Februar Mitte 2008

 

 

Finn & The Sharks

Breakfast Special

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

Web-Site:http://www.myspace.com/finnthesharks (Samplers)

Kontaktadresse: UpSouth Recordings, PO Box 34 W. Nyack NY 10994 USA, rouesong@aol.com

Finn & The Sharks stammen aus New York. Der "Heimat des Sharkabilly" wie sie ihre Musik nennen.

 

Die Band setzt sich aus James "the Finn" Finnen (Leadgesang, Kontrabass, Gitarre und Baritone Sax), Billy Roues (Leadgitarre und Gesang), Steven "Muddy" Roues (Kontrabass, akustische Gitarre, Mundharmonika und Gesang) und Ed "The Hammerhead" Steinberg (Schlagzeug/Gesang) zuammen. Auf dieser CD wirkte Ira “Junior” Hedges (Gitarre und Gesang) mit. 1982 verliess er aber die Gruppe. Was zuerst auffällt, wenn man Finn & The Sharks zuhört, ist der satte Sound. Erinnert irgendwie an die britischen Rockabillies. Die "Alten". Oder Sleepy La Beef. Allerdings greift Finn im selben Stück, wohlgemerkt, auf perfekten Doo-Wop zurück. Das Resultat besteht aus einer gekonnten Mischung diverser Stile der 50er Jahre. Qualitativ hoch stehender Musik, gutem Gesang, abwechslungsreichen Nummern. Finn & The Sharks dürften jeden eingefleischten Rockabilly-Fan entzücken. Mit jedem einzelnen der insgesamt 19 Titel.

Und wenn die Mundharmonika wie bei "Bopper's Place" geblasen wird, geht die Sonne auf......

 

Joe Alfono

Classy Country Volume One

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Wer auf Elvis' "Angel" steht, der ist bei Joe Alfono richtig. Genauso sentimental, d.h. mit Chor und Streichorchester, trägt Joe seine Songs vor. Und genauso werden  die Nummern interpretiert.
Joe Alfono versteht sich meisterhaft darin, die sentimentalsten Country-Nummern überhaupt in einer CD unterzubringen. Für frisch Verliebte oder Leute mit Herzschmerz.

 

 

The Georgia Potlickers

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Bei den Georgia Potlickers handelt es sich um eine Old-Time Stringband aus North Georgia. Die Band ist ein Trio, das sich aus 3 äusserst talentierten Musikern zusammengesetzt. Sie alle haben sich  der traditionellen amerikanischen "Roots-Musik" verschrieben.

Mit von der Partie ist hier eine wunderschöne, sanfte Version von, "Bury Me Beneath The Willow", ein von der Fiddle dominiertes "Sail Away Ladies" inklusive das für Gitarren-Picker anspruchsvolle (hier von der Fiddle übernommene) "Arkansas Traveler". Klasse, wenn auch unaufdringlich und zärtlich.

Charlie Zulu Project
Riverstones
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Diese CD ist für Menschen, die sich vor Gefühlen nicht schämen, die einiges Aushalten, z.B. sentimentale Stücke, die vor Tränen nur so triefen. Eventuell auch für Leute, die dafür empfänglich sind - wie ich.
Matt Eusner, der Kreator der hier vorhandenen Lyriken und der damit verbundenen Musik, ging einst erfolgreich von der Russell High School in Russell, KY, ab. Um die Marshall Universität in Huntington, WV. zu besuchen.
Dann kam der 11. September. Und dieser junge Mann verwandelte sich in einen Poeten. Sein Stück "Riverstones" entstand innerhalb weniger Wochen.

Nach einem Besuch beim Militär liess sich Matt davon überzeugen, dass sein Glück dort liege. So meldete er sich am 17. Januar 2002 und kam zum 2/6 Infanterie-Regiment. Diese Truppe wurde nach Baumholder, Deutschland, geschickt. 11 Monate lang übten die Soldaten, dann war das Gerücht um einen Irak-Krieg nicht mehr nur eine Sage - es wurde Realität.

Die 1000-en von jungen GI's, die für jene Auseinandersetzung ihr Leben riskierten,, machten die Basis für den "Baumholder Blues".

Im April 2003 traf die erste bewaffnete Abteilung im Irak ein. Sie nannte sich TASK FORCE BAGHDAD. Melodien wie "Callin' Home", "Charlie Zulu" und "Killing Man" entstanden in den 15 Monaten, die Matt dort stationiert war.

2 Jahre später kam Matt wieder nach Hause. Nun kreiirte er weitere Songs, etwa "The Axe", "Kentucky Rose" und "Jack-o-Line".

 

Wenige später lief Matt's Vertrag mit der Armee aus und Sergeant Matt Eusner wurde erneut zum College Studenten. Titel wie "Girl From the Belvedere" und "House of Fools" kamen in dieser Periode - die vorwiegend aus Sucht und Depression bestand - zustande.

Matt hat in der Vergangenheit schwere Zeiten durchgemacht. Schliesslich ging er ins Studio, wo er seine Stücke,die davon erzählten, festhielt. Daraus wurde ein Testament, das das Leben vin Matt Eusner in den vergangenen 7 Jahren abhandelt.

Matt Eusner: "Ich hoffe, Ihr mögt meine Songs und entnimmt ihnen, was immer gut für Euch ist...."

 

Der Mann mit der entspannten Stimme geht zu Herzen. Er ist kein grossartiger Sänger, aber ehrlich und echt.
So ist denn auch das Stück, das er Deutschland widmete, grossartig. Matt lässt hier rocken, was das Zeug hält.
Ein besonderes Lob verdient die Nummer "John Prine". Ich bin froh und glücklich, hat einer der grössten Songwriter unserer Zeit Fans wie Matt Eusner. Darauf können gleich beide stolz sein: Matt und John.

 

 

 

Slackeye Slim

Texas Whore Pleaser

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Slackeye Slim ist ein Künstler, der die Erzählkunst eines Red Sovine mit dem Temperament von "The Twilight Zone" verbindet. Slim erblickte als JD Frankland am 5. Januar 1983 in Salem, Ohio, das Licht der Welt. Aufgewachsen ist er auf dem Lande, ausserhalb der Stadt New Waterford, Ohio. Jener Ort liegt am Kohlen- und Rost-Gürtel, zu Füssen der Appalachen.

"Ich besass nie viele Freunde, denn ich war ein Kind, das Feuer, Fischen und Schiessen liebte - oder einfach Pfeil und Bogen", erzählte er später. "Also lernte ich, wie man sich selbst unterhält. Im Wald gab ich vor, Feinde umzubringen."

Slackery liess sich von Johnny Cash, Hasil Adkins und Hank Williams beeinflussen - neben Bands wie Dead Kennedys, Black Flag, Joy Division und dem frühen Devo.

"Meine Eltern waren einfache Bürger. Doch als Gott anfing, mit meinem Vater zu sprechen, drehte dieser durch. Er entkleidete sich, legte sich auf die Bibel und gab vor, zu beten, dabei schlief er. Wenn ich Freunde mitbrachte, mussten sie zuerst vor der Türe warten, damit ich meinem Vater befehlen konnte, sich anzukleiden. Auch verbot ich ihm, mit den Jungs zu beten."

Mit 16 Jahren verkehrte Frankland kurz in der Gothik-Szene. So hörte er sich z.B. Marilyn Manson an. Auch wenn er sich nur mit jenem Stil befasste, so hinterliess diese Zeit doch einen bleibenden Eindruck. "Damals wurde ich äusserst unabhängig und introvertiert, doch nicht depressiv. Ich wurde zu einem besseren Unterhalter. Dafür steht Slackeye Slim in meinen Augen. Es ist eine Möglichkeit, die Musik zu machen, die kein anderer bringt."

Obschon er seine Musik als Country oder gar Americana bezeichnet, beschreiben sie andere als eine Unterkategorie der Country-Musik.

"Ich denke, es ist lustig, dass ich mich in der Gothik-Country Szene verstrickt habe. Das habe ich nie beabsichtigt und ich denke, ich klinge auch nicht, wie eine jener Bands, obschon ich Those Poor Bastards respektiere."

Eventuell ist Slim so rauh, weil er ein Jahr in Butte, Montana, verbrachte. Im Alter von 21 Jahren zog er dort hin, wo er einen Job bei einem Lokalsender annahm. So fand er sich denn in einer ärmlichen Gegend wieder. Da, wo einst dank der Minen das Geld nur so floss.

"Ich konnte nicht mehr als $200 pro Monat für die Miete aufbringen. Ich verbrannte Gemüseöl, um es warm zu haben", meint er über sein Jahr in Butte.

Frankland verbrachte auch viel Zeit damit, die unterschiedlichsten Geisterstädte zu besuchen, so z.B. Granite, Montana, das sich einst(1890) dem Silber-Boom verschrieben hatte.

"Man fühlt sich komisch, wenn man Kilometerweit der einzige ist. Du fühlst Dich, als wärst Du alleine auf Erden und als würdest Du auf die Überbleibsel einer vergessenen Gesellschaft blicken."

Schliesslich kehrte Frankland nach Ohio zurück. Hier schloss er sich der Punk Band Silver Linings als Bassist an. Im September 2006 tat er sich den Namen Slackeye Slim zu und nahm seine ersten Songs auf.

Slim spielt Gitarre, Bass, Trombon, Mundharmonika, Claw Hammer Banjo, singende Säge und eine Orgel (sie stammt aus dem 18. Jh.).

 

Wer glaubt, Hazil Atkins, Bloodshot Bill, Robbie Fulks oder Jason Ringenberg wären so ziemlich das Schrägste, was es gibt, der wird von Slackeye Slim eines besseren belehrt.

Hier ist eine Musik, für die jemand zuerst einen Namen finden muss......

Larry Richardson And The Blue Ridge Boys With Buddy Pendleton

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Larry Richardson, 2008 im Alter von 80 Jahren verstorben, war einer der wichtigsten Banjospieler der frühen Bluegrass-Musik. So erlernte er den Stil bereits in den 40er Jahren. Damals war Larry eines der Gründungsmitglieder der Lonesome Pine Fiddlers. Auch zupfte er 1951-1952 das Banjo für Bill Monroe. Zusammen mit Carl Sauceman hat Larry ebenfalls musizierte. Zudem schuf er mit Old-Time Banjopicker Happy Smith zusammen eine klassische Schellackplatte, bevor er seine eigene Band formierte. Mitte der 50er bis Ende 60er Jahre trat Larry mit seiner Gruppe regelmässig an Fiddler Wettbewerben in Virginia und North Carolina auf.Später wurde er ein Banjo-pickender Evangelist. Damals liess er sich in Florida nieder. Diese Karriere dauerte über 25 Jahre.

Die hier vorliegende CD ist eine Wiederaufnahme der ersten Bluegrass LP, welche bei David Freeman’s County Label (1965) erschien. Es handelt sich um eine Zusammenstellung vieler traditioneller Bluegrass-Stücke. Mit von der Partie sind der grossartige Fiddler Buddy Pendleton neben Ronnie Prevette an der Mandoline (später Mitglied bei Jimmy Martin’s Sunny Mountain Boys.)

Die letzten 6 Nummern zeigen Buddy Pendleton's kraftvolles und imaginäres Fiddlen.Auch Buddy wirkte bei Bill Monroe mit. Sein Banjospieler ist ein ebenfalls ein talentierter Musiker, Jimmy Arnold.

 

Schön, weil traditionell und perfekt, sind vor allem die getragenen Nummern, etwa "More Pretty Girls Than One".

 

 

The Hometown Gamblers

Dypsomania

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Die erste CD der Hometown Gambler's "Takin' Care Of Business" erschien auf El Toro Records (2005). Sie ist zwar immrt novh ein Verkaufsschlager des Labels, doch die CD zeigt die explosive Mischung der Band, die aus Country Musik, Western Swing, Rhythm and Blues, Jazz, Rock'n Roll und Rockabilly besteht, nicht deutlich genug auf. Mit diesem neuen Tonträger versuchen sich The Hometown Gamblers noch einmal darin, ihr Talent auf eine Compact Disc zu bannen.

Abgesehen vom Gesang ein echtes Highlight für alle Fans der europäischen Rockabilly-Szene - denn die Band kommt aus Belgien.

Jed Curran
Morning Pages
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Mit Jed Curran's Stimme hatte ich zugegebenermassen meine liebe Mühe. Dieser Mann kann einfach nicht singen. Trotzdem: Er hat viel zu sagen. Und mit der Zeit gewöhnt man sich an den Gesang, ganz ehrlich. Denn die Songs sind wunderschön, sanft, ausdrucksstark und bedeutend. Bei Schmerzen müssen sie Wunder wirken.

 

Sean Tracey
Trouble

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Sean Tracey bläst seit 15 Jahren die Mundharmonika. Seit beinahe 10 Jahren komponiert der junge Mann mit seiner Gitarre Songs.
Mit seiner Mundharmonika bewaffnet hat Sean als Blueskünstler zum ersten Mal eine Bühne betreten. 8 Jahre lang führte der Mann Juneau Alaska’s Panhandle Crabgrass Revival Band. Seither hat er einen Rasmuson Foundation Project Award für sein Kompositionstalent erhalten. Auch Sean Tracey ist kein grossartiger Sänger. Doch ein Humorist. Was gleich das erste Stück seiner CD, "Beer", beweist. Tatsächlich ein Ohrenschmaus, die Nummer. Überhaupt gelingt es Sean Tracey, aus jeder der insgesamt 14 Titel etwas Besonderes zu machen. Dabei behilflich sind nicht nur sein Klasse-Mundharmonikaspiel, sondern auch gefällige, wenn auch sparsam eingesetzte Harmonien, die Instrumentierung, etc. Fazit: So gefährlich die CD aussieht, ist sie auch. Die Gefahr besteht nämlich, zu einem Anhänger Sean Tracey's zu mutieren.

 

 

Arty Hill & The Lone Gone Daddys
Bar Of Gold
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Bar of Gold von Arty Hill and the Long Gone Daddys, beheimatet in Baltimore, Maryland, bringt schönen, rockenden Honky Tonk in die Stube.

Gelobt wird Arty Hill in den Liner Notes von keinem geringeren, als Jason Ringenberg. Der bezweifelt, ob 2008 noch eine bessere Honky Tonk CD auf dem Markt erscheint.

Ehrlich gesagt, kenne ich bessere Sänger wie Arty Hill - Dale Watson, z.B. wenn er denn "will" (oder kann?).

Doch die Musik von Arty Hill kann mit den Besten mithalten.
So gut wie diese CD klingt, dürften sich Honky Tonk-Fans bei ihrem Klang zu Hause fühlen.

 

 

 

 

Black Coffee Cowboys

Hot Like Fire

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The Black Coffee Cowboys gründeten sich aus einem einzigen Grund. Sie wollten den Menschen das Schütteln, Rattle und Rollen beibringen. Okay - das sind 3 Gründe. Hauptsache, ihr habt's begriffen. The Cowboys mischen Rockabilly, Honky-Tonk und altmodischen Rock and Roll. Ursprünglich wurde die Band von Earl Garnet formiert (einst bei den Surefires). Earl wirkt nun an der Gitarre, Robby Velvet am Bass(The Mutilators, Smokin 45's). An der akustischen Gitarre der Cowboys zupft Deuce Frehley (Agriculture Club) und Slick Patsy (the Polyjesters) mimt die Schlagzeugerin!

 

Die Aufnahme ist zwar nicht die Beste, doch die Band fegt alles weg, was im Weg steht - und bringt die Füsse zum Tanzen.

Genial - Alberta, Kanada - da gibt's satten, fetten Rockabilly!!!

 

 

Dehlia Low

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Web-Site: www.myspace.com/dehlialow.

Buchungen über: email dehlialow@gmail.com

 

Anya Hinkle, ursprünglich aus Blacksburg, Virginia, ist eine kraftvolle und emotionale Country Sängerin, ebenso eine talentierte Fiddlerin. Anya spielt Fiddle und Gitarre seit ihrer Kindheit.

Aaron Ballance kommt aus Winston-Salem, North Carolina, zog 2006 nach  Asheville und ist seit Kurzem ein gefragter Dobro/Pedal Steel Studio-Musiker. Stacy Claude, an der Gitarre und dem Gesang, kommt aus South Carolina. Als Mädchen sang sie bereits im Kirchenchor. Daraus entwickelte sich ein Interesse für die Gitarre und akustische Musik. Mit Blue String Theory hat sie u.a. in Utah von sich Reden gemacht, in der Gegend um Asheville mit der Band Blue Roan.

Bryan Clendenin aus Hurricane, West Virginia ist ein ausgezeichneter Mandolinenspieler. In der Gegend von Colorado trat er mit seiner Band The

Stanley Tones auf. 2007 zog es Bryan zurück in die Appalachen.Scott Shuffler, ursprünglich aus Morganton, NC nimmt den Platz am Kontrabass ein.

 

Diese Band liste ich einzig und allein des atemberaubenden Songs "If That's The Way You Feel" wegen auf. Hazel Dickens' Echo klingt hier nach. Ebenso könnte sich Emmylou Harris (wenigstens in früheren Tagen) daran versuchen. Wahnsinn, dieser Song. Aber wohl nur für echte Bluegrass-Enthusiasten. Macht nichts. Ich ergötze mich alleine daran. Übrigens steht "Go Away With Me" mit ruhigem, zartem Dobro-Soli 'meinem Titel' nicht viel nach.

 

 

 

CD News Anfangs Februar 2008

 

 

Mike Lusk

Country Bluegrass Gospel
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Mike Lusk’s Stimme klingt wie diejenige eines Country-Superstars von Heute. Trotzdem ist seine Bluegrass-Gospel CD gelungen. Einzig die Harmonien fehlen.

 

 

Carl Vaughan & Texas Country
Six Feet Deep In The Heart Of Texas

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Carl Vaughan eröffnet seine typische Texas-Musik CD mit einem meiner Favoriten: „Who Will By the Wine“. Kein Wunder, war Carl Vaughan Mitte der 60er Jahre Mitglied der Texas Playboys. Bei ihm spürt man sofort, dass er Wert auf Qualität legt – und diese auch offeriert. Western Swing ist zwar nicht mein Ding, doch Carl Vaughan’s Versionen sind ganz erträglich.

Die Honky Tonks, allen voran „Who Will By The Wine“ machen aus Carl Vaughan’s CD gar einen Juwel.



Kettle Creek Bluegrass Band
A New Light Shines
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Web-Site: www.kettlecreekbluegrassband.com

Bei Kettle Creek handelt es sich um eine etablierte Bluegrass Band. Sie besteht aus 3-teiligen Harmonien, starken Instrumentals und Arrangements, die sich durch ihre Emotionalität auszeichnen. Gleichzeitig ist Kettle Creek die authentischste Bluegrass Band aus dem Stevens County und der Spokane (Washington) Gegend.

 

Zur Band gehören Ray Shewmake (Gitarre, Gesang), Josh Robertson (Leadgitarre, Gesang),  Mark Harding (Kontrabass, Gesang), Tony Pinkham (Mandoline) und Ed Mathews (Banjo). Die Musik von Kettle Creek setzt sich aus Originalem Bluegrass, New Traditional Bluegrass, Old Time Fiddle Tunes und Gospel zusammen. Beeinflusst haben die Männer Bill Monroe, Flatt and Scruggs, The Stanley Brothers, Blue Highway, Lost River Band, Rickey Skaggs, Alison Krauss, usw.

Eine sehr schöne CD, für alle Bluegrass-Fans.

 

The Flat Top Mountain Boys
Pickin’ Bluegrass
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Diese CD ist das Resultat von monatelangen Jams. An der Gitarre und der Mandoline brilliert vor allem Jeff Lockwood, unterstützt vom Gitarristen Gary Lackos. Hinzu gesellt sich Lavern Acly am Bass.

Eine spielfreudige, exzellente CD.

 

 

Joe Fournier
Dirt Road Joyride
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Ein Rebell für Rebellen – das macht Joe Fournier vom ersten Ton an klar. Mit kratziger Stimme gibt er seine eigenen Songs zum Besten. In Joe Fourner wütet der Blues, der Südstaaten-Rock, der Honky Tonk und ganz, ganz verborgen ein wenig Cajun. Genial.


Paul Rebner
Married To The Devil’s Daughter

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Der Titelsong, mit dem die CD den Reigen eröffnet, zeigt die Stärke eines Waylon Jennings. Überhaupt erinnert Paul Rebner stark an den Outlaw. Das, was ihn unterscheidet, sind die Harmonien seiner Begleitmusiker, die eher den Sons of Pioneers entnommen sind. Klasse, wenn die CD auch wehmütig macht…….

 

Frankie Miller

Live At The Louisiana Hayride
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Diese CD eignet sich vor allem für Sammler. Sie zeigt aber auch, welche Musik in den 50er, 60er Jahren an der Louisiana Hayride (und der Opry) dominierte. Und wie gut sie Sänger damals waren. Auch hier: Unwiderstehlich.
Mit dabei: Der Klassiker „Under Your Spell Again“.

Shawn Kirchner
Meet Me On The Mountain
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Shawn hat die Seele von John Denver absorbiert. Zwar ähnelt sein Stimme dem König des Country-Folk nicht im geringsten, doch der Stil ist derselbe. Entspannte, ruhige, friedliche Country-Musik der Extra-Klasse.



The Twin City Playboys
The Good Times Are Killing Me
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Klassiker wie „Fraulein“, „My Shoes Keep Walking Back To You“ und „Tonight The Bottle Let Me Down“ stehen nicht nur für die besten Stimmen des Honky Tonks, sondern auch für seine besten Seiten. Diejenigen, die sich an solche Stücke heranwagen, sollten makellose Stimmen haben und müssen über ein paar Oktaven Stimmvolumen verfügen.

Nun ja. Die Playboys haben’s versucht. Aber an Bobby Helms kommen sie nicht ran. Leider. Nicht schlecht, aber nicht makellos.


Wayne Taylor
Dear Mom
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Unerschrocken muss man sein, wenn man Bluegrass singt. Nichts darf man zurückhalten, man muss alles geben. Und genau daran hält sich Wayne Taylor. Vielleicht ist ihm gerade deshalb eine so schöne CD gelungen. Don Gibson wäre auf Wayne’s Version seines „Oh Lonesome Me“ stolz gewesen. Mit Sicherheit. 5 Sterne Deluxe.


Whsikey Puppy
Unleashed
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Whiskey Puppy sind Rachel Gold (The Flat Mountain Girls) an der Gitarre, Justin Auld (Redwood Highway) am Banjo und der Fiddle und Travis ‘Tater’ Harrison (Cocks in the Henhouse, Jackass Willie) am Bass.
Auch hier eine zwar ganz eigene, aber unwiderstehliche, von Bluegrass dominierte CD. Wunderschön: „The Whiskey Is Gone“…… Zur Entwöhnung. Und Gewöhnung.


Luke McKnight &Thunder Road

Leader Of The Band

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Auch hier eine unglaublich starke CD. Die Qualität der Jungs kann es mit den besten traditionellen Bluegrass-Künstlern zweifellos aufnehmen.


Wes Miller
Hurts More To Stay……
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Wes Miller’s CD – oder deren Titel – kann man mit einem einzigen Song seiner CD perfekt zusammenfassen: „There Is A Trap“. Möchte mal wissen, wer Wes Miller mit seinem Stil nicht einfängt…….. Bluegrass Tradition at its best!

 

The Fox Hunt
Nowhere Bound
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The Fox Hunt Band hätten sich keinen besseren Namen für ihre CD aussuchen können. Denn rastlos klingt der Tonträger unbedingt. Man fühlt sprichwörtlich die Landstrasse, die Räder, die rollen, die Landschaft, die vorüberzieht. Kurz: All die Bilder, welche der Lead-Sänger malt. Ein gefälliges Werk.


Hank Stone
San Antone
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ja. Die Erinnerungen an San Antonio wurden tatsächlich wach, als Hank Stone’s Musik erklang. Allerdings sorgt seine etwas lasche Stimme (die sich durch ein grosses Volumen auszeichnet) dafür, dass man träge wird. Und faul. Doch das Bild passt zu San Antonio.
Gut, wenn auch temperamentlos.

AJ Downing
River Of Life
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

AJ Downing passt nicht in das gängige Country-Musik Schema. Weder in das Moderne, noch in das Traditionelle. Zu viele Stile misst dieser Junge miteinander. Da ist Shuffle, die unabdingbare Ballade gemischt mit der Rebellion eines Steve Earles und der Honky Tonk – mit zartem Schlagzeug. Meisterhaft sind Songs wie „Magdalena“ (auf das Mädchen, dem dieses Stück gewidmet ist, darf man mit Recht eifersüchtig sein). Doch auch an Cajun („Up North“) geht AJ nicht achtlos vorbei – und macht erneut seinen ganz eigenen Stil daraus.

 
Paul Michel & Sally Rose
Old Time Songs and Fiddle Tunes

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Paul Michel wuchs in Ohio auf. Hier erlernte er das Fiddle-, Mandolinen- und Gitarre-Spiel. 1981 zog es Paul nach Seattle. Hier spielte er in Bluegrass-, irischen- und kroatischen Bands.
Sally Rose wuchs in Yakima, WA, auf. Sie singt seit ihrer Kindheit. Meist spielt sie Gitarre und Banjo und trat ein paar Jahr lang mit der balkanischen Gesangsgruppe Dunava auf.

Der Tonträger von Paul und Sally brilliert vor allem durch Sally Rose’s Stimme. Stücke wie „Meet Me By The Moonlight“ sind gerade dadurch mehr als hörenswert geworden.