter und immer lieber, werde ich zum großzügigen Abnehmer
gewöhnungsbedürftiger Kost und kränkester Produktionen, bei denen andere
Empfänger wohl mit sich hochbiegenden Fußnägeln zu kämpfen hätten.
Die Scheibe von Reverend Beat-Man and the
Church of Herpes is` echt strange und macht es mir deutlich schwer, dem
unschuldigen Hörer eine präzise Einschätzung ans Brett zu schlagen.
Der stilistisch zum Inhalt passende Pressetext informiert uns, wenn ich das
mal salopp und verdeutscht zusammenfassen darf, darüber, dass uns nach dem
Schließen des CD-Faches eine Mischung aus Gospel Rock
n` Roll mit Industrial Kraut-Electro in die Hörmuschel dringt.
Mit anderen Worten: Craut influed Gospel from hell mixed up with Analogue
electro trash.
Glaubt ihr nicht?
Kostprobe :
Faith
Hill – Fireflies
Erscheinungsdatum: 10.
August 2005 Label: Canada Interessiert habe auch ICH zur Kenntnis genommen, dass ein
neues Produkt des zwischenzeitlich maingestreamten Mississippi-Girls am
Markt platziert wurde. mehr.......
Doris Ackermann –
When I come back home Erscheinungsdatum: 27. Juni 2005
Label: Elite Spec (DA Music)
Ich muss wirklich immer wieder feststellen, wie wichtig die ersten Sekunden
einer Gegenüberstellung sind. SIE, ER oder ES, das Produkt, wirkt oder es wirkt
nicht. Punkt. mehr....
Los
Super 7 – Heard it on the X
Erscheinungsdatum: 22.
April 2005 Label: Telarc (in-akustik)
Was
haben John Hiatt, Lyle Lovett und Rodney Crowell gemeinsam?
Richtig – sie singen zu Gitarrenmusik.
STARS`N`BARS feat. MAT WEGNER - Storms on the Water Erscheinungsdatum: 4.
April 2005 Label: Zyx/Cr (ZYX)
Also berichtigt
mich, wenn ich mich irre, aber diese Storms on the water –
Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor. Ist das nicht JENE Scheibe, die vor
fast exakt 2 Jahren, schon einmal in kompletter Ausführung unter dem Namen
Chuck Drum (damals noch im Eigenvertrieb) zu finden war??
The Grascals : Grascals
Erscheinungsdatum: 24.
März 2005 Label: Rounder (in-akustik)
Selbst wenn die
sechs Newcomer für Countryübermutter Dolly Parton, die vielleicht
„beste Band“ sind, die jemals in ihre, immer noch zarten, Öhrchen gesäuselt
sind, muss das nicht zwangsläufig ein Garant für WAS-AUCH-IMMER
(Gefallen/Nichtgefallen) sein.
Old-fashioned roots
Ein Grund sich in „stuff" aus dem Hause Bloodshot-Records zu
verlieben, sind allein schon die krassen Cover. Sie sind teilweise so schräg,
dass man erst nach mehrmaligem, deutlichen „ich schwöre" des
Vorspieltresen-Diensthabenden glaubt, es könne sich tatsächlich um eine
Folk-/Country-/Bluegrass-/Blues-/oder Ähnlich – CD handeln
Das is` ma` ne
stressfreie, zeitlose HonkyTonk – Veröffentlichung, von dem Mann, der
bereits for „Best
Musican“,
„Best
Vocalist“
und mit seiner Band für „the
Best Country-/Bluegrassband“
und „Band
of the year 2004“
nominiert wurde.
Hank Ray Ballads From The Badlands Of Hearts
Erscheinungsdatum: 28.
Februar 2005 Label: Rhythmic B
Man soll es nicht
glauben, zwischen PLAY und dem tragischen CD-Ende liegen etwa
42 Minuten. Das
mag bis hierher noch nicht sonderlich außergewöhnlich sein,... mehr.....
TOM
RUSSELL
– Hotwalker - Charles Bukowski And A Ballad For Gone
America
Erscheinungsdatum: 25.
Februar 2005 Label: Hightone
Folkpoet Tom
Russel ist ein König der Erzählung, ein König der Beobachtung.
Und so ranchert er nun schon gut und gerne einige Jahrzehnte im Roots-Lager
rum.
Patricia
Vonne - Guitars & Castanets
Erscheinungsdatum :
Januar 2005
Label :
CoraZong Records
Meist verhält es
sich in etwa so: man verguckt sich in der CD-Abteilung in das rassige,
südländisch-verruchte Ultra-Babe und nimmt sie dann aus Mitleid mit zu sich nach
Haus`, damit sie sich mit dem Gitarrengurt nicht den zarten Hals verstümmelt
Die 15 Häppchen sind mal
wieder so ausgeklügelt, unerträglich kurz, dass man sie auch ganz schmerzfrei 20
bis 27 mal hintereinander konsumieren kann, ohne dass der Nachbar schon
cholerisch den Rhythmus falsch mitklopft . mehr....
SPLIT LIP RAYFIELD – Should have seen it coming
Label : Bloodshot Release: 15.11.2004
Hillbilly/ Bluegras
Mein Reden: noch ne Bloodshot-Scheibe = noch n abgefahrenes Cover. Leider
muss ich Euch hier den satanic – looking Schädel von der Rückseite
vorenthalten.
The
Twang - Let There Be Twang
Erscheinungsdatum: 4.
Oktober 2004 Label: Xxs (Indigo)
Kreative , die
selbstbewusst, großmäulig oder auch herablassend und ironisch, Superstars
imitieren, Megahits umtexten, parodieren oder neu interpretieren und sich dabei
nicht nur durch die Ideen anderer mit Ruhm bekleckern, sondern auch eine
hochgradige Musikalität durchblicken lassen, hätt` ich schon immer gern mal zum
Käffchen und etwas Sandgebäck eingeladen. mehr.........
April Moon : Suddenly September
Erscheinungsdatum : September 2004
Label : Kreakustik Records
Der aussterbende, weltoffene Countryfan sperrt mitunter, musikbesessener
Weise, seine umtriebigen SinnesOHRgane auch mal für so einiges auf, das man aus
der Entfernung als Akustikgitarre und Violine deuten könnte.
Silverwood
– My Side of town
Erscheinungsdatum: 31.
August 2004 Label: Agr (Universal) Wer was kann, darf nach vorne treten
Dieses moderne und durchaus massenkompatible Album beweist, die charismatische
Frau, mit den brünetten langen Locken und der druckvollen, ausdruckstarken
Stimme, erweist sich nicht nur wenn’s ums Outfit geht, als eine Art Chamäleon,
sondern ist auch künstlerisch höchst wertvoll und explizit wandelbar. mehr......
Jon
Dean Foster – Born Survivor Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2002 Label: Zyx (ZYX)
Oh
man, ich grübele schon die ganze Zeit – diese Stimme…?....
……diese prägnante, etwas soullastige, kehlige Stimme – sie kommt mir so tierisch
bekannt vor…
Absichtlich, um vielleicht
vorzeitigen – „wie jetzt : DAVID HASSELHOFF????"- Stöhnern vorzubeugen,
habe ich mal die Trackliste an den Anfang gestellt – diese dürfte eigentlich
beweisen, dass sich die Existenz DIESER CD-Besprechung in einem Country-Portal
durchaus rechtfertigen lässt.