CD NEWS August

 


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LOS GALLOS

Barrio Boogie

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.losgallosmusic.com

 

Los Gallos kommen aus dem Industrie-Ost-Ende von Houston, TX. Dort kommt die Sonne zuerst hervor und der blaue Horizont vergilbt nie. Los Gallos ist eigentlich ein Symbol für Machos und Mut. Im Falle der Band geht es aber einfach um Jungs, die ihre Lieder selbst komponieren. Ihre Songs handeln von jenen, die man verliert, jenen, die man hätte haben können und jenen, die man nie kriegt. Genug Herzschmerz also, um die Los Gallos komplex zu machen.

2003, als diese EP entstand (5 Stücke), waren die Mitglieder gerade mal 2 Jahre zusammen.

Es ist schwer, die Musik von Los Gallos zu umschreiben. Manchmal ist sie purer Tex-Mex, manchmal lassen die Burschen aber auch Pop- & Latin-Elemente einfliessen, ab und zu rocken sie. Insgesamt ist ihre Musik hörenswert und gut.


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EARL PICKENS

Country Music Jukebox

Erhältlich bei: www.earlpickens.com/store (Samplers auf myspace)

 

Earl Pickens besitzt eine gewöhnungsbedürftige, wenn auch keine schlechte Stimme, viel Humor und er verkauft die besten Liebeslieder, die er je geschrieben hat, für $10 auf seiner Web-Site.

Vielleicht hilft eine kleine Notiz, die Earl dort machte weiter, wenn es darum geht, ihn zu verstehen: "In der Zeit, in welcher ich auf der Strasse lebte, fand ich heraus, wenn man, möchte man keine Kugel abkriegen, durch Red China rennen oder irgend ein anderes fremdes Land, über Maschendraht klettern, die Hügel rauf und runter sputen will, man nur eine Wahl hat: Sich auszuklinken auf die Weise, die jene verrückten Mütter am Fernsehen bevorzugen. Denkst Du auch so?"

Ein absolut ungewöhnlicher Typ, der aber durch seine Musik spricht und ein sehr guter Songwriter, Fingerpicker und ein weniger guter Mundharmonika-Spieler ist.


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6String Rodeo

Hourseshoes and Tattoos

Erhältlich bei: www.6stringrodeo.com

 

6 String Rodeo kommen aus Lafayette, Louisiana und machen Honky Tonk mit einer frischen Prise Cajun versetzt. Eine äusserst gute Band, die soeben ihre erste EP veröffentlichte. Die Web-Site ist übrigens genauso sehens- wie ihre Musik hörenswert. "Little Too Late" birgt eine unglaublich schnelle, rassige Country-Nummer, "3 Shirts" eine gefällige Ballade mit trauriger Fiddle (nur die Cajuns spielen so), "Ancient History" bewegt sich Richtung Real Country, auch wenn die Harmonien gekonnt eingesetzt werden. "Your Lies" gefällt mir am Besten, selbst wenn ich da irgendwo etwas Western Swing vermute.


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THE BLIND PHARAOHS

Moonburnin

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Zuerst dachte ich mir, Sean Kershaw sei irre. Stimmt auch, der Junge und sein Sound sind ziemlich schräg...... dennoch geht von ihm ein ganz besonderer Reiz, eine Intensität, wenn nicht gar Aggression aus. Nichts desto trotz ist seine Musik laut, der Gesang völlig bekloppt und der Sound kann auch mal aus ein paar orientalischen Noten bestehen. Nur für Leute, die auch Punk oder zumindest Psychobilly mögen. Sean kann aber ganz, ganz anders. Auf seiner My Space Seite bringt er typischen Hillbilly oder aber einen Trucker-Klassiker mit "Six Days On The Road". Ein interessanter Kerl.


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THE GOURDS

Heavy Ornamentals

Erhältlich bei: www.yeproc.com

 

Gehen wir von den Verrückten zu den halbwegs Vernünftigen zurück. Und damit gleich zu meinen "Halbgöttern", den Gourds. Mit dem Sampler "Hooky Junk" haben sie wiederum gleich mehr als nur mein Interesse geweckt. Diese Jungs sind einfach kaum zu schlagen. Wie nennt man das, was sie da machen? Cajun? Honky Tonk? Country? Machen wir's uns nicht allzu schwer: Americana!


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KEV RUSSELL's JUNKER

Buttermilk & Rifles

Erhältlich bei: www.sugarhillrecords.com

 

Weitere 11 Songs vom Frontmann der Gourds. Der Stil ist derselbe wie derjenige seiner Band, nur dass Freunde wie Mike Nicolai, Jon Dee Graham, Amy Boone & Debra Kelly von den Damnations mitwirken. Allen Songs gemein ist eine lebhafte Vorstellungskraft. Kein Wunder, sieht das Cover wie Exupéry's Kleiner Prinz aus.


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JERRY KING & THE RIVERTOWN RAMBLERS

A Date with

Erhältlich bei: www.eltororecords.com

Web-Site: www.rivertownramblers.com

 

Jerry King & seine Rivertown Ramblers aus Cincinnati, OH, machen absolut authentischen Rockabilly der Güteklasse A.


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FIREBALL STEVEN

Rockabilly Done Right

Erhältlich bei: www.eltororecords.com

 

Fireball Steven erfüllt die Erwartungen vollends, die in sein neues Werk gesetzt wurden. So steht er denn auch hier wieder für rauhen, unpolierten und authentischen Rockabilly. Unterstützt wird er dabei von Ace Brown und The Helldrivers. Es handelt sich um Aufnahmen, die zwischen 2000 und 2004 entstanden. Weitere Mitspieler sind: Roc Larue, die charmante Rockin' Irene mit ihrer Bullfiddle, Wild Hare's Dave Moore und die Saddle Palls, um nur ein paar zu nennen. 


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THE GRASCALS

Long List Of Heartaches

Erhältlich bei (Vorabbestellung): www.cmt.com

 

Die Grascals wurden mit ihrer letzten CD von der IBMA ausgezeichnet. Nun legen sie – ab 29. August 2006 – ihr neuestes Werk vor.

2 Grascals, Terry Eldredge & Terry Smith, haben ihre Sporen bei den Osborne Brothers abverdient. Terry Eldedge und Jamie Johnson wiederum traten jahrelang als Sidemen im Station Inn auf. Dave Talbot und Terry Eldredge begleiteten zudem Larry Cordle als Lonesome Standard Time Mitglieder. Mittlerweile atmen die Jungs Bluegrass geradzu.

Unter den bekannten Stücken, die auf ihre CD gebannt wurden, sind: "Hard Times", "Will You Be Loving Another Man" und "Roll Muddy River". Als Musiker kann die Grascals niemand so schnell schlagen, dazu hätten sie weder George Jones ("Don't Tell Mama"), noch Dierks Bentley ("Being Me") Steve Wariner ("Hoedown in Motown") oder die Jordanaires ("Did You Forget God Today") gebraucht.


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THE TALLBOYS

Yeah Buddy

Erhältlich bei: ww.thetallboys.com

 

Die Tallboys kommen aus Seattle. Sie machen Old-Time Musik, die bei uns wahrscheinlich als Hillbilly klassifiziert würde. Ihr Sound entführt das Publikum ins ländliche Amerika anfangs des 19. Jahrhunderts. Damals wurde die Musik zu Hause gemacht. Wohnzimmer dienten als Tanzparkette und die Musikanten wohnten in der Nachbarschaft. Heute bringen die Tallboys jene uralte Musik den Zuhörern nahe. Sie tun dies mit Leidenschaft und einer Energie, die ihrer Jugend zu verdanken ist.    

Die Tallboys spielen seit 2003 zusammen. Ihre Karriere begann als Strassenmusiker, aber bald zogen ihre Shows ein grosses Publikum an, dass sie sich auf eine Bühne begeben mussten, um alle Leute zufrieden stellen zu können.          

Das Markenzeichen des Tallboys Sounds macht die Fiddle oder besser: Der Fiddler Joe Fulton. Schon als Junge in Iowa hielt er sich an sein gewähltes Instrument. Die Melodie mit dem Rhythmus verbindet der Mann am Clawhammer- & 3-Finger-Stil Banjo, Charlie Beck. Er kommt aus Indiana. Seit er 10 Jahre alt ist, musiziert er auf der Gitarre und dem Banjo. Charlie ist aber auch ein talentierter Songwriter, so kreiirt er viele der Bandnummern. Paul McGowen aus Arkansas macht die Melodie durch sein Mandolinen-Spiel noch attraktiver. Manchmal übernimmt Paul aber auch die zweite Fiddle oder die Rhythmus-Gitarre. Der Kontrabassist John Hurd aus Oregon sorgt für das Grundfundament. Sein robuster Bass-Beat füllt jede Melodie und treibt die Gruppe voran. 2005 kam die Cloggerin der Band, Charmaine Slaven aus Montana, zur Truppe. Sie erfreut das Volk mit ihren Tänzen oder mit dem Spiel auf der Rhythmus-Gitarre.

Eine schlichtweg geniale Band – vor allem bei Stücken wie "Henry Lee".


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THE ALKALI FLATS

Web-Site: www.myspace.com

 

KEINE CD!!!! Nur ein paar Demos sind auf My Space abrufbar.

 

Dabei klingen Chris Harvey und Tim White, die sich zwischen Gitarre, Bass und Gesang abwechseln, von Mark Miller am Schlagzeug und Keith Cary an der Mandoline, Lap Steel, Mundharmonika, Akkordeon und allem anderen, was sich von der Strasse aufheben lässt unterstützt, von Erik DeKok an der elektrisch verstärkten Gitarre und Andy Lentz an der Fiddle begleitet, wie Stars aus den Fifties.

Zum ersten Mal reizt mich ein Ausflug nach Kalifornien – nach Sacramento, um genau zu sein. Die Jungs haben zwar Ecken und Kanten, was in der Goldenen Ära verpönt war, aber das Publikum lässt sich davon kaum beeindrucken und grölt bei "My Pocket's Got A Whole In It" kräftig mit.

Bleibt nur zu hoffen, dass bald eine CD erscheint – mit "Crazy Crazy Heart" inklusive, bitte schön. Hört sie Euch an. Dann denkt Ihr an die Louvin Brothers, an Homer & Jethro, an Carl Smith, Marty Robbins, Webb Pierce, Wynn Stewart, Buck Owens, Hank Williams, Ernest Tubb, etc........ halt die ganze Palette der einzigen und wahren Country Musik Stars.


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MICHAEL-PATRICK & THE SUBURBAN HILLBILLIES

Roots & Branches

Erhältlich bei: www.michael-patrick.net

 

Michael-Patrick's Debüt-CD Roots & Branches erschien bereits 2004. Trotzdem ist sie wert, hier erwähnt zu werden. Michael-Patrick's Musik ist zwar elektrisch verstärkt, dafür weist sie aber tolle Harmonien, eine gute Mundharmonika und eine hiezu passende Mandoline auf.

 

Die Jungs kommen aus Morgantown, New Jersey. Als Einflüsse listen sie die Nitty Gritty Dirt Band, aber auch Jerry Garcia oder Johnny Cash auf. Die Band, das sind Michael Patrick an der akustischen Gitarre/Gesang, an der Leadgitarre und dem Gesang Dan Markovitch, an der Bassgitarre Lou Montella und am Schlagzeug Mike Bisozio. Musik zum Mitsingen, zum Glücklichsein.


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RUNAWAY PLANET

No part of nothin'

Erhältlich bei: www.runawayplanet.net

 

Runaway Planet machen Bluegrass. Dies mittels hervorragendem Banjo, mit einer eher Country- als Bluegrassmässigen Stimme, einer schnellen Mandoline und dem üblichen Kontrabass. 2001 wurde die Gruppe in Little Rock, Arkansas gegründet. Die Band besteht aus Greg Alexander an der Gitarre, Steve Brauer am Banjo, Ben Ellis an der Mandoline und Miachel Provenaux am Bass. Am Stärksten scheint mir die Truppe bei Songs wie "Red Barn" zu sein, der auch äussert clever beginnt, d.h. eigentlich eher im New Grass Stil, bis er dann in die klassischen Harmonien und die traditionelle Bluegrass-Musik verfällt. 


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SWEET SUNNY SOUTH

Live From The Radio Room

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.sweetsunnysouth.com

 

Mandolinist Bill Powers kümmert sich hauptsächlich um sein 4-saitiges Banjo, Shelley Gray’s spielt den Bass präzise, Cory Obert’s fiddelt freurig und Rob Miller’s steuert sein solides Gitarrenspiel bei. Sie alle machen Sweet Sunny South aus. Die Gruppe offeriert mit ihrem neuesten Werk 18 Songs der Güteklasse A. Die Stimme des Leadsängers ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber stark.


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Pacific Ocean Bluegrass
Festival Kids

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Was ergeben Scott Gates, Angelica Grim, Victor Skidanenko, Julian Conn Busch und Katie Nakamura, wenn man sie mit traditionellen String Band Instrumenten ausrüstet? PACIFIC OCEAN BLUEGRASS BAND! Die Gruppe aus Kalifornien setzt sich beinahe aus Kindern zusammen, was sich in den Stimmen niederschlägt. Trotzdem eine sehr gute, traditionelle Bluegrass-Band.


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THE LOWLANDS

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.the lowlandsband.com£

 

The Lowlands sind ebenfalls eine sehr junges Old Time/Bluegrass/Folk Ensemble. Mitglieder sind der Sänger/Songwriter und Instrumentalist Chris Kasper, Adrien Reju und Todd Barneson, Dobro Spieler Adam Davis und Bassist Jeff Hiatt. Obwohl sie erst seit einem Jahr zusammen sind, durften sie schon Shows von Peter Rowan und Tony Trischka eröffnen.

Hier legen sie ihre ersten 5 Stücke vor. Gefällig.


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W. ALAN HALL

If Leavin' Makes You Happy

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.myspace.com/walanhall

 

Es gab eine Zeit, da hätte W. Alan Hall mit seiner Art von Country-Musik, bestückt mit Fiddle und voller Melancholie, Furore gemacht. Ich habe mich in den 70ern, 80ern zu wenig mit der kommerziellen Country-Musik befasst, dennoch glaube ich, dahin gehört W. Alan Hall.

Seine Stimme ist toll, tief, wie die eines Country-Sängers meiner Meinung nach sein sollte. Mir gefällt W. Alan aber besser, wenn er Songs wie "Bar Stool & Whiskey" vorträgt. Jenes Stück ist zwar auch sentimental, doch dank des schnelleren Beats wird es zum Honky Tonk. Das Barrelhouse-Piano gibt W. Alan noch einen Pluspunkt.

Der stärkste Titel auf der CD ist sicher "Letter To Merle". Hier rechnet einer mit sich selbst ab. An Mut fehlt es dem Künstler nicht. Und jetzt weiss ich auch, an wen er mich erinnert.


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SCEARCE & KETNER

Seagrass

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Scearce und Ketner sind für die Musik in etwa, was ein Margarita und ein Segelboot an einem heissen Sommertag auf den Inseln. Diese Musiker haben die Ostküste von den Carolina's bis hin nach Boston und hernach Florida's Golfküste seit mehr als 10 Jahren bereist.
Dicky Scearce und Jack Ketner trafen sich bereits in den 80er Jahren. Damals traten sie mit der Carter Bros. Band auf. Jene Gruppe verhalf ihnen dazu, ihr musikalisches Talent zu formen und so weit wie nach Norwegen oder Kanada zu kommen. Den Grossteil der USA bereisten sie natürlich ebenfalls, vor allem Sloppy Joe’s Key West (ihr spirituelles Zuhause).


Dicky’s klare, kraftvolle Stimme und die soliden Gitarrenrhythmen passen perfekt zu Jack's Licks auf der Gitarre, der Violine oder der Mandoline.
Hinzu kommt ihr aussergewöhnlicher Harmonie-Gesang, ihre nahtlose Bühnenpräsenz, 5 CD's (3 Studio-Tonträger, 1 Live-Werk) und ein Soundsystem das klingt, als würde eine Band und nicht nur ein Duo musizieren.

 

Also am Strand konnte ich mir Bluegrass bisher nicht vorstellen, aber je mehr ich von Scearce & Ketner höre, desto mehr kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden. Diese beiden Künstler sind stark und erinnern ganz, ganz entfernt manchmal an die Dillards.


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MIKE PARRISH

Rye Whiskey Why

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Ein paar werden diese Musik traditionell nennen. Andere würden sagen, es sei Root Country, manche werden's Americana nennen. Egal. "Rye Whiskey Why" ist eine Ansammlung von Songs, die das Leben abhandeln. Ob es um echte Liebe oder verlorene Liebe, um harte Zeiten oder zweite Chancen geht, um betrügen oder lügen, um trinken oder sterben. Mike schreibt von Momenten, die unsere Herzen wärmen und die Tränen trocknen. Gleichzeitig bringt er uns mit seinen Stücken, die von den bekannten und unvermeidlichen Wahrheiten des Lebens handeln, von Sorge, Herzschmerz und Pein, auf die Erde zurück.

Der Tonträger wurde in Burleson, Texas in den Patriot Recording Studios mit ein paar der feinsten Texas Musiker aufgenommen. Es sind dies: Der 2-malige Grammy Award Gewinner Chris Booher - Keyboard/Fiddle, Gary Carpenter - Pedal Steel/Dobro, Derek Spigener - Schlagzeug, John Sharp - Hintergrundgesang, Reggie Rouffer - Fiddle, Tommy Nash – elektr./akustische Gitarre, Ron Jones - Bass/akustische Gitarre/Dobro, Randy Elmore - Mandoline, Stefani Little – Hintergrundgesang und Jai Hutcherson - Studioingenieur.

 

Versteht mich nicht falsch: Der Sound ist grossartig. Aber für die Stimme gilt dies leider nicht. Ihr fehlt der Pfeffer, manchmal klingt der Gesang gar falsch (wenigstens in meinen Ohren). Und ich glaube nicht, dass es an der Produktion liegt. Schade um die Musik.


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FATHERS OF TEXAS

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1. Lone Star Dream: Red Steagall
2. Fathers of Texas: Red Steagall/Guich Kooch
3. The Old 300: Gary P. Nunn
4. Come and Take It: Delbert McClinton/Rusty Wier
5. Texas Rag Tag Army: Skeet Anglin/Gib Lewis
6. Who Will Go w/Ol Ben Milam: Steve Fromholz
7. Ben Milam Poem: Durango Ron Wood
8. Santa Anna: Napoleon of the West: Ray Wylie/Guich Kooch
9. Old Alamo: Delbert McClinton
10. Travis Letter: Guich Kooch
11. Bonhams Last Ride: Reg Lindsey/John Guthrie
12. Line in the Dust: Guich Kooch
13. Three Men Stood Tall: Tom T.Hall/CB Stubblefield/Guy Clark/Steve
14. Will You Come to the Bower: Townes Van Zandt
15. Deguello: KR Wood/Ray Wylie Hubbard/Rickey Yanez
16. Mother of the Alamo: KR Wood/Eliza Gilkyson
17. Men of Goliad: Alex Harvey
18. Brazos River Song: Townes Van Zandt
19. Gen. Sam Houston: Ray Wylie/T.Gozney Thorton/Guich Kooch
20. When Are We Gonna Fight: Rusty Wier/Shake Russell/Guich Kooch/L.
21. Remember the Alamo-Battle of San Jacinto:KR Wood/ Red Steagall/S
22. Alamo Poem: Charles John Quarto
23. Fathers of Texas Reprise

Bei DER Songauswahl dürfte jedem Fan von texanischen Songwritern das Herz höher schlagen. Mit Recht.


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THE COURTNEY HOLLOW BAND

Strike 3

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Wenn sich die verschiedenen Stimmlagen der Courtney Hollow Band in Harmonien vereinigen, dann erkennt man die Talente von Bill Collins, Troy Gooding an der Mandoline, Tom Hogge am Banjo, James Hyler am Kontrabass und Richard Will an der Fiddle problemlos. Eine ausgezeichnete, traditionelle Bluegrass-Band aus Virginia.


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The Maryhillbillys
Meet The Maryhillbillys

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Web-Site: www.themaryhillbillys.com

 

Scott Richardson wurde Mitte der 60er Jahre in Maryhill, Schottland, geboren. Die 80er Jahre verbrachte er vornehmlich damit, in Europa 'rumzubummeln und die 90er Jahre, sich für sein einstiges Benehmen zu entschuldigen.           
2001 beschloss er logischerweise, seinen Kopf zu scheren, sich auf eine andere Hemisphäre zu begeben und eine Hillbilly Band mit ein paar stark-trinkenden Kumpeln zu gründen.
Ergo fand sich Richardson in St Kilda wieder. Genau genommen in einem Lokal namens The Greyhound. Alles, was danach geschah, musste einfach so kommen.       

THE MARYHILLBILLYS gründeten sich schon bald mit Dave Job (Mandoline), Loff Kahans (Fiddle) und Paddy Chong (Kontrabass). Was das Quartett verband, war die Liebe zur Country-Musik, doch auch zum Biertrinken und Lügen erzählen.
Bald schon stiessen Kim Volkman (Dobro) und Steve Prictor (Mundharmonika) zum Klub.

Die Kombination von Richardson’s Songwriting und dem grossen Enthusiasmus, eine Band zu formieren, hat schlussendlich zu vorstehender CD geführt.          

“MEET THE MARYHILLBILLYS” hat die Band da festgehalten, wo sie's am Liebsten haben – lebhaft und gesund.
Wer den Tonträger mag, sollte sich die Band angucken. Sie spielen in der Nähe der Stadt (Melbourne). Wer hallo sagt, kriegt evtentuell ein Bier spendiert.

 

Ich kann mir nicht helfen, aber selbst wenn sie puren Hillbilly bringen, klingen die Maryhillbillies wie John Prine. Das Temperament des Sängers vermehrt sich hoffentlich beim vermehrten Bierkonsum, obschon die Gruppe auch sonst ein Genuss ist. Allerdings beweisen die Fotos, dass man sich besser nicht auf eine Trinkrunde mit den Maryhillbillys einlässt. Nette Jungs, ausgezeichnete Musiker, aber nichts für's Herz, Mädels.


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Kenni Huskey
A Tribute To My Second Dad...Buck Owens

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

1959, im Alter von 5 Jahren, begann Kenni Huskey Country Musik zu singen. Über ihr Talent haben damals ihre Songwriter Eltern Bill and Julia Huskey aufgepasst. Zur Huskey Familie zählen übrigens auch die Cousins Ferlin and Roy. Das Mädchen Kenni wuchs in Memphis auf und reiste oft nach Nashville. In Sam Phillips' Sun Records Studio, wo sie auf Elvis, Jerry Lee, und Johnny während den Aufnahmen traf, kamen ihre ersten Arbeiten zustande. Im Alter von 12 Jahren trat sie an der Grand Ole Opry auf.

Später folgten viele weitere Shows mit Loretta Lynn, Roy Acuff und div. Opry Legenden. Als Teenager zog Kenni mit Familie nach Süd-Kalifornien. Hier traten sie gemeinsam auf, wo immer sie konnten. Buck Owens entdeckte das Girl mit 15 Jahren und liess sie einen 5-Jahres-Vertrag bei Buck's All-American Band unterzeichnen. In der Folge nahm die Künstlerin bei Capitol Records auf. 1975 wurde Kenni Husky in die Academy of Country Music gewählt. Hernach unterschrieb sie einen Kontrakt mit Warner Brothers und schaffte erneut Hit-Platten. 1980 kam sie bei einem Londoner Label, Country Roads, unter Vertrag und trat hernach in Europe und Asien, aber auch in den Staaten auf. Kenni heiratete anfangs der 80er Jahre und nahm eine Auszeit, um ihren Sohn aufzuziehen. Nun ist sie zurück. Voller Energie. Gerade hat Kenni Huskey bei Recall Records und BiTom Artist Management unterschrieben, deswegen dieses neue Album.

 

Wer den Bakersfield Sound mag, ist bei Kenni richtig. Ich denke, Buck Owens wär' stolz auf sie gewesen. Eine starke Frau im Stile Rose Maddox'.


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Phil McGarrah & Runnin On Empty
DIRT ROAD PATROL

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.roerecords.com

 

Wer sich denkt, Tradition und Kreativität hätten sich von der Country Musik verabschiedet, den lädt Phil McGarrah ein, seinen Standpunkt noch einmal zu überdenken!         
Phil McGarrah und seine Runnin' On Empty Band ist Traditionell und Originell.   

Auch Phil hat in jugendlichem Alter gelernt, die Gitarre und weitere Instrumente zu meistern.
Er sagt: "Wenn ich ein Stück komponiere, dann ist die Musik gleich da. Ich kann jede Note auf jedem Instrument hören und weiss genau, wie ich das Arrangement haben möchte. Ich will, dass meine Musik anders ist! Und die restlichen Musiker der Runnin' on Empty Band helfen ihrem Boss dabei. Sie sind allesamt ausgezeichnete Künstler. Hayden Thompson, mit Phil auf der  Legends Tour, rühmte den Mann und meinte “ein Vergnügen, mit ihmund der Band aufzutreten. Alles klappte. Jeder hat anscheinend seine Hausaufgaben gemacht und das Beste war: Wir alle hatten Spass daran."           
Phil entgegnet:  “Hank ist einer meiner Helden.
Ich hoffe, meine Karriere verläuft ähnlich. Und Mann: Kann DER Gitarre spielen!! Gerade werde ich wieder völlig enthusiastisch!”

Phil McGarrah aus Arkansas ist einer der wenigen, der mit Recht einen Cowboy-Hut trägt. Unglaublich solide und tief, dabei fest wirkt seine Stimme. Die Harmonien der Band ergänzen sie perfekt. Ein ganz, ganz tolles Werk. Meisterklasse.


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Feed & Seed
McKinley's Ghost

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Von einem Highschool-Lehrer (und Bluegrass-Fan) inspiriert, begannen Jess Duey (Gitarre) und Mark Blum-Anderson (Banjo) miteinander Musik zu machen. Feed & Seed wurde offiziell im August 2004 ins Leben gerufen. Damals stiess Orin Dubrow (Bass) zur Truppe. 2 Wochen später schloss sich der Kreis, als der Mandolinen-Spieler Dave Maguire hinzu kam. Im April 2006 wurde die Gruppe vergrössert. Kat Bula (Fiddle) trat bei.         

Bereits im Teenager-Alter musizierten die einzelnen Mitglieder. Mark begann mit 8 Jahren am klassischen Piano, während Jess, nur wenig älter, das Cello-Spiel in Angriff nahm. Orin probierte sich gleichzeitig an der Violine und Piano, wollte sich jedoch nie seriös damit abgeben. Dave kam mit 11 Jahren zur Mundharmonika, Gitarre und Fiddle. Kat war bereits als Teenage-Lady eine Veteranin im Festival-Zirkel und konnte sich gleichermassen als Gitarristin einen Ruf schaffen.
Alle 5 Bandmitglieder singen.         

Beinahe hätte ich diese Gruppe übersprungen. Keine Ahnung, weshalb. Am Cover kann's nicht gelegen haben. Ich stresste mich wohl selbst, denn CD Baby offerierte am selben Tage unzählige neue Bluegrass-Werke. Aber während ein paar davon nicht mal erwähnenswert sind, ist dieses hier aussergewöhnlich. Okay. Ich bin wahrscheinlich voreingenommen, denn die Jungs und das Mädel bringen genau den Stil, für den ich schwärme. Auch die passenden Worte liefern sie dazu. Nichtsdesto trotz besitzen sie ihre Ecken und Kanten – nicht zuletzt beim Leadgesang. Es gäbe schon ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln. Aber insgesamt ist die Arbeit so gelungen – da vergisst man sie.


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Honky Tonk Hangovers

Giant Country

Erhältlich bei: www.bigbender.net oder: www.cduniverse.com

Web-Site: www.hokytonkhangovers.com

 

Wenn Dave Hall von den Honky Tonk Hangovers aus Denver, Colorado, über's Leben singt, verrät er nichts von seiner Kindheit, als er sich B.J. and the Bear anguckte. Als Junge musste er seinen älteren Bruder, Steve, auf Touren begleiten. Dieser fuhr einen 18-rädrigen Truck. Dadurch kam wohl "Girl On The Billboard" zustande.  Aber Dave gibt sich nicht mit Trucks zufrieden. Er singt auch über die Eisenbahn, Motorräder und Broncos. In ihr Werk lassen die Honky Tonk Hangovers zu dem Rockabilly, Country Boogie und natürlich Honky Tonk einfliessen.

Ich will jetzt nicht behaupten, die Stimme macht's, aber sie ist ein wichtiger Bestandteil der Qualität von Honky Tonk Hangover. Spitzenmässig.


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THE RAILBENDERS

Showdown

Erhältlich bei: www.railbenders.com

 

Highnoon bei den Railbenders. Auch hier eine Gruppe aus Denver, Colorado. Ihre Web-Site lädt zum Verweilen ein, so gut ist sie gemacht. Der Stil ist wie derjenige von Honky Tonk Hangover im Honky Tonk anzusiedeln.


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BUCK SKIN STALLION

Blue Ribbon Blues

Erhältlich bei:
Buckskin Stallion
PO Box 1352
Lyons, CO  80540-1352
 
Als Buckskin Stallion ihre CD aufnahmen, machte John Macy den Ingenieur. Der Frontmann Troy Schoenfelder brachte neue Melodien ein und gesellte sich im Studio zu seinen Bandkollegen Dave Shapiro, Brian Schey, Todd Moore & John Macy. Spezielle Gäste machten Christian Teele, Todd Livingston usw.
Dieses Debüt-Album vergrössert den Ruf der Band in Amerika wie auch in Europa beträchtlich. Die Bezeichnung Buckskin Stallion kommt übrigens vom gleichnamigen Song Townes Van Zandt's. Blue Ribbon Buzz ist der Name eines bekannten Biers.

Kaum zu glauben, was die Jungs hier abliefern – selbst verstärkt klingt ihre Musik ausserordentlich gut.


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CLINT CLYMER

It's all about the ride

Erhältlich bei: www.hapiskratch.net/store

Web-Site: www.clintclymer.com (Sampler)

 

Clint's Debüt-Album bei Big Bender. Clint Clymer schrieb und arrangierte 8 von den 10 Tracks auf dem Tonträger selber. Ihn unterstützt eine ausgezeichneten Gruppe talentierter Musiker. Darunter: Tom Hartley (Gitarre, Gesang, Mundharmonika), Dave Beegle (Leadgitarre, Bashkin Gitarren), Mike Olson (Kontrabass) und Jorie McInnis (Gesang) sowie Rex Bolan (Fiddle).

Keine einfache Musik, manchmal todtraurig, lässt sie ihre Spuren beim Zuhörer zurück. Clint ist nicht einfach nur "Sänger", er ist Songwriter – mit Leib und Seele. Sehr schön.


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THE DALHART IMPERIALS

Finally

Erhältlich bei: www.hapisratch.net/store/

Web-Site: www.dalhartimperials.com

 

Obwohl diese CD bereits 2003 erschien, ist sie doch erwähnenswert. Wenn Les Cooper, Tim Whitlock, Rodney Bowen, Jean Ballhorn und Aaron Pope nicht gerade Western Swing machen, so tollen, traditionellen Honky Tonk.


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RODNEY JAMES

All Time Greatest Smath Hits!

Erhältlich bei: www.hapisratch.net/store/

Web-Site: www.rodneyjames.com

 

Rodney James' CD ist ebenfalls bereits aus dem Jahr 2003, das tut aber der Qualität eines Rockabilly-Meisters keinen Abbruch. Alleine seine Web-Site, ganz im Fifties Stil gehalten, ist einen Besuch wert. Rockabilly von der Art, wie er am Anfang war – nahe beim Hillbilly angesiedelt. Rodney bringt aber auch Stücke, die Rock'n'Roll sind. Klasse.


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MARTY JONES & The Pork Boilin' Poor Boys

Full Boar

Erhältlich bei + Web-Site: www.martyjones.net oder: www.bigbender.net

 

"Colorado's Könige des Scheunen-Rockes". Marty Jones' Quartett musiziert u.a. mit einem Waschzuber (= Wascheimer) und macht damit Rock, trad. Country-Musik und Hillbilly Bop. Einzigartig und wärmstens zu empfehlen.


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SHITKICKERS

Noon's Moonlight

Erhältlich bei: www.hapiskratch.net

Web-Site: www.myspace/shitkickers

 

Brian Christian (Gesang), Shawn Packer (Lead Gitarre, Banjo, Gesang), Branch Benson (Bass, Gesang), Julie Freitas (Schlagzeug, Gesang), Josh Williams (Rhythmus-Gitarre und Murray Bowles (Violine) kurz: Die Shitkickers nehmen sich selber nicht ernst. Aber wenn ihr Euch je gefragt habt, weshalb Ihr oder einer Eurer Liebsten trinkt, dann kriegt Ihr hier die Antwort. Garantiert. Trotzdem handelt es sich bei den Shitkickers um einmalige Musiker, die zumindest anständige Harmonien zustande bringen – und mehr als das, haben sie doch eine ganz tolle CD (mit 16 Nummern) geschaffen. Aber nur für Leute mit Humor.


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WARREN HAYNES

Live At Bonnaroo

Erhältlich bei: www.mule.net

 

Warren Haynes ist kein geringerer als der Boss von The Mules. Die Band macht knallharten Südstaaten-Rock, noch etwas härter als Lynyrd Skynyrd. Aber Warren hat sich am 15. Juni 2003 vor Tausenden von Leuten anlässlich des Bonnaroo Musik-Festivals an ein Solo-Projekt gewagt. Dabei sang er Stücke wie "Beautifully Broken", "Soulshine" und "Patchwork Quilt", aber auch Covers von "Lucky" (Radiohead), "Stella Blue" (Grateful Dead) und "Wasted Time" (The Eagles). Vor allem "Soulshine" hat's mir angetan, eine wunderschöne Ballade.


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SCOTTYLEE

Just a Stranger

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

ScottyLee aus North Carolina legt ein clever gemachtes Konzept-Album vor. D.h. er erzählt eine Geschichte, vergleichbar mit Willie Nelson's "Phases & Stages".

 

Dieser Künstler macht eine ganz eigene Art von Country-Musik, indem er Rag einfliessen lässt. Liest man die Titel seiner Nummern, etwa "Laughing Guitar" oder "Out of My Life" (Nashville Version), wird man richtig neugierig auf diesen Jungen. Hab' ich schon erwähnt, dass ScottyLee auch rocken kann? "She's Got A Way Of Lovin'" zeigt seine Liebe für Rock'n'Roll. Der Knabe ist nicht perfekt, besitzt Ecken und Kanten, aber die machen ihn nur interessanter. Er ist entwicklungsfähig, dessen bin ich sicher.


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HUDSON & THE HOO DOO CATS

Erhältlich bei: send $15 to:
Hudson Harkins
4974 Oleatha
Saint Louis, Missouri 63139
or E-mail Hudson at:
heyhudson@aol.com

 

HUDSON AND THE HOO DOO CATS sind eine JumpSwinginRockinBoogieBluesaBilly Band. Sie wurde 1989 in Austin, Texas gegründet und hat sich 1995 nach St. Louis, Missouri verzogen. In den vergangenen 15 Jahren sind Hudson & seine Männer über 3'000 mal aufgetreten. Ihren Focus richten sie auf den Jump Blues der 50er Jahre, Rockabilly aus demselben Jahrzehnt sowie auf swingenden, shuffelnden Blues. Die Routine der Musiker ist deutlich spürbar.         
Hudson Harkins führt die Band als Leadsänger, Schlagzeuger und Songwriter. Als 39-jähriger wurde Hudson durch Austin's Musikszene und dem historischen Blues von St. Louis wesentlich beeinflusst. Das Gitarren-As John Logan gehört nun seit 11 Jahren zur Truppe. Seinen originalen Stil bringt er auf einer alten Gibson Archtop oder einer Fender Strat. Der Kontrabassist Mike Graham hält sich an ein seltenes 1940’s Jahre Aluminium-Modell. Das neueste Mitglied, der Boogie-Woogie Blues Pianist Matt Murdick, ist in der Gegend von St. Louis bestens für sein Talent bekannt.          

HUDSON AND THE HOO DOO CATS haben eine Doppel-CD anzubieten, die aus zuvor veröffentlichtem Material besteht. Es handelt sich also um eine Zusammenfassung des 15-jährigen Bandbestehens. Die 2 Alben “2 CARS” und “AND FRIENDS 2”, bringen die einzigartigen Talente der Musiker zur Geltung. Bei “AND FRIENDS 2” haben sich über 25 Gäste aus der Austin- bzw. St Louis-Szene beteiligt. Darunter befinden sich ein Rock and Roll Hall of Famer, der Pianist Johnnie Johnson sowie der W.C. Handy Award Gewinner W.C. Clark, auch bekannt als Grossvater des Austin Blues.           

Eine schlichtweg geniale Band.


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DUSTY CHANCE & THE ALLNIGHTERS

Real Deal!

Erhältlich bei: www.wildpresents.com

 

Wie dreckig und gut Rockabilly sein kann, beweist Dusty Chance hier mit seinen Allnighters. Eindeutig sind nicht nur die Songtexte ("Making Love To You"), sondern auch der Rockabilly-Stil, den Dusty Chance vertritt. Ganz im Stile von Johnny Burnette rocken die Jungs, was das Zeug hält.

Kein Wunder, wirkt doch Omar Romero an der Gitarre.


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BUZZ CAMPBELL & HOT ROD LINCOLN

Runaway Girl

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Hot Rot Lincoln kommen gesitteter daher als Dusty Chance. Alleine die Stimme des Sängers ist weniger die eines Rockabillys-, eher diejenige eines Rock'n'Rollers. Mir persönlich swingen die Jungs auch etwas zu sehr. Aber das ist Geschmacksache.           


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TRAVIS JAMES HUMPHREY

Cowgirl Romance

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.travisjameshumphrey.com

 

Rockin' Country-Blues mit einem Ausflug zu den Inseln – das verspricht CD Baby. Ein Konzert-Besucher meinte einmal: Es ist, als ob Jimmy Buffett Jerry Jeff Walker in einer rauchigen, von Bier dominierten Jam Session träfe und die beiden ein Kind der Liebe zeugen würden."

 

Wenn man in seinem Namen gleich 3 Super-Stars vereint, ist das sicher eine Verpflichtung. Aber so wie Travis James Humphrey klingt, glaube ich nicht, dass er sich darum kümmert. Vielmehr macht er das, was er kann und was er mag: Rock'n'Roll mit rauher Stimme.

Grosse Klasse ist Travis James Humphrey da, wo er Steel-Band-Musik einfliessen lässt. Ganz witzig und ausgezeichnet ist z.B. seine Version von Jimmy Martin's "Keep on The Sunny Side".

Wer sagt, dass der Sommer vorbei ist? Und wenn schon – er kommt wieder!!!!!


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THE MOSS PIGLETS

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.mosspiglets.com

 

The Moss Piglets sind nicht nur eine Band, sie sind ein Konzept, dessen Zeit gekommen ist. Die Jungs kommen aus Minnesota. Erstaunlich ist, dass diese CD bereits 2001 erschien.

John Barcay, Ian Gamble, John Goolsby, George Payne und Stacey Trelfa bringen eine Qualität in ihre Musik ein, die geradezu beängstigend ist. Und: Dabei arbeiten sie sich den Funk-Folk-Alt-Grass Berg hinauf.

 

Die Band macht zweifellos Bluegrass, aber eine ganz eigene Art. Ob das an der elektrischen Mandoline liegt? Woran auch immer: Sie sind toll.


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THE MOSS PIGLETS

Erhältlich bei: www.mosspiglets.com

 

Komisch, dass das Nachfolgewerk der Moss Piglets, 2002 erschienen, auf CD Baby nicht erhältlich ist. Wie auch immer – aufgeführt hab ich's dennoch.


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THE MACRAE BROTHERS

Erhältlich bei: www.squirtyrecords.com

 

Die MacRae Brothers machen Old-Time Country und Vorkriegs-Bluegrass Brüder-Duette und legen den Focus dabei bewusst auf den Harmonie Gesang. Unterstützt werden sie lediglich von den Gitarren und der Mandoline. Matt Dudman zupft die Gitarre und singt Tenor während Jake Quesenberry ein extrem charismatischer Sänger aus Kentucky, ebenfalls die Gitarre und den Leadgesang übernimmt.

Die Brüder traten an vielen Festivals und Klubs von Nordkalifornien auf. Hier demonstrierten sie ihre Art von Bluegrass Musik.

Die MacRae Brothers versprechen jeweils eine gute Unterhaltungsshow, die teilweise aus humorvollen Einlagen, teilweise aus Geschichten und hauptsächlich aus guter Musik mit wunderschönen Harmonien besteht. Eine äusserst gelungene Gospel/Bluegrass-CD.


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Pinto Bennet and The Famous Motel Cowboys
Famous Motel Cowboy Songs

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Und wiederum eine gelungene Arbeit von Pinto Bennett. Die Famous Motel Cowboys bestanden aus: Robbie Matson (Leadgitarre), Jim Lemmon (Bassgitarre), Steve Eaton (?), Jack Hoffman (Steel Gitarre) und Pinto Benett (Leadgesang, Leadgitarre). 10 Stücke vom Feinsten, was dieser Mann mit dem trockenen Humor zu bieten hat. Echte, wahre, gute Country Musik inkl. Barrelhouse-Piano.


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Newsflash
Country Roads

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Wer sind Newsflash? Grossartige Sänäger und Musiker, die bis dato nur von wenigen Freunden und lokalen Fans zugänglich waren. Vielleicht möchten sie es nicht anders. Eventuell liegt's auch am Lebensstil, zu dem sie gezwungen sind. Er scheint für Aussenstehenden zwar glamourös zu sein, für jene, die ihn leben müssen, ist er es aber ganz und gar nicht. Newsflash sind ins Singen verliebt, wollen aber nicht im Mittelpunkt stehen.

Sie nehmen ein Stück und hauchen ihm Leben ein, machen es zu ihrem Eigenen ohne Ruhm, denn dann könnten sie kein normales Leben mehr führen.

Die Mehrzahl der Nummern entstand in verschiedenen Nashviller Studios.

 

Normalerweise bin ich nicht neugierig. "With Rock'n'Roll" wirft allerdings schon Fragen auf. Wer kann hier so rocken? Jungs, die wunderschöne Stücke wie "Tennessee Treasure" in so perfekter Bluegrass-Manier bringen können, möchte ich schon gerne mal sehen. Ein Hoch auf Newsflash und ihre Musik!


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TEXAS RENEGADE

3.a.m.

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.txrenegade.com

 

Texas Renegade wurden oft gerühmt. Ihre einzigartige Mischung aus Mundharmonika und Mandoline als Lead-Instrumente haben ihren Ruf in der texanischen Musikszene vergrössert. Die Band besteht aus 5 talentierten Musikern aus Zentral-Texas, der Gegend von Wimberley. Der Komponist Andy Bertelsen singt Lead und zupft die Klampfe. An der Mandoline, akustischen Gitarre und der Harmonie macht sich Tyson Carver breit. Kasey Klepfer ist für die Mundharmonika zuständig, Eli Carver (Tyson’s Zwillingsbruder) arbeitet am Bass. Matt Pigg am Schlagzeug vervollständigt die rhythmische Sektion der Band.  
3a.m. macht die Debüt-CD der Jungs.
Sie besteht aus 15 Original-Titeln. Jason Allen produzierte 3a.m. Er erhielt 2005 den MTM Producer of the Year Award. Kasey Klepfer sicherte sich indes den wichtigen Musician of the Year Award. 2006 wurde Texas Renegade bei den Texas Music Awards zur MTM Live Band of the Year gewählt. Gegenwärtig arbeiten die Musiker an ihrer zweiten CD, die anfangs 2007 erscheinen soll.         

Eine erstaunlich junge Band für einen solch erwachsenen, eigentümlichen Sound. Die Mischung aus Mandoline und Mundharmonika, so ungewöhnlich sie ist, bringt's tatsächlich.


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Dave Kirby
I Got Here As Fast As I Could

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Dave Kirby ist ein unabhängiger Sänger/Songwriter, der den Erfolg seiner letzten CD den talentierten Musikern und seinen Freunden zuschreibt, mit welchen er arbeiten durfte. Er beschreibt sich selber am besten in dem Song "redneck version of Dylan"

Dave's Helden sind Waylon, Willie & David Allan Coe. Dieser Mann macht sich auf, einer der besten Texas-Interpreten zu werden. Wer gerne ehrlichen Songs zuhört, die von einer Telecaster unterstrichen werden (das Instrument gehörte der Legende Billy Hillman), wird diese CD mögen. Dave hat ein intensives Leben hinter sich. Seine Frau Debbie hat ihn vom Alkohol weggebracht. Gemäss Dave hat ihn dieser beinahe umgebracht. Kein Wunder, handelt es sich bei dieser CD um eine Art Biografie, aber auch eine Abrechnung im Guten. Und Dave Kirby eröffnet den Reigen geschickt. D.h. mit allem, was er zu bieten hat.

Die erste Nummer heisst denn auch ganz klar "I wasn't born in Texas". Trotzdem passt der Junge da hin. Eine erfreuliche Arbeit, wenn auch kurz gehalten (nur 7 Stücke).


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Royal Wade Kimes

Strikin' Matches

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.royalwadekimes.com

 

Royal Wade Kimes ist ein echter Visionär der Country Musik. Er weiss um ihre Wurzeln, weiss, wie sie entstand und wo sie hin geht. Strikin’ Matches zeigt diesen Songwriter, der mit Platin ausgezeichnet wurde, von seiner besten Seite. 13 Stücke bieten Cowboy-Songs, die nicht selten überraschende Wendungen nehmen. Der legendäre Danny Davis von Danny Davis and the Nashville Brass beweist sein Können, während Kimes mit traditioneller Country Musik auf neues Territorium stösst.

Faszit: Dieser Mann könnte auch dem schlechtesten Western Streifen noch Qualität verleihen. Grossartig.


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BLACK BOTTOM BISCUITS

Too Many Cars In My Yard

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.blackbottombiscuits.com

 

Die Black Bottom Biscuits kommen aus South Carolina. Bandmitglieder sind: Van Abernathy: Bass Gitarre, Mundharmonika, jüdische Harfe,Arnie Jones: Lead- & Hintergrundgesang, Mandoline, Rhythmus- & Leadgitarre, Mundharmonika, Darryl Jones: Lead- & Hintergrundgesang, Lead & Rhythmus-Gitarre, Mandoline sowie J.D. Holt: Rhythmus-Gitarre, Eisenbahn-Pfeife und Kazoo. Mal klingen die Black Bottom Biscuits wie Townes Van Zandt (bei "When My Time Comes"), dann wiederum feiern die Jungs die traditionelle Country Musik regelrecht. Sehr gute Musik von Knaben gemacht, die seit der Highschool miteinander musizieren.


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BO PORTER & THE DIXIE ROCKITS

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Bo Porter kommt aus Alaska und bringt Rocakbilly vom Feinsten, mit einer guten Stimme und der üblichen Instrumentierung vorgetragen.

13 Titel, darunter "Shot Gun Boogie". Ein starker Bass, eine temperamentvolle Stimme – was will man mehr?


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THE CORDWOOD DRAGGERS

Erhältlich bei: www.eltoro.com

 

Auch die Cordwood Draggers gehören zur Creme-de-la-Creme des Rockabilly. Sie kommen für einmal nicht aus den Staaten, sondern aus London, England. Stark wie immer legen sie ihre sechste CD vor. Ein wertvolles Stück.


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THE SPURS

Go, Boy, Go!

Erhältlich bei: www.spinoutmusic.com

 

Allan Sheinfeld ist der Sänger der Spurs und gilt als einer der besten Musiker Boston's. Rich Dubois kommt aus Providence und begleitete bereits Hank Thompson an der Fiddle. Jerry Miller ist in Nashville geboren, lebt jetzt aber in New England und zeichnete mit Johnny Burnette auf. Frankie Blandino brilliert an der Steel Gitarre, Stan Kozlowski ebenfalls aus Providence am Schlagzeug und Johnny Sciascia aus dem Bostoner Vorort Reading zupft den Kontrabass. Zusammen geben diese Männer eine unglaublich starke Band ab, eine typische Hillbilly-Truppe. Sie bringen Western Swing, Honky Tonk – die ganze Palette der traditionellen Country-Musik. Anspieltipp: "Alcohol of Fame". Makellos.


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THE JIMMY NATIONS COMBO

Tarheel Boogie

Erhältlich bei: www.rubricrecords.com

 

Jimmy Nations, der Bandleader, Songwriter, Sänger/Gitarrist aus den Blue Ridge Mountains, der nun in New York City lebt, lernte das Gitarrenspiel, während er die Musik seiner Region absorbierte. Diese bestand aus Bluegrass, Country und Blues.

Die CD erschien bereits 2003. Ich frage mich, wo der Mann ist. Hoffentlich nicht von der Bildfläche verschwunden.


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KINGS WILD

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Kings Wild präsentieren Südstaaten-Rock der Superlative, made in New Jersey. 7 Stücke, von der Art, um genau zu sein.

Der Leadsänger lässt zwar die rauhe, typische Southern Rock-Stimme missen, aber das tut dem Sound keinen Abbruch.


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FREDDIE BROWN

Crashed And Still Kicking

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Freddie Brown's "Crashed and still kicking CD" bringt in Freddie's persönlichem Leben ein echtes Abenteuer. Freddie führt hier ein paar der ehrlichsten Songs seines Lebens an. Das Stück: "God Is Real" reflektiert Freddie's Glauben und das, was Gott für ihn getan hat. Eines Nachts hatte Freddie mit seinem Wagen einen Unfall, der fatal hätte ausfallen könnte, doch Freddie glaubt, Gott sandte ihm einen Engel, der ihn davor bewahrte. Diese CD beeinhaltet grossartige Lyriken und Musik, die Freddie's Leben aufzeichnet. Sie besteht aus Südstaaten-Rock, Bluegrass und Melodien, die sich für eine Party eignen.

Freddie Brown's musikalische Karriere begann, als er in Zentraltexas und Umgebung aufzutreten begann. Schliesslich zog er nach Los Angeles, wo er im Palomino, der D.J. Ranch, J.R’s und in Paul Bowman’s Radio Show auftrat. 1994 gründete Freddie Night Crown. Dabei machte er den Boss der Gruppe, sang Lead und Harmonie, spielte Mundharmonika, Piano und die akustische, wie auch die elektrische Gitarre. Freddie schreibt seinen Stoff selber, dann nimmt er die Songs bei seinem Wheatfield Records Label auf und produziert sie auch dort. Gegenwärtig tritt Freddie alleine auf.

Anspieltipp: "Feeling Blue". Wunderschön.


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Luttrell, Noon & Wenger
Scorched Sentiments

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

The Band, das sind: Andrew Luttrell: Lead- u. Hintergrundgesang, Lead/Rhythmus-Gitarre (elektrisch und akustisch), Mandoline, Mundharmonika, Percussion, Skip Noon: Lead/Rhythmus-Gitarre (elektrisch und akustisch), 5-saitiges Banjo, akustisches Piano, Bassgitarre, Hintergrundgesang, Percussion, John Wenger: Lead- u. Hintergrundgesang. Merl Johnson: Fiddle, Dave Hadley: Pedal Steel, Greg Thompkins: Tenor Saxophon, Janet Griffin: Lead-Gesang bei "The Blues Are All I've Got..."

Eine ungewöhnliche Instrumentation. Die Art von Musik erinnert mich an die ganz Grossen, etwa Joe Ely, Tom Russell oder Jimmy Dale Gilmore. Erstaunlich ist, dass Skip Noon und John Wenger alte Freunde sind, die schon lange miteinander musizieren, während Andrew Luttrell neu zu ihnen stiess. Die Chemie stimmte bei den Dreien sofort.

Skip Noon drückt die Arbeit folgendermassen aus: "Bei diesem Album geht es um Sentimente – Ideen, die durch Emotion Farbe erhalten." Ich hätte dieses Werk nicht annähernd so gut beschreiben können. Folk, Blues und Rock. Hörenswert: "Falling" fasst den ganzen Tonträger zusammen.


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Runaway String Band
Leaving Home

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.runawaystringband.com

 

Die Runaway String Band brachte 4 langjährige Williamsburg-Musiker zusammen. Gemeinsam produzieren sie eine spannende Mischung aus Bluegrass, Old-Time und Swing Musik. Wichtig sind ihre Harmonien, die Instrumentals.

Der Band gelingt es, das Gefühl, welche erste Stringbands einbrachten, mit einer starken neuen akustischen Ecke zu verbinden.

Doug Austin, ehemaliges Mitglied von Viriginia Rail, spielt die Mandoline und bringt seinen starken Lead- wie auch Harmonie-Gesang ein. Dave Paddock am 5-saitigen Banjo singt ebenfalls Lead- und Harmonie, kreiirt nebenbei aber auch die Gesangs-Arrangements der Runaway String Band. Auch Dave hat zuvor viele Jahre in verschiedenen Stringbands seine Sporen abverdient. Barry und Lynn Trott runden das Ensemble ab. Beide haben bis dato die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in Williamsburg repräsentiert.           

Barry zupft Gitarre und Mandoline und ist neben Doug für das Bandrepertoire verantwortlich. Lynn kann sich als einzige Viola De Gamba-Spielerin innerhalb der Bluegrass Musik behaupten. Ihre Virtuosität auf diesem Barock-Instrument lässt Bluegrass-Liebhaber die Frage stellen, ob nicht eine Gamba Bill Monroe einstmals dazu verführte, dass Bass-Spiel aufzugeben.

String Band Musik ist sicher nicht jedermanns Sache. Sie ist unverstärkt, klar, einfach und erscheint vielen primitiv. Wenn jemand bei einer jungen Generation für sie werben kann, so sicher die Runaway String Band.


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Rumblejetts
Cool Down Baby

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

The Rumblejetts kommen aus Kansas City, Mo. Nun legen sie das zweite Studio-Album vor, das im legendären Sun Studio von Memphis, TN., gemacht wurde. Der Tonträger birgt eine gelungene Mischung aus Rockabilly und Old School Country.

Für Leute, die auf "Hick-Up" (den Schluckaufgesang) stehen. Die Jungs klingen jung und unbeschwert. Der Gesang lässt etwas zu wünschen übrig, die "Tiefe" fehlt, aber ansonsten ganz okay – zwischendurch.


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Muskogee's Wild Card Band
The Oklahoma Garden Tractor Puller Association Blues

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Hier kommt Muskogee's Wild Card Band aus Oklahoma. Verschiedene Versuche, ein Live-Album zu machen, wurden unternommen, verliefen aber im Sand. Schliesslich ging die Wild Card Band doch noch ins Studio in der Hoffnung, den Live-Sound einzufangen. Alle Songs wurden auf einem Track gemacht - live im Studio, ohne Overdubbing. Lediglich ein Instrument wurde unter Umständen zugefügt, etwa eine zweite Gitarre, eine Mundharmonika oder Keyboards, denn Eddie konnte nicht alle Instrumente auf's Mal spielen.

Der Sänger ist Klasse, das schon mal im Voraus. Allerdings klingt die Produktion schlecht, was ich bedauere, denn der Gesang zeugt davon, dass die Band live wahrscheinlich viel mehr bringt.


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Ike and the Capers
Jukebox Favorites

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Ike and the Capers bringen ein neues Album auf den Markt - in der Original-Besetzung. Die CD behandelt 3 Themen: Die Tanzfläche, das Liebes- und das Ranchleben. Damit bringen die Boys also für jeden etwas. Und wie sie's bringen! Rock'n'Roll mit Saxophon. Eine ganz eigene Art, absolut witzig.


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MITCH MULKEY

Musician At Work

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Zugegeben, die CD-Hülle sieht nicht gerade spektakulär aus. Und Mitch Mulkey klingt wie ein heiserer Willie Nelson. Wer sich für Mitch's CD tatsächlich nicht begeistern kann, der kann ja mit dem Künstler mitsingen, wenn er "I Need Another Heart" säuselt. Die Songs besitzen eine Güte, die den Gesang vergessen lassen. Und es sind ja auch "nur" 8 Nummern, die der arbeitende Musiker hier hinterlegt hat.


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The Suggins Brothers
Grass Tracks

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Manchmal ist es schon komisch, wie sich die Dinge entwickeln. Aber in vielen Jahren wurde viel gesagt und geschrieben, wenn es um den Zusammenhalt einer Bluegrass Band geht. Egal ob National, Regional oder Lokal: Ueberall ist es dasselbe – genau wie im Leben. Man tut, was man tun musst und sorgt dafür, dass es läuft, während man sich so gut einsetzt, wie man nur kann.       
1986 begannen die Suggins Brothers ihre Künstlerkarriere. Damals traten sie erstmals in der Öffentlichkeit auf. Doch wo immer sie hinkamen, trat eine Änderung ein.      

Ronnie Davis kam am Bass zur Gruppe.
Er stammt ursprünglich aus Jasper, Georgia, lebt aber seit über 30 Jahren in Aiken, South Carolina.       
Es ist schon gut, wenn man daran glaubt, Berge bewegen zu können, aber besser ist es, wenn man jemanden aus den Bergen kennt. Umso besser, wenn man dabei auf Jim Major stösst. Jim kommt aus Manchester, Tennessee und lebt nun in Georgia.
Jim spielt unterschiedliche Mandolin-Stile und singt Baritone.   


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Bill Workman
As the Eagle Flies

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Hier ist ein neuer Künstler und Songwriter aus dem Nordosten von Arkansas, Bill Workman. Bill kommt aus Jonesboro, AR und komponiert seit ca. 1970. Er tritt im Nordosten von Arkansas seit ca. 35 Jahren auf. Dies anlässlich von Messen, bei Feiern und auf den Bühnen der verschiedenen Jamborees, inkl. der Mid-South Jamboree in Memphis Mitte der 60er Jahre. Bill führte u.a. die Arkansas Opry an, die sich in Jonesboro, AR, 1983 – 1984 breit machte. Auch mit verschiedenen Bands vor Ort hat sich Bill zusammen geschlossen.

Seit er sich mit Schreiben befasst, hat Bill viele eigene Songs gesammelt. 1981 nahm er schliesslich eine 45-er Platte in den Soundplex Studios auf. 1999 entschloss er sich zu einem unabhängigen Album. Dieses nannte er in der Folge As The Eagle Flies. Billy brachte auf seinem Tonträger Country, Balladen und Rockabilly unter. Aufgenommen und produziert wurde das Werk im Raney Recording Studio von Drasco, AR.

Dieser Mann hat nicht nur Waylon, sondern auch Gary Stewart absorbiert. Daraus resultiert eine gelungene Mischung, von einer ausgezeichneten, tiefen Stimme vorgetragen. Empfehlenswert.


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RICH ADAMS

You're Losing My Mind

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Rich Adams kam am 25. März 1980 in Chandler AZ, zur Welt. Schliesslich zog die Familie auf eine Ranch in Maricopa AZ. Rich war 3 Jahre alt. Sie lebten mit ein paar Pferden, einer Kuh und Hühnern zusammen. Mit 5 Jahren nahm Rich das Gitarrenspiel auf. Sein Vater, ebenfalls Gitarist, brachte dem Kleinen ein paar Gitarrenakkorde auf seiner akustischen Klampfe bei. 4 Jahre später konnte das Kind die Eltern davon überzeugen, eine elektrische Gitarre zu kaufen. In der Folge spielte der Knabe für die Pferde, die Hühner und den Hund, der jeweils mitheulte.

1991 zog die Familie in den Süden von Phoenix. Auch hier zupfte der Jüngling weiterhin die Klampfe. Dabei spielte er Stücke von Led Zeppelin, Lynyrd Skynyrd, Guns N Roses, Metallica und ähnlichen Gruppen. Sobald er zu Arbeiten begann, verstand er, worum es in der Country Musik geht.

Bereits mit 17 Jahren hatte der Teenager einen Vollzeit-Job inne. Nachdem er von der Schule abging, arbeitete er vorderhand als Handwerker. Rich glaubt daran, dass eine Arbeit, für die man verantwortlich ist, viel darüber aussagt, wer man ist.

Mit 21 Jahren übernahm Rich die Band seines Vaters, The Bullseye Band. Mit ihnen tritt er bei jeder Gelegenheit auf. Er hat mit dem Musizieren nie aufgehört. Rich Adams liebt Musik. Sie ist sein Leben. Und sein Leben ist gut.

 

In "Woman Whiskey" rockt Rich, was das Zeug hält. Was man ihm vorwerfen kann, ist höchsten seine Jugend. Ich hätte mir bei dieser Nummer eine etwas reifere Stimme vorgestellt. Härter wird's bei "Outlaw Way". Das Stück beginnt wie ein moderner Western Streifen, wird aber zum Rock – von einer Country-Stimme vorgetragen. Aber Rich kann auch gefühlvoll klingen, etwa bei "Teardrops". Der Hund hat diese Ballade sicher genossen, jede Wette. Allerdings ohne Geigen, ohne das Real-Country Arrangement. Das ist unnötig.


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Jim Brooks
Deep in the Heart of Country

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Afro-Amerikaner in Cowboy-Hüten sind ziemlich ungewohnt. Doch hört man Jim Brooks zu, tauchen unweigerlich all die Namen vergangener Country-Musik Stars auf: Wynn Stewart, Webb Pierce, Marty Robbins, Carl Smith und wie sie alle hiessen. Kurz gesagt: Jim Brooks hält sich an den traditionellen County-Stil der 50er Jahre.

 

Was ich manchmal etwas vermisse, ist die Kontrolle der Stimme. Diese ist zwar stark, aber ab und zu scheint sie etwas – wie soll ich's sagen – abzuschweifen. Trotzdem gut.


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DAVE COX

Music City Zoo

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (KEINE Samplers)

Web-Site: www.davecox.com

 

"Traditionelle Country Musik mit einer modernen, lyrischen Ecke", so wird der Songwriter und Sänger Dave Cox umschrieben. Nirgendwo kommen diese Eigenschaften deutlicher zum Vorschein als bei Music City Zoo, seiner neuesten CD. Alle Titel kommen alle frisch von Dave's Feder und werden von diesem echten Nashviller Country-Künstler exzellent vorgeführt. Dave gehört zu den talentiertesten Musikern Nashville's.  
Cox führt bei seinem neuesten Werk die Zuhörer in die Welt des Honky Tonk. Viele seiner Nummern handeln vom Trinken. Eine allerdings handelt die Music City selbst ab.
"Fun-eral" ist sicherlich der fröhlichste Begräbnis-Song, den's gibt und  "Too Many Saturday Nights" sollte zum Hit werden.

Aber auch eine Gospel-Melodie ist vorhanden - Cox schrieb "He Is Everywhere" als Antwort auf eine Aussage, dass Gospel in einer Bar nichts verloren hätte.


Ehrlich gesagt, haben sich meine Augen zuerst gefreut. Dann aber war ich enttäuscht, keine Samplers zu finden. Öffnet man aber Dave's Web-Site, erklingt Dave's Titelmelodie "Music City Zoo". Wunderschön und Klasse. Wenn Ihr Geduld habt, kommen auch die anderen Songs zum Zug. Hank Williams sen. hätte sich gefreut.


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The Crawdaddies
Keep Lookin' Up

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Web-Site: www.crawdaddies.com

 

Die Band wurde 1995 gegründet. Man versuchte es einfach, meinen die Mitglieder heute. The Crawdaddies bringen Cajun, Zydeco, Funk, Swing, Soul, Reggae, Roots und Rock.

The Crawdaddies das sind: Kraig Greff am Akkordeon; Chris Huntington an der Gitarre und am Gesang, Rick Oleguer am Gesang, der akustischen Gitarre und dem Waschbrett; Tim Steele am Schlagzeug und am Gesang Darryl Matarozza am Bass und am Gesang.

Die Eröffnungsnummer, "Tout Le Muit Dance" ist mir etwas zu modern, gehört schon beinahe in den Pop-Bereich. Aber "Free Man" finde ich irre. Ich denke, den Musikstil bei dieser Nummer nennt man SKA (von dem ich keine Ahnung habe), für mich ist's eher Reggae. Die Folgenummer, "Keep Lookin' Up" ist ebenfalls dort anzusiedeln. Ein nettes Stück für schlechte Zeiten. Auch mit Unterstützung des Akkordeons ist von Cajun Musik bei den Crawdaddies nicht mehr viel zu spüren. Bis "My Old Heart" erklingt, dann wünscht man sich die ganze CD in dieser Richtung. Es gibt Bands, die machen bloss auf Stimmung und langweilen damit das Publikum. Dem gegenüber steht die Musik der Crawdaddies, die –Freude macht und bringt – ob man will oder nicht.


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The Neverly Brothers
Songs You Can't Sing For Momma

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

In den Tourbussen von Vince Gill, Lyle Lovett, Pirates of the Mississippi und Hank Snow erklangen die The Neverly Brothers immer wieder. Ihre Musik liegt irgendwo zwischen den  Texas Troubadours und den Rolling Stones. D.h. die The Neverly Brothers machen ihre eigene Mischung aus klassischem Country und Rock. Dabei bringen sie Original-Melodien, die einmal mit “Merle Haggard trifft Redd Foxx” umschrieben wurden.           

Auf der Kraftfahrer-Mechanikerschule in Oklahoma Mitte der 80er Jahre lernten sie sich kennen.
Gemeinsam entdeckten sie Dave Dudley (Fatherly Neverly). Nach dem Umzug in die Music City, einem misslungenen Kreosote Zigarren-Geschäft und einer Serie von gekündigten Auftritten an Bluegrass-Festivals, fanden die Neverly Brothers schliesslich ihre Niché.         
Der angefressene Mechaniker, Bassist Harry Vee fuhr einst einen Diesel. Multi-Instrumentalist Horace DeVries erschien einmal mit Ralph Emery auf derselben Bank (und gleicht Freddy Fender mehr als jeder andere Neverly). Tone Poke, an der Gitarre und der Fiddle, ist der einzige Neverly, der nach der Schule nie im Gefängnis sass (ausgenommen 1989) und Chubby Longfellow beendete vor kurzem eine Tour als Lap.-Steeler bei Too Live Crew. Am Schlagzeug fungiert schliesslich Phil McGrowen. Eines Tages möchte er Musiker werden.

The Neverly Brothers können zwar die ganze Familie unterhalten, aber erst wenn die Kleinen im Bett sind, werden sie so richtig gefährlich!

 

Meiner Meinung braucht es die anstössigen Texte gar nicht, um Abstand zu halten. Schon die Stimme des Sängers ist gefährlich genug. In einer Zeit, wo in Nashville Superstars en masse produziert werden, tut es gut, diesen Leadsänger zu hören, der sie alle auf die hintersten Ränge verweist. Klasse.


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Charles Humphrey Iii
Songs From The Road

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.charleshumphreyiii.com

 

"Songs From The Road" ist eine original-Bluegrass-CD. Geschaffen von den wichtigsten Musikern des Business, etwa Sam Wharton, Andy Thorn, Shannon Whitworth, Woody Platt, Nicky Sanders, Mark Schimick und Charles Humphrey. Diese Künstler gehören zu Bands wie The Steep Canyon Rangers, The Biscuit Burners, Larry Keel und Natural Bridge, etc. Charles Humphrey III von The Steep Canyon Rangers ist ein IBMA-Songwriter, der dieses neue Projekt bei Lucks Dumpy Toad Records in Asheville, NC, herausgab. Die CD wurde im Rubber Room In Chapel Hill, NC mit Jerry Brown live aufgenommen.

Meines Erachtens gehört Charles Humphrey's Eröffnungsnummer, "I Gonna Start A Bluegrass Band In Ashville" an die Spitze der Country-Charts. Was sicher nicht geschehen wird. Aber für mich gehört dieser Junge auf der Favoriten-Liste ganz nach vorne.

Wieso? Weil bei ihm alles stimmt. Der Gesang, die typische, traditionelle, Bluegrass-Instrumentierung, die Lyriken und die Harmonien. Anspieltipp: "Take My Cup And Fill It Up". Wer kann besser von gebrochenen Herzen singen, als Bluegrasser? Charles Humphrey beweist's. "Pour me another round!"


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TARA LINHARDT

Bond Street Sessions

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Tara Linhardt's Debüt CD, Bond Street Sessions, brilliert vor Charme. Dafür sind vor allem Tara's Mandoline und die String-Band Musik verantwortlich zu machen. Tara verbindet geschickt Bluegrass, Celtic, Swing und Old-time Stile und macht daraus eine wunderbare Reise, die niemand verpassen sollte. Das Motto dieser CD ist eindeutig back to the roots!


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David Norris
A GATHERING of Songs

Erhältlich bei: www.cdbaby.com



David Norris wird von Bluegrass Unlimited als "einer der erfreulichsten neuen Komponisten der Bluegrass Musik " beschrieben.
Sein ganzes Leben lang hat Dave Norris Songs entworfen, die den Süden von Maryland, wo er herkommt, reflektieren. Geboren und aufgewachsen in der berühmten Kolonialstadt Chaptico am westlichen Ufer des St. Mary's County, Maryland, wurden seine Nummern von Künstlern wie Blue Highway, The Seldom Scene, IIIrd Tyme Out, Larry Sparks, Valerie Smith & Liberty Pike, Jim Hurst wie auch Gary Ferguson und Sally Love aufgenommen.          
Sein Stück The Best Durn Ride macht die Titelmelodie des neuen IIIrd Tyme Out Albums, das bei CMG Chateau Records erschienen ist.       

1996 gewann David's Nummer Timberline den Nashville's Chris Austin Songwriting Contest beim Merlefest, in Wilkesboro, N.C. Auch bei den Songwriter Showcases an der IBMA (International Bluegrass Musicians Assoc) in Louisville, Ky., ist Dave in Erscheinung getreten, ebenso an der Picker's Supply Songwriter's Night in Fredricksburg, Va. David repräsentierte Süd-Maryland zudem anlässlich der Maritime Ausstellung des Smithsonian Folklife Festivals 2004 in Washington, D.C. 

Ein ganz eigener, einzigartiger Komponist. Allerdings passt er eher in die Folk-Sparte, wenn man ihn hier so hört, von der Gitarre und spärlichem Hintergrund-Gesang begleitet. Aber er ist ein As, daran gibt's keinen Zweifel. Manche Musiker mag man eben, weil sie nicht nur aus dem eigenen Herzen sprechen (oder für das eigene Herz), sondern auch Qualität anbieten.


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Bob Blackshear
Hill Country Gospel

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Bob Blackshear hat viele Interessen: Politik, Gartenarbeit, Holzkunst, Fischen, Jagen, Sport, Geschichten schreiben, Komponieren oder Musik machen. Aber seine liebste Beschäftigung ist doch das Musizieren. Dabei mag Bob verschiedene Arten: Von Bach bis hin zu Bo Diddley, von Mendelson bis zu Montovani, von Boss Skaggs zu Ricky Skaggs, von Previn zu Presley. Überall findet sich gute Musik, so Bob – mit Ausnahme von Hard Rock und Rap. Bob's liebste Musik ist aber Bluegrass. Und diese bring er hier auch – allerdings mit einer Country-Stimme vorgetragen.


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Larry Cochran
Heaven's Door

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Solange er sich erinnern kann, sang Larry's Familie. Larry Cochran wuchs in W.V. Ende der 50er/anfangs 60er Jahre auf. Dort hörte man Country- und Gospelmusik. Auf der Highschool erlernte Larry das Gitarrenspiel. 1971 trat er aus der Armee aus und wurde anfangs 70er Jahre Christ. Dadurch trug er vor allem Gospel-Musik vor. Inzwischen sind 30 Jahre vergangen und Larry hält sich noch immer daran. Aber Larry ist auch noch immer dem originalen, altmodischen Country-Musik Stil zugetan. Stets trifft er auf Leute, die ihn darin bestärken. Auch sie sehnen sich nach dieser Art Musik zurück. Auf seinem Weg bestätigt, veröffentlichte Larry nun eine Gospel-CD mit 10 religiösen Nummern.

Dabei erinnert sein Gesang an Waylon und Johnny Cash. Eine ausgezeichnete CD mit guter elektrischer Gitarre, von einer tiefen, angenehmen Stimme vorgetragen. Der Name Cochran steht halt noch immer für Qualität.


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Barbecue Bob & the Spareribs
Burning Sensation!

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.bbq-bob.com

 

Zum ersten Mal traten Bob & the Spareribs am Furnald Folk Festival der Columbia Universität 1981 auf. Hernach folgten Shows im Postcrypt Café. Eine lange Beschäftigung in Dan Lynch’s Blues Bar kam hernach (vom Blueser Bill Dicey angerissen). Da sie Ausschau nach einer Bar in der Nachbarschaft hielten, kam die Band zu einem Job im Blue Rose Lounge an der 106th St. & Broadway (NYC).

Vor Ort füllte Bob die Jukebox mit seinen Lieblingsnummern und begann Akte wie die The Holmes Brothers, The Raunch Hands, Bobby Radcliff und The Dogmatics (aus Boston) zu buchen. In dieser Zeit entstanden zwei 45’s Scheiben der Gruppe auf ihrem eigenen Label, Rib Records, (“Linda Lu” b/w “Shake Your Money Maker” und “My Barbecue Baby” b/w “Oedipus Rex”).

Hernach heuerte die Gruppe den Schlagzeuger/Pianisten Howie Wyeth an und eröffnete im originalen Lone Star Café (13th & 5th Ave. NYC) Shows für diverse Künstler. The Spareribs spielten aber auch noch im Blue Rose und Dan Lynch’s. Sie gingen bis nach Philadelphia, wo sie im Taker’s Café (Germantown) und Bacchanal (13th & South St.) auftraten.

The Ribs veröffentlichten 2 Kassetten (“The Best So Far” und “Shut up and Play”) und traten 1987 regelmässig in der Rodeo Bar (27th & 3rd Ave. NYC) auf.  
The Spareribs hatten zu dieser Zeit auch in New Jersey Klubs, etwa bei Wallace’s (East Orange) oder Tierney’s (Montclair) Gigs zu bestreiten und eröffneten für Tour-Akte im Stanhope House (Stanhope) die Shows. 2 weitere Kassetten kamen auf den Markt (“Four on the Floor" mit Simon Chardiet an der Gitarre und “Wages of Sin” mit Dan Hovey und Ira Spinrad an den Gitarren).      
Dann kamen die Spareribs mit DaDa Records in Kontakt, einem D.I.Y. Label. Dieses veröffentlichte 7"Mono-Platten: “Snack Time”(’96) und “Side Order” (’97).   
Auf ihrer ersten CD wurden jene “A” Seiten mit eingeschlossen.
Den Tonträger nannten die Jungs “After School Special”. Damit tourten sie durch den Süden und den mittleren Westen. In Chicago und in New Orleans konnten sie sich eine kleine, aber treue Anhängerschaft dank ihrer Arbeit sichern.      

Die zweite CD “Pass the Biscuits!” gelangte an die Öffentlichkeit, zumindest erreichte sie Kalifornien (und alle Orte dazwischen). Bandmitglied ist u.a. Simon Chardiet an der Gitarre (Jimmy gründete mit Jono Manson, Mark Ettinger, Milo Z und weiteren Jungs "Joey Miserable & the Worms". Simon war auch der Bandleader von "Simon & the Bar Sinisters").

 

Und diese Band hätte ich beinahe verpasst! Auf der CD-Baby-Web-Site unter Blues aufgeführt, fand ich sie zufällig dank ihres Covers.

Rockabilly, der jede Party abgehen lässt: Laut, rauh, dreckig. Let's Fez!!!!


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CATHEAD BISCUITS

Nothing But a Blues Party

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Cathead Biscuit, das sind Mighty Jeff Carey (Gitarre, Resonator, Lap Steel, Bass Schlagzeug and Leadgesang) und Mark Bokun (Mundharmonika, Percussion, Hintergrundgesang). Erstmals trafen sich die beiden 2004. Damals leitete Jeff eine akustische Blues Jam vor Ort. Nachdem die Jungs wochenlang zusammen musizierten, entschlossen sie sich, Cathead Biscuit zu gründen.

 
Mighty Jeff Carey stammt ursprünglich aus Hope, Arkansas. Er spielte in VFW’s und Klubs im Nordosten von Texas, im nördlichen Louisiana und südlichen Arkansas von Jugend an. Obwohl er sich an sämtlichen Musikarten versuchte, entwickelte er seinen eigenen Stil.
In den Bands Rock Bottom und the Kicking Dogs bestritt er Shows mit Savoy Brown, Black Oak Arkansas & Billy Joe Shaver.

 Jeff zog 1997 nach Arkansas und gründete dort ein Blues Trio namens Pocket Rockets. Später formierte er The Groove Kings. 2001 gab er Solo-Shows und gehörte zur Ozark Blues Society Hausband. 2004 kam er ins Finale des International Blues Challenge in Memphis, wo er gegen viele Akts aus der ganzen Welt antreten musste.

Mark Bokun kommt aus der Lake Charles Gegend, dem südlichen Louisiana. Er liebt Cajun und Blues Musik. Dadurch erhält sein Stil eine universelle Qualität. Er ist sehr rhythmisch, mit Füllungen und Führungen der alten Art. Mark sagt: “In dem ich mir Clint West & the Boogie Kings, Bobby Blue Bland, G.G. Shinn und die Roller Coasters (Vinyl Alben meines Bruders) anhörte, kriegte ich dieses Gefühl für Rhythmus. Aber die Paul Butterfield Blues Band ist etwas, das meiner Seele gut tut.”

Nachdem er in Louisiana auftrat, liess er sich in den Ozark Bergen, nahe bei Steel Creek, nieder. Hier begann Mark, in Bands der Harrison Gegend zu arbeiten. Auch mit den lokalen Künstlern wie Zack Bramhall, the Tyrones, Jen B. & the Groove Kings, Back Stage Pass und den Eclectones mit George DuCharme hat Mark musiziert.           
Cathead Biscuit besetzten den zweiten Rang beim 2005 International Blues Challenge, nachdem sie die Blues Society of The Ozarks Memphis Bound Competition für sich entschieden hatten.

Auch 2006 erreichte Mighty Jeff Carey das Halbfinale der Internationalen Songwriting Competition mit seinem Stück: “Ain’t going nowhere”.

2 ausgezeichnete Musiker, die sich mit rauher Stimme, unglaublich starker Mundharmonika und guten Stücken sicherlich einen Namen machen werden. Blues vom Feinsten.


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John and Eden's East River String Band
Sweet East River

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

John Heneghan klimperte bereits mit 5 Jahren auf der Gitarrre. Die einzige erwähnenswerte Band, in der John bis dato spielte, ist Oatmeal Banana. Diese Truppe hatte in den 90er Jahren ein bisschen Erfolg, ging aber in der lokalen Musikszene bald unter und verschwand in Obskursität. Da er sich mit dem modernen Leben nicht identifizieren konnte und wollte, gründete John Heneghan schliesslich seine Traum-Band, die East River String Band im Jahr 2004. ERSB ist die einzige Band, in der sich John wohl fühlt. John mag 78-er Platten, Vorkriegs-Instrumente, seinen Hund Junior und seine beste Freundin Eden. Alles andere mag er nicht sonderlich.          

Mit 6 Jahren glänzte Eden Brower in einer Broadway-Produktion.
Darin spielte sie Annie, eine knuddelige kleine Waise mit roter Haarpracht. Ihre Familie überzeugt, diese Rolle würde zu Starruhm führen, gab deshalb ihre Jobs auf und verliess sich darauf, dass ihr talentierter Sonnenschein den grossen Zaster nach Hause brachte.

20 Jahre später sicherte sich Eden ihren zweiten Gesangs-Job bei ERSB. Hier trällert sie wie ein Barrelhouse Engel aus den 20er Jahren.

John und Eden trafen sich im Comic Laden Forbidden Planet. Zuerst kamen sie nicht miteinander aus, denn John wollte nicht zugeben, dass Betty viel heisser als Veronica ist. Schliesslich kapierten die beiden Streithähne aber, wie viel sie gemeinsam hatten und so gründeten sie eine String Band, die jenen aus den 20er/30er Jahren unglaublich nahe kommt.

John wollte, dass Eden das Ukulele-Spiel erlernte und nach vielen Jahren meisterte er selber gar das Kazoo. Vorbilder des Duos sind Ma Rainey, Memphis Minnie, Memphis Jug Band, Cannon's Jug Stompers, Grant Brothers, Skip James, Robert Johnson, Kelly Harrell, Bo Carter, Mississippi John Hurt, Paul Miles and the Red Fox Chasers, Charley Patton, Willie Brown, and Tommy Johnson.          
Diese Menschen sind nicht nur kreativ und einmalig, sie sind echt gut. Feine Musik, manchmal primitiv, aber immer faszinierend. Und manchmal glaubt man gar, Ma Rainey singen zu hören.


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JANE HAWLEY

Ordinary Dream

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Jane Hawley ist eine Sängerin/Songwriterin/Musikerin, die gegenwärtig zu Füssen der Rocky Mountains im Süden von Calgary, Alberta, lebt.     
Nach Abschluss der Universität zog es Jane in den Westen. Sie bereiste dessen Prärien und den Nordwesten. Dabei trat sie in Honky Tonks, an Folkfestivals, an Songwriter Workshops und bei Rodeo Tanzfesten auf.

Hernach liess sich Jane Hawley in Edmonton nieder, wo sie ihre erste CD namens As We Walk On Thin Ice machte. Ihre Arbeit erschien 1990 und erhielt 8 “Alberta Recording Artist” Nominationen. 3 davon gewann sie. In den folgenden 3 Jahren bereiste Jane die Staaten intensiv, 2 Jahre als Mitglied der unbekannten Edmonton Rocker Jr. Gone Wild. Jane trat am Edmonton Folk Festival, North Country Fair, South Country Fair, Yellowknife’s Folk on the Rocks, Inuvik’s Summer Festival, Calgary Folk Festival usw., auf.           
As We Walk On Thin Ice wird in Kanada durch Festival Records, in Europa von Taxim Records vertrieben.   
1996 veröffentlichte Jane das Album Letters to Myself. Mit der Calgary Band Beautiful Joe trat sie an die Öffentlichkeit und veröffentlichte mit der Truppe die CD, die 2004 vom Nashville Produzenten Brian Ahern gemacht wurde. Inzwischen durfte Jane Shows für Lyle Lovett, Prairie Oyster, Tom Russell, Ian Tyson und Jann Arden Shows eröffnen. Beteiligt hat sie sich auch an der Rita McNeil Show.      
2004 betrat Jane die Theater-Welt. Damals erschien sie in Fire and Stage West’s Musical-Produktion Covergirl.            

2006 erschienen 2 Alben mit Jane Hawley. Das erste hiess Sorrow Bound. Es handelte sich um ein 2-CD Box-Set, ein Tribut an Hank Williams sen. Viele Calgary-Künstler haben sich daran beteiligt.

Im Juli veröffentlichte Jane ihre akustische Arbeit Ordinary Dream. 2006 tourt Jane weiterhin und wird sich anfangs 2007 mit Brian Ahern zusammensetzen, um ihren nächsten Tonträger zu produzieren.

Erneut haben wir es hier mit der Stimme eines Mädchens zu tun. Aber damit ist Jane Hawley nicht einfach abgehandelt. Diese junge Dame ist 'was besonderes, dafür steht ihre CD.


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BOB CARLIN

Mr. Spaceman

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Keiner zupft das Old Time Clawhammer Stil-Banjo wie Bob Carlin. Dabei hält sich der Künstler an die Traditionen der Appalachen. Bob hat auf diese Weise den einzigartigen südlichen Banjo-Sound der Zuhörerschaft auf der ganzen Welt nahe bringen können. Aber Bob Carlin hat auch Platten produziert.

 

Am bekanntesten wurde dieser Mann dank seines Instrumentes, des vorerwähnten Clawhammer Banjos. Über 30 Jahre lang trat er damit auf, unterrichtete aber seinen Stil auch auf der ganzen Welt, u.a. in Europa. Mitte der 90er Jahre zog sich Bob von der Solo-Karriere zurück und tourte 6 Jahre lang mit John Hartford. Seit dessen Tod (2001) ist er wieder Solo-Künstler, tritt aber auch mit anderen Musikern auf oder unterrichtet bei Workshops. 3 Mal gewann Bob Carlin beim ehemaligen Frets Magazine (jetzt Acoustic Guitar Magazine) die Leser-Abstimmung. Auch verschiedene Instruktions-Videos von Bob Carlin sind auf dem Markt.


Ich masse mir nicht an, zu beurteilen, wer wessen Stil adoptierte. Wahrscheinlich haben sich beide Künstler einfach derselben Musik angenommen: Aber für mich klingt John Hartford in jedem Ton nach. Und wer seinen Stil mag, der wird auch von Bob Carlin's Arbeit begeistert sein.


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The Rhythm Rats
Pretty Crowin' Chicken

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Als sich die Rhythm Rats erstmals 1988 auf einem Campingplatz zwecks Jamming an einem kleinen Festival im Warren County, Ohio trafen, entdeckten sie bald schon eine gemeinsame Leidenschaft für die "wilden und wunderschönen alten Fiddle-Melodien, die treibende Tanzmusik, Balladen, Banjo-Stücke und den Mountain Blues". Ergo vergingen nur wenige Wochen, bis sie sich zum Musizieren wieder trafen. Im Sommer 1992 tat sich Larry MacBride von Marimac Recordings mit ihnen zusammen. Er schlug ihnen vor, über ein gemeinsames Projekt nachzudenken.          
Dieser Vorschlag produzierte vorliegende zarte, liebevoll gestaltete Arbeit. Ein Muss für alle, die Old-Time Musik lieben.


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THE JUMPCATS

Where's my quiff?

Web-Site: www.jumpcats.dk

 

Die Jumpcats sind eine 4-köpfige dänisch/englische Rockabilly-Truppe aus Kopenhagen, Dänemark. Nach diversen Wechseln innerhalb der Band haben sie sich nun gefunden. Im Jahr 2004 veröffentlichten sie ihr 4-Nummern fassendes Demo Band namens Rockabilly. 15 Tracks par excellence.

 

Dieses europäisches Outfit fegt, was das Zeug hält....Dabei lässt es sich ganz deutlich vom typischen englischen Rockabilly beeinflussen. Wer weiss, wie der klingt und ihn mag, höre rein, wer keine Ahnung hat, aber neugierig ist, ebenfalls. Die Jumpcats werden niemanden enttäuschen.


 

 

 

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THE OVERALL BROTHERS

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Die Overall Brothers leitet der Nashviller Songwriter Wesley Probst. Ergo kommt die Inspiration ihrer Bluegrass beeinflussten Musik aus der Musik City. Nichtsdestotrotz: Die Songs sind Originale. Das Line-Up besteht aus typischer Bluegrass-Instrumentierung: Gitarre, ,Banjo, Mandoline, Dobro, Fiddle und Bass. Der Gesang ist allerdings Country. 13 erstaunlich gute Lieder aus der Hauptstadt der Country Musik. Die Songs wirken vor allem durch die Harmonien, die beinahe das ganze Spektrum von Baritone bis hin zum Tenor abdecken. Gute Arbeit.


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Joe Ross
Festival Time Again

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Joe Ross’ Kompositions-Talent und dieses Projekt zeigen sein grossartiges Talent deutlich auf. Der Tonträger zeigt aber auch den einzigartigen Bluegrass des Nordwestens.  Joe hat grosse Künstler um sich versammelt: The James King Band, Ron Stewart, Tim Crouch, Scott Vestal, Randy Kohrs, Bryan Bowers, Radim Zenkl & usw. Alle Musiker zeichnen sich durch Besonderheiten aus und kommen geografisch wie instrumental betrachtet von überall her. 

"Many A Blue Moon" könnte von Jimmy Martin stammen.  Ron Stewart’s Fiddle & Banjo unterstreichen den Song,,,,,,4 Sekunden später zaubern Radim Zenkl’s Pfeifen & Bryan Bowers’ Autoharp  eine besondere Atmosphäre.


Nun – für mich gilt für James King, was für Emmylou Harris gilt: Überall, wo er sich beteiligt, ist für mich einfach rundum alles okay. Auch hier. Der Gesang könnte zwar besser sein, aber von der Musik und den Harmonien her: Bluegrass per excellence.


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Amber Digby
Here Come The Teardrops

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

 

Amber Digby's zweites Album bei Heart of Texas Records.         

"Ich bin erfreut, bei Heart of Texas Records unter gekommen zu sein. Dort sind viele meiner Idole wie Leona Williams, Ferlin Husky, Norma Jean und mein Onkel Darrell (McCall)," sagt Digby. "Wir sind vom neuen Projekt begeistert und freuen uns darauf, dass wir den Fans von traditoneller Country Musik unseren Tonträger anbieten können."  

Digby verpasst Klassikern wie  "Hinges On The Door", "If You Were Me", "Bitter They Are", "Jealously Insane", "Just In Case" und "If Anyone Oughta Know" ihren eigenen Stil.

Digby's Vater Dennis Digby spielte für die Country Music Hall of Famerin Loretta Lynn über 10 Jahre lang Bass. Digby ehrt Loretta Lynn mit zwei Loretta-Kompositionen: "Another Man Loved Me Last Night" und "A Man I Hardly Know."     

Justin Trevino singt beim George Jones Standard "Flame In My Heart" mit.

 

Der Stil ist gut, trotzdem dominiert die Steel-Gitarre etwas zu sehr und manchmal kann ich ihr schlichtweg nicht folgen. Auch ist die Stimme von Amy zwar gut, aber mit derjenigen von Heather Myles kann sie's nicht aufnehmen....Schön gemacht, glatt produziert. Für alle, die sich dem traditionellen Honky Tonk verschrieben haben.  


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Marcille Wallis
Timeless

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

"Die keltische Bluegrass-Verbindung entdecken".......... darum geht's bei dieser weitgehend instrumentalen Sammlung. Die keltische Dulcimer-Künstlerin Marcille Wallis schloss sich für ihr Projekt mit dem 14-jährigen Bluegrass-Fiddle-Phänomen Matt Miller zusammen. Gemeinsam zelebrieren die beiden jene Künstler, welche diese Musik einst in die Appalachen brachten.

 

Nichts für Leute, die auf Lärm stehen. Auch nichts für solche, die keine Ruhe finden. Aber für alle anderen wunderschön.


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The Forge Mountain Diggers

Erhältlich bei: www.cdbaby.com  (Sampler)       

Diese Guppe hat sich auf antike Country-Musik spezialisiert. Sie zeichnet sich durch energische Fiddle-Läufe, aber auch durch perfekte Harmonien aus – kein Wunder, haben viele auf diese Debüt-CD gewartet.


Die Mitglieder fanden sich anlässlich der Mt. Airy Fiddlers' Convention im Juni 2004 zusammen.  Die Mountain Diggers realisierten sehr schnell, dass sie sich auf einem guten Weg befanden. Also traten sie  2004 und 2005 als “the Sidewinders” an Festivals auf und wurden beim Stecoah Valley Festival, the Appalachian Stringband Festival (Clifftop) und The Galax Old Fiddlers’ Convention ausgezeichnet. 2006 erneut an der Mt Airy Fiddlers' Convention.

Die Gruppe besteht aus dem ehemaligen Freight Hoppers Fiddler David Bass, dem ursprünglichen Hogwaller Ramblers' Gitarristen/Bassisten Thomas Bailey und aus Milkcrate Rustlers' Allison Williams (Banjo und Gesang).

 

Die Stimmen ergänzen sich perfekt, die Musik ist klasse. Rundum eine gelungene CD.


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Halden Wofford and the Hi-Beams
Midnight Rodeo

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Web-Site: www.hibeams.com

 

Halden Wofford and the Hi-Beams’ klassischer Honky Tonk Stil spricht eine eigene Sprache und lebt eine eigene Kultur. Aber nicht lange und man hat kapiert, wie man ein Leben lang lieben kann. Der Twang der Steel Gitarre, das Snare Drum, der Kontrabass und die elektrischen Gitarren-Soli Mixe gepaart mit Wofford's Stimme kreiiren einen Sound, der den Originalen sehr, sehr nahe kommt.

 

Es gibt Liebe auf den ersten Blick. Daran glaube ich trotz meines hohen Alters. Trotzdem stehe ich nicht auf Totenköpfe. Aber wie sagte Exupery so schön: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Wer sich von dieser Musik hinreissen hat, tut's.


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Pete Wilke
Down From Montana

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Pete Wilke wurde weder in Montana geboren, noch wuchs er dort auf. Er meint: "Ich werde auch nicht dort sterben – ausgenommen, ich gehe auf Fasanen-Jagd mit Dick Cheney". Aber Pete besuchte die Flathead High School und nennt Kalispell seine Heimat. Seit dem Jahr 1966, dem Jahr, in welchem er die Schule abschloss, ist viel Wasser den Fluss hinuntergeflossen. Dieses Album ist eine Hommage an Montana. Ein paar Lieder erzählen von Pete's Erfahrungen, die er dort machte.          

Entstanden ist der Tonträger folgendermassen: Eines Tages rief Pete Paul Scholten von County Q Productions in Nashville an. Er erzählte ihm, er habe ein Album, das er machen wollte. Damals nannte man den Stil, der ihm im Kopf herumschwebte,) “unplugged.” Paul stimmte zu, wollte er doch ein Album wie “Oh Brother Where Art Thou?” machen. Pete erwiderte: "Nun, ich möchte einfach ein unverstärktes Album machen." Pete ist ein vorsichtiger Mensch. Er verschwieg, dass seine Lieblings-Country Musik eher Richtung weissem Trash Blues ging.  Pete sandte Paul einfach das Muster zu. Als er in Nashville eintraf, versprach Paul Scholten dem Sound-Ingenieur Rob Matson sie würden ein “brown grass” Album machen.

 

Hergestellt wurde ein zartes Werk. Es hat nichts mit Bluegrass am Hut, wie sich das Paul Scholten ursprünglich wahrscheinlich vorgestellt hat. Der Tonträger zeigt eher die Musik eines Mannes auf, der viel zu erzählen hat und sich dabei ganz auf die Geschichte, weniger auf die Musik konzentriert. Stellt man sich dabei vor, dass der Künstler Montana ein Denkmal schaffen wollte, so wirkt das Land in der Fantasie ruhig, wunderschön und friedlich. Dank Paul Wilke sieht man den Fluss, sympathische Menschen, Berge, grüne Wiesen.....


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Dave Land and the Downtowners
Pirate Eyes

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.davelandmusic.com (Sampler)

 

Diese Piraten Band kommt aus San Francisco's Strand-Gegend.


Im Sommer 2003 versammelte Dave Land eine Schar Musiker mit unterschiedlichen musikalischen Backgrounds hinter sich.

Die ausgesuchten Musiker waren: Dave Land, Dave "Tsunami" Russio, Danny White, Bill Land, Dan Bauer und Jessie Nealan.  Die Band kombiniert, Folk, Country und Blues und macht daraus ihren einzigartigen Country Rock Sound. So CD Baby.

Was ich hier finde, ist unglaublich gute Musik. Mal mit Slide-Gitarre im Blues-Stil, mal wunderschöner, sanfter Folk, dann wieder unklassifizierbar.


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TATE MOORE

Punk Poet

Erhältlich bei: www.tatemoore.com

 

Der Sänger/Songwriter Tate Moore wuchs in Südost Ohio auf. 1992 zog es ihn nach Oxford, MS., wo er auf's College ging. Hier gründete er seine erste Band, die Kudzu Kings. Sie veröffentlichten 2 unabhängige Platten und verkauften sie ca. 10'000 Mal. 1994 bis 2004 zog es die Kings durch die Lande.

 

Es gibt viele Bezeichnungen für Musik-Macher. Tate Moore nennt sich selber "Punk Poet". Mit Punk hat seine Musik aber nichts zu tun. Tate rockt zwar schon mal, etwa bei "House don't look like you", dann klingt er wieder nach Südstaaten-Rock ("Punk Poet"), dann nach Johnny Cash ("Mountain in Mississippi") und zwischendurch nach Steve Earle.

Ein ausgezeichnetes Album.


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BILL SHEFFIELD

Journal On A Shelf

Erhältlich bei: www.arbrecords.com (Sampler)

 

Unglaublich, was dieser Mann auf der Gitarre zustande bringt. Country Blues von der Sorte, die man nicht vergisst. Stark: "Back In My Baby's Arms".

Nicht nur für Gitarristen, auch für Mundharmoniker und alle, die was von guter Musik verstehen.


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GUY CLARK

Workbench Songs

Erhältlich bei: www.echotunes.com (Sampler)

 

Was gibt es zu einer Legende noch zu sagen? Höchstens, dass sein neuestes Werk draussen ist. Unterstützt wird der Meister diesmal von Rodney Crowell, Chuck Mead (BR549) und Darrell Scott.

Kleiner Tipp am Rande: Wenn Ihr das Album jetzt bestellt ($15 + Porto), wird das Booklet von Guy unterzeichnet!!!!

11 Songs von Guy Clark – dem "alten" Guy Clark wie wir in mögen und lieben. Vorbei sind die "dunklen" Zeiten!!!


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JAMES TALLEY

Got No Bread, No Milk, No Money, but We Sure Got a Lot of Love: 30th Anniversary Edition

Erhältlich bei: www.jamestalley.com (Sampler)

 

James' letzte CD spielte ich begeistert Kathy Chiavola vor. Die lächelte und meinte, das sei James Talley, ein Freund von ihr. Und ein grossartiger Songwriter. Ist er auch. Seine CD's besitzen einen Frieden und eine Ruhe, die vielen anderen abgeht. Hier ruht einer ganz offensichtlich in sich selbst. Egal, ob James Bluegrass oder traditionelle Country-Musik macht, ob er von den Light Crust Cowboys unterstützt wird oder von einem ganzen Chor: Er 

ist immer super.


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BUCK OWENS

21 Nr. 1 Hits/The Ultimate Collection

Erhältlich bei: www.ccmusic.com

 

Alle Nr. 1 Singles von Buck Owens auf CD. Darunter: "Act Naturally", "Together Again" und "My Heart Skips A Beat".


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DUST POETS

Lovesick Town

Erhältlich bei: www.dustpoets.com (Sampler)

 

Und hier sind wieder Dichter am Werk. Mal mit Bläsern, mal mit gefälligem Snare Drum, Mandoline und Gitarre. Eine Band, die in keine Schublade passt. So lassen sie denn bei langsamen Waltzes auch gerne mal Jazz-Elemente einfliessen.


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JIM MILLS

Hide Head Blues

Erhältlich bei: www.amazon.com (Sampler)

 

Jim Mills kommt aus Raleigh, North Carolina und sagt, er spiele, seit er denken könne, Banjo. Nach der Highschool ging er zu den Summer Wages mit Barry Berrier. 1988-1993 arbeitete Jim für Doyle Lawson & Quicksilver, bevor er einen Job bei Sugar Hill Records als Vertriebs-Manager annahm. 1994, gesellte sich Mills zu den Bass Mountain Boys, 1997 zu Ricky Skaggs & Kentucky Thunder. 1999 gewann er den IBMA Award für die "Instrumental Recording of the Year" ("Bound to Ride").

1999, 2000, 2001 und 2003 kriegte er die IBMA Banjo Player of the Year Awards.

Jim Mills' "Hide Head Blues" wird durch seine Flathead 5-String Gibson Mastertone Banjos aus den 1930ern und 1940er Jahren dominiert. 2 sind mit Joseph Rogers Kalbshaut aus den 30er Jahren bespannt. Dadurch wird ein vollerer, reicherer Ton, schlichtweg: Optimaler Ton erzeugt.  Für vorliegendes Projekt bevorzugte Mills Material der The Delmore Brothers, aber auch das von Merle Haggard, Bill Emerson, Earl Scruggs, und Merle Travis. Den Zenter jedes Stückes macht das Banjo.    

Unterstützt wird Mills von Dan Tyminski (Gitarre), Barry Bales (Bass), Cody Kilby (Gitarre), Stuart Duncan (Clawhammer Banjo, Fiddle), Adam Steffey (Mandoline) und Andy Leftwich (Fiddle).


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THE BLUE JAYS

A Hundred Songs

Erhältlich bei: www.the-bluejays.com (Sampler)

 

10 Jahre hat Jim Lavender mit den Cigar Store Indians verbracht, dann kam er zu den Bluejays. Matt Spaugh hingegen war von Anfang an dabei. Er brachte sein Schlagzeug und seine Harmonien in die Band ein. John McLean hat in diversen Bands vor Ort gearbeitet, stets am Gesang und der Rhythmus-Gitarre. Matt & John jobben aber auch noch in Atlanta's Country/Rockabilly Gruppe Sonoramic Commando.

Die Blue Jays gründete Matt mit Jay. Letzterer singt, zupft den Bass und komponiert.

 

Auch bei den Blue Jays handelt es sich also um "alte Füchse" im Musikbiz. Was sie hier vorlegen, spricht denn auch für ihre Reife. Ihre Musik gleicht einer Traube, die es zu pflücken, in Wein zu verwandeln und zu geniessen gilt.

Mit dieser CD gebührt ihnen der erste Platz der Hitparade. Sie schaffen mühelos 5 Sterne....


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WILLIAM LEE ELLIS

God's Tattoos

Erhältlich bei: www.yellowdogrecords.com (Sampler)

 

William Lee Ellis singt von der Apocalipse, den Teufeln auf seiner Schulter und seiner Suche nach spiritueller Bedeutung.

Dabei kombiniert er die Slide Gitarre mit Gospel-Blues und Rock. Produziert hat den Tonträger Jim Dickinson, verantwortlich für Bob Dylan und die Rolling Stones. Ein tolles Country-Blues Werk.


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BLAZE FOLEY

Wanted More Dead Than Alive

Erhältlich bei: www.waddelhollowrecords.com

 

"Ich mag es Bier zu trinken, in Bars 'rumzuhängen. Ich mag keine Busse, keine Autos. Ich bin nicht für Präsidenten, mag keine Stars. Ich besass nie Einstiche, habe aber Wunden. Ich mag Parties, meine Freunde. Ich besitze keine Bücher, aber Buchstützen. Man mag mich für verrückt halten, aber das ist Ansichtssache. Ich betrachte mich nicht für irre."

BLAZE FOLEY

 

Wer immer er war, dieser Mann (1949 geboren, 1989 gestorben), den ich zu spät entdeckte – seine Stimme ist nicht zu überhören. Sie fasziniert, bannt.

 

Blaze Foley muss zu Lebzeiten wie ein Rattenfänger gewirkt haben. (Anspieltipp: "If I could only fly").  

 

Leland and David Waddell sassen eines Nachts nach einem Konzert mit Blaze Foley im Austin Outhouse (1988) zusammen. Sie tranken ein Bier und sprachen über Musik. Blaze sagte, er wolle ein Country-Album machen und Leland und David versicherten ihm, die Richtigen hierfür zu sein. Gut Ding braucht Weile. Aber nun sind jene verloren geglaubten Bänder wieder ans Tageslicht gekommen. Gott sei's gedankt.


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MERLE JAGGER

Ranchos Los Angeles

Erhältlich bei: www.lpjrecords.com (Sampler)

Web-Site: www.merle jagger.com und www.myspace.com

 

Diese Band aus L.A. besteht aus: Mark Christian-Gitarre; Patrick Flores-Bass und Brandon Goldstein-Schlagzeug.

 

Leute, ich hab' ne neue Hymne gefunden. Hillbilly No. 9. Instrumental. Aber es gibt noch viel, viel mehr über die spielfreudige Band zu berichten....... für sie sprechen tut aber nur ihr Debüt-Tonträger. Zu schön, um wahr zu sein. Joe Maphis lässt grüssen. Irre.


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BAYS BROTHERS

Honky Tonk Daddy

Erhältlich bei: www.baysbrothers.com (Sampler)

 

Vorliegender Tonträger wurde in 3 Tagen geschaffen – ohne Overdubs. Alle Songs wurden von den Bays Brothers geschrieben. Sie zeigen Jeff am Gesang und Tim am Kontrabass. Dazu gesellen sich 3 der besten Musiker des Roots-Stiles: Eddie Bieble (Gitarre für Wayne Hancock), Eddie Rivers (Asleep At The Wheel) und Bart Weilberg an an der Steel-Gitarre.

 

Das zweite Projekt der Knaben zeigt ihre liebe zur wahren Country Musik deutlich auf. Sie wollen aber nicht für eine Musik demonstrieren, deren Zeit schon lange vorbei ist. Sie hoffen stattdessen, dass sie mit ihrem Werk beweisen, dass jener Stil zeitlos ist. Die Musik ist all jenen gewidmet, die "gerade" Musik ohne Tricks und Ironie mögen bzw. jenen, die wissen, dass ein Drink und der rechte Song aus einer Jukebox zu besten Freunden mutieren können. 

Der Tonträger ist von einer Familie gemacht, selbst das Cover zeigt den Grossvater der Jungs – von deren Mutter Linda Bays gemalt. Die CD entstand in den eigenen Otisdog Studios und wurde von der Gruppe produziert, abgemischt, etc.

 

Auch hier wieder eine überaus gute, traditionelle Country Band. Die Jungs kommen aus Oklahoma. Peace, Love & Honky Tonk. Mit gutem Bass, sympathischer, unaufdringlicher Steel-Gitarre und nettem Gesang. Gehört in jede Sammlung.


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THE BLUES VULTURES

Honky Tonk Bars

Erhältlich bei: www.bluesvultures.com

 

Jetzt wird's ein bisschen lauter und elektrischer. Blues Vulture aus Fredericksburg, Maryland, machen "Rock'n'Roll". Für mich eher eine Mischung aus Country und Rock, mit einer Prise Blues. Die Stimme würde ich mir kräftiger wünschen.

Dafür mag ich ihr Symbol inkl. silber-glänzendem Fan-T-Shirt umso mehr. Humor scheinen diese langhaarigen Rocker zu haben. Vor allem im Blues stark.


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DAWN SHIPLEY & The Sharp Shooters

Baby If I.....

Erhältlich bei: www.dawnshipley.com

 

Dawn Shipley gibt Patsy Cline als grössten Einfluss an. Damit hat sie bei mir schon 'mal ein paar Punkte zu gute. Ihre Stimme ist denn auch wie erwartet, ungewöhnlich stark. Trotzdem singt sie immer in derselben Stimmlage. So wagt sie sich denn weder hoch hinaus, noch versucht sie sich an den tiefen Tönen. Bin gespannt, wie das Mädchen live klingt. Denn dann kann sie sich nicht mehr hinter der ausgezeichneten Gitarre eines Marcel Riesco, dem rassigen Kontrabass eines Randy Stanton und dem bravourösen Schlagzeug eines 
Tony De Herrera verstecken. Die Songs sind clever gewählt, der Sound entspricht dem typischen, traditionellen Rockabilly und trotzdem: Durch die ständig gleich klingende Stimme kommt Langeweile beim Zuhören auf. Müsste nicht sein.


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CHRIS GUENTHER

Destinations Unknown

Erhältlich bei: www.chrisguenther.net (Sampler)

 

Chris Guenther hat sich 5 Jahre nach der Debüt-CD wieder ins Studio gewagt. Er meldet sich mit einem starken Album zurück, das gleich beim ersten Song die Tränendrüsen ganz schön auf die Probe stellt.

Keine Ahnung, ob es an dieser glasklaren, von dem grässlichen Fallenlassen absolut befreiten Gesang liegt. Oder an den Harmonien, der Musik aus Leadgitarren, Mandoline, Harmonika und dem Piano.

Nach 2, 3 Samplers bin ich mir sicher, dass Chris' End-Destination tatsächlich noch nicht fest steht. Während der Titelsong ein typischer, traditioneller Titel mit wunderschönen Arrangementen ist, verliert er sich auf der restlichen CD in typischem Real-Country Sound.

 

Das gegenwärtige Band-Lineup indes sieht folgendermassen aus:

Mike Schweedler (Steel Gitarre, Dobro, akustische Gitarre, Gesang), James Gillette (Kontrabass, elektr. Bass, Harmonien),  Luke McAllister (Piano, Orgel) und Melody Guenther (Schlagzeug, Percussion, akustische Gitarre und Gesang).


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POWER OF COUNTY

Dirty Western

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.powerofcounty.com

 

Power of County sind aus Portland, Oregon. Bandmitglieder: D. RIVES CURTRIGHT – Gesang, Gitarren. MATTHEW STARK – Gesang, Gitarren, Banjo. JOE SANDERS – Schlagzeug, JAY JOHNSON- Bass. ERIK CLAMPITT - Pedal Steel, Mundharmonika. DAN BALDWIN – Waschbrett, Harmonien. THAD STARK - Piano. SEAN BURKE - Fiddle, Mandoline, Banjo.

Vom Stil her wie die Weary Boys, bringen Power of County rassige Musik, die sich irgendwo zwischen Country und Bluegrass ansiedelt. Auch etwas Punk ist spürbar. Musik für die Party. Vor allem das Banjo ist Klasse.


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CLAMPITT, GADDIS & BUCK

Cascade Serenade!

Web-Site: www.cgandb.com

 

Auch hier eine Band aus Portland, Oregon. Allerdings eine ruhige, mit eher feinen Musik. Dafür spricht "A Beautiful Life", der bekannte Bluegrass-Standard, den die Band in ihr neues Album einbaute. Trotzdem bewegen sie sich eher auf dem Folk-Campus, denn die Stimmen klingen für mich für Bluegrass zuwenig ausgewogen, besitzen viele Ecken und Kanten.

Die CD dient der Entspannung, wirkt friedlich, gemütlich.


  

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THE SALT MINERS

Dressed for success

Erhältlich bei: www.saltminers.com

 

In Detroit, so die Salt Miners, ist es schwierig, einen Sound zu finden, der nicht von einer Maschine produziert wurde. So machten sich die Salt Miners 2001 auf, neue Wege zu gehen. Zuerst bedeutete es puren Spass. Doch je mehr Auftritte hinter ihnen lagen, desto überzeugten waren die Salt Miners von ihrem Können. So folgte 2004 ihr Debüt-Album "A Good Time To Be Had". Ein Jahr später legen sie ihre nächste Arbeit vor.

 

Die Salt Miners aus Detroit sind: Tim Pak (Banjo, Dobro, Mundharmonika), Dan Tennant (Banjo, Akkordeon, Zukie), Brian McCarty (Gitarre), Mark Paul (Mandoline, Gitarre, Kazoo, Waschbrett, Tie). Sie kleiden sich, wie der Name ihres Tonträgers schon besagt, in Anzüge. 14 Stücke offeriert ihr Werk, darunter so bekannte Titel wie "Stockade Blues" und "Freight Train".

 

Zitat: "Wir machen keinen Garagen-Rock – wir machen Scheunen-Rock". Weiter so.


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Honest D and The Steel Reserve
The Oklahoma City Guarantee

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Ich lasse mich gerne einen Puristen schimpfen, wenn ich behaupte, Musik wie diejenige von Honest D sollte in Nashville das Zepter in der Hand halten. Dass es nie mehr dazu kommen wird, weiss ich selber. Aber eine gewisse Schadenfreude verspür' ich schon, wenn ich Gruppen wie Honest D & The Steel Reserve aus Lansing, Michigan, im Web finde. Traditioneller Honky Tonk & Western Swing vom Feinsten.


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 CARY ANN HEARST & The Borrowed Angels

Dust & Bones

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Cary Ann Hearst kommt aus Süd Carolina, aus Charleston, um genau zu sein. Cary's Stil ist schwieriger zu beschreiben, als ihre Herkunft. Die Harmonien sind brilliant, auch wenn ihre eigene Stimme eher zu einer Songwriterin als zu einer Sängerin passt. Aber das Mädchen ist originell, manchmal klingt sie nach einem weiblichen Steve Earle, manchmal ein wenig nach Bonnie Taylor. Aussehen tut sie ein bisschen wie Nena.


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THE TRUCKSTOP PREACHERS

Erhältlich bei: www.truckstoppreachers.com

 

Der bekannteste Song dieser CD ist sicher "Truck Drivin' Man" (hier live). Wer aber annimmt, bei den Truckstop Preachers handle es sich um eine typische Trucker-Band, könnte sich irren, denn auch der Trucker-Sound hat sich weiter entwickelt – zumindest in den Staaten. Bezüglich Truckstop Preachers hat jener Stil das Banjo adoptiert, ist jedoch nicht leiser geworden. Dafür besser.

Dessen ungeachtet eignet sich die Musik noch immer für lange Autofahrten. Von den Truckstop Preachers begleitet, muss es ein besonderes Vergnügen sein, all die Kilometer hinter sich zu bringen...


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THE ROUNDERS

Here We Go

Erhältlich bei: www.theroundersmusic.com

 

Chattanooga ist mir durch viele Autofahrten Richtung Georgia ein Begriff. Auch durch eine Übernachtung während eines Konzertes. Abgesehen von der guten alten Dampfbahn hat mir die Stadt aber nicht gross Eindruck gemacht. Damals wusste ich nicht, dass sie solche Bands wie die Rounders hervorbringen kann.

 

Auffallend an den Rounders sind die starken, satten Gitarrenläufe und die tiefe Stimme des Sängers. Gegenwärtig arbeiten Channing Wilson am Gesang und der Gitarre,  Peewee Moore ebenfalls am Gesang und der Gitarre, Mike Hagaman am Doghouse Bass und Bryan Gross am Schlagzeug an ihrer neuen Web-Site. Dass sie sich ungeniert auch im Bluegrass-Feld bewegen können, zeigen sie mit "Nickajack Dam". Toll.

Die T-Shirts sehn' schon mal gut aus, Jungs. Passen zur CD, denn auch sie sind humorvoll und kreativ. Backenbärte sind halt schon was schönes.


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THE WILDERS

Throw Down

Erhältlich bei: www.wilderscountry.com

 

Aus Kansas City, Missouri, kommen die Wilders. Und sie stürmen mit Riesenschritten voran. Mal klingen sie nach Webb Pierce in seinen besten Zeiten, dann wiederum nach typischer String Band. Betse Ellis an der Fiddle kann mit männlichen Zeitgenossen ungeniert konkurrieren, Ike Sheldon am Lead Gesang zeigt nur allzu deutlich seine traditionellen Wurzeln, unterstützt von Nate Gawron am Bass und am Gesang sowie Phil Wade am Dobro, der Mandoline, dem Banjo und Gesang.   


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SWEET SUNNY SOUTH

Erhältlich bei: www.sweetsunnysouth.com

 

Sweet Sunny South ist eine akustische Old-Time Bluegrass Band, die eine einzigartige Mischung aus neuer und traditioneller Musik macht. Die Gruppe kommt aus Paonie, Colorado und hat in den letzten Jahren dort viele Auftritte absolviert. Dadurch konnte sie sich eine treue Anhängerschaft sichern.

 

Die Band besteht aus Bill Powers an der Mandoline und dem Banjo, Rob Miller an der Gitarre, Cory Obert an der Fiddle und Shelley Gray am Bass. Ihnen eigen ist ein keltischer Einschlag, der den Stücken eine gewisse und sicherlich auch gewollte Sentimentalität, beinahe schon Schwermut verleiht. Ihre Musik, tief und schön, ist sicher nicht in jeder Lebenslage die geeignete.


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PHIL LEADBETTER

Slide Effect's

Erhältlich bei: www.pinecastle.com

Web-Site: www.unclephilonline.com

 

Phil Leadbetter's Arbeit wurde im Jahr 2005 von der IBMA zum Instrumental-Album des Jahres gewählt. Seine Hitsingle "California Cottonfields" entführt den Zuhörer denn auch in die Weiten des Wilden Westerns und lässt ihn nicht mehr los. "Fields Of Glory" kenne ich von Eva Cassidy und so gut der Song hier auch geboten wird – Eva's Version kann unmöglich übertroffen werden. "Sea of Tranquility" lässt das Dobro wieder sprechen, wie's halt nur dieses Instrument kann. Wunderschön.


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117 WEST

Erhältlich bei: www.117westbluegrass.com

 

Dan Broder, Kenny Wertz, Becky Green und Darren Weiss haben sich einer schnellen Art von Bluegrass verschrieben. Auf ihrer "My Space"-Website findet sich denn auch ein Bild der Dillards. Aus "The House Of The Rising Sun" ein Bluegrass-Stück zu machen, finde ich echt mutig, aber es ist denn auch gelungen. Absolut. Was ich ein wenig vermisse, sind die langsamen, getragenen Stücke.


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BLUE DOGS

Live At Workplay Theater

Erhältlich bei: www.bluedogs.com/store

 

Sieht man die Blue Dogs aus Charleston, South Carolina, zum ersten Mal, vermutet man hinter ihnen höchstens Popmusik. Aber weit gefehlt. Die Jungs bestechen durch Harmonien, gute Instrumentierung, einen satten Sound.  

Die Musiker singen zwar von L.A., vom "Cosmic Cowboy" und lassen dadurch auch die Gegenwart einfliessen, aber das gilt nur, bis sie ihren mehrstimmigen Gesang einbringen und dann ist ein für alle mal klar, wohin sie gehören. Zu den Besten.


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GREENSKY BLUEGRASS

Tuesday Letter

Erhältlich bei: www.greenskybluegrass.com/greensky/generalstore

 

"Kalmazoo Stil" nennt sich diese rasante Talfahrt. Hm. Greensky Bluegrass haben am Telluride Festival 2006 den Wettbewerb gewonnen.

 

Greensky Bluegrass, das sind Michael Arlen Bont am Banjo;  Dave Bruzza an der Gitarre, Michael Devol am Kontrabass und Paul Hoffman an der Mandoline.  Die Band ist schon neben Ralph Stanley, Rhonda Vincent and the Rage, Mountain Heart, The Mammals, Open Road, Darrell Scott und King Wilkie aufgetreten. Mit der Geschwindigkeit der Gruppe ist wohl schwer mitzuhalten.


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RANDY KOHR

I'm Torn

Erhältlich bei: www.randykohrs.net

 

Auch Dolly Parton scheint sich vermehrt für die Nachwuchs-Generation einzusetzen. Gut so. Im Falle von Randy Kohr sogar sehr gut. Scheint so, als würde bei "Looked Good On Paper" auch Dolly's Stimme gewinnen. Wenn das noch möglich ist. Aber wenn der Junge alleine singt, fallen seine Schwächen schon auf. Die Stimme ist nicht schlecht, kann aber trotzdem nicht mit seinen Idolen verglichen werden. Auch tendiert der Jüngling manchmal in eine Richtung, die mir nicht so richtig gefallen will ("Fifty Good Years", "That's What I Learned From Lovin' You"). Ansichtssache. Die CD ist unbedingt hörenswert.


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Mark Rubin and his Ridgetop Syncopators
DANCE

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site: www.markrubin.com/ridgetop/

 

Mark Rubin und seine Ridgetop Syncopators sind vorwiegend akustisch. Eine heisse Fiddle-Swing Band mit Kontrabass, Lap Steel, Gitarre und Tenorbanjo. Dabei hält sich die Gruppe sehr an Milton Brown and his Musical Brownies, Cliff Bruner's Texas Wanderers and the Tune Wranglers.      

Das Repertoire entleiht sich Mark Rubin von Fiddle Breakdowns, Tin Pan Alley Balladen, heissen Jazz Foxtrotts, Blues, Minstrel Shows und Waltzes. Auch Floyd Tillman Nummern wurden eingebaut.


Pure Tanzmusik, also.

 

Die Band will damit diese grossartige Texas Musik am Leben erhalten. So lebendig, wie möglich. Die Gruppe wird vom Mann aus Oklahoma bzw. Dem Gründer der Bad Livers, Mark Rubin, angeführt. Sean Orr wirkt an der Fiddle und am Gesang, Ricky Rees am Kontrabass. George Caryer fungiert an der Lap Steel Gitarre und am Gesang, während Mike Stinnett das Tenor Saxophone bläst.

Ich glaube mich entsinnen zu können, dass ich Western Swing nicht mag. Aber: Keine Regel ohne Ausnahme. Mark Rubin macht eine. Hört rein, dann wisst Ihr, weshalb.