März 2006

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CD News März

 

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THE BOB HALPERIN TRIO

Darn Good Music

Erhältlich bei: www.95northrecords.com (Sampler)

 

Tatsächlich: Darn Good Music. Blues, wie er besser nicht sein könnte. Die elektrische Gitarre wird nie langweilig, der Chicago-Blues ist unverkennbar..... Cool.


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SLANT 6 COWBOYS

Darn Good Music

Erhältlich bei: www.95northrecords.com (Sampler)

 

Schon ‚mal Cowboy Surf gehört? Nein? Ganz amüsant, ehrlich.

 

Eine tolle Slide-Gitarre, treibende Rhythmen. Gelungen. „Tennessee Love“ ist wehmütig, ein trauriges, feines Duett. „Jesus And Elvis“ ist – ja, was? Eine besondere CD mit 12 völlig unterschiedlichen Songs. Schwer zu schubladisieren. Aber das muss ja auch nicht sein, nicht wahr?


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KRIS KRISTOFFERSON

This Old Road

Erhältlich bei: www.amazon.com

 

Kris Kristofferson hat nichts mit Gesang am Hut. Aber mit Songschreiben. Hier bietet er einmal mehr ein ausgezeichnetes, ruhiges Album an. Hut ab. Ein Kritiker schreibt übrigens zu Recht: „Es ist nicht, was er sagt, sondern wie er es sagt.“


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Hank III

Straight to Hell
Erhältlich bei: www.amazon.com

 

Hier ein weiteres Albums des Enkels von Hank Williams sen. Ich habe noch in keines seiner Werke reingehört, aus ..nun ja...nennt es Sturheit. In dieses schon. Aus purer Neugierde.

Ein sehr, sehr rebellisches, nicht leichtzunehmendes Album. „My drinking problem“ oder „Pills I took“ sind alleine der Lyriken wegen äusserst interessant, wenn auch nicht unbedingt gut. Klein Hank klingt immer noch, als wär’ er „voll drauf“.

 „Not Everybody Likes Us“ – wen wundert’s? Freunde meinten, der Junge klänge wie sein Opa. Denkste. Für mich nicht. Manche Menschen müssen zuerst Erwachsen werden, bis sie sich von ihrer besten Seite präsentieren.


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Honky Tonk Disciples
Web-Site: www.honkytonkdisciples.com

 

Wie Honky Tonk stets klingen sollte. Toll. Auf der Web-Site heisst es, die Band mache Alt-Country/Americana. Was das sei? Eine Alternative zu Mainstream, antwortet die Band. Richtig. Und eine gute dazu.


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James Hand

The Truth Will Set You Free
Web-Site: www.jamesslimhand.com

 

Woran denkt Ihr, wenn Ihr das Cover betrachtet? Richtig. King Hank. Der Sound ist derselbe. Die Stimme eine andere. Traditionelle Country Musik, eine Prise Rockabilly, Hillbilly und Western Swing. James Hand musste 53 Jahre alt werden, bis er seine Debüt-CD veröffentlichen konnte. Nebenbei trainiert der Texaner Pferde. Und meint: „Wenn es um Pferde geht, tun die Leute so, als handle es sich dabei um ein grosses Geschäft – etwa dieses Pferde-Flüsterer-Ding. Aber ich sag’ Dir was: Du kannst ihnen zuflüstern, Du kannst vor ihnen in die Knie gehen und sich wie sie aufführen – aber jedes Pferd weiss, dass Du keines bist.“ Diese Bemerkung charakterisiert James Hand: Er weiss, wer er ist. Auf der Bühne und neben der Bühne ist er derselbe Mann: Sanft-sprechend, unglaublich ehrlich und echt.


 

Gary Bennett
Human Condition
Web-Site: garybennettmusic.com

Das einstige Mitglied von BR549 lässt endlich wieder von sich hören – und zwar mit einer Solo-CD. Die Stimme ist gut. Aber den Sound kann ich nirgendwo zuordnen. „Ship In A Bottle“ klingt irgendwie nach den Dillards, nachdem diese mit den Byrds tourten, der Rest der CD bleibt ziemlich undefinierbar.

Gary Bennett hat zwar ein schönes Album geschaffen, aber es ist doch eher im Folk anzusiedeln, als in der früheren Honky Tonk/Hillbilly Musik. Okay, Western-Swing hat er nicht vernachlässigt („That’s what I am here for“). Fragt sich, wo der echte Gary ist..... für BR549-Fans ist die CD auf jeden Fall ein schwacher Trost.


 

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Jack Face & The Volcanoes
Crying Blues

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Es gibt viele Rockabillies. Und eben so viele Interpreten. Die meisten orientieren sich an ihren Vorbildern Elvis, Johnny Burnette, Eddie Cochran, Gene Vincent. Aber trotzdem wird schnell klar, dass die Aufzeichnungen in der heutigen Zeit gemacht wurden.

Jack Face ist eine lobenswerte Ausnahme. Er klingt, als hätte er die CD in den Fifties gewaxt. Und vergolden sollte man dieses Stück auch, nicht nur jene Ära. Eine ganz aussergewöhnliche CD – gute Instrumentation (Bass, Gitarre), guter Gesang.....klingt nach Ersel Hickey, Glen Glenn, Glen Honeycut, Charlie Gracie etc. etc....

Faszit: Man mag zwar an Rockabilly nicht das grosse Geld verdienen, dafür ist das Herz immer dabei.....


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KERRY GROMBACHER:

riding for the brand

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Und jetzt zu einer ganz anderen Art von Nostalgiker: Dem Western-Troubadour. Die Stimme Kerry’s ist nicht ganz mein Ding, aber bei den Harmonien musste ich meine Meinung ändern.

Das Akkordeon ist am schönsten, wo es entweder nach Cajun oder aber so wehmütig wie hier, auf dieser CD, klingt. Eine Prise Texas Tornados, eine Prise Joe Ely, eine Prise Tom Russell – und eine grössere Portion Western-Musik ..... gekonnt präsentiert.


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KERRY GROMBACHER

Sands Motel

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Dieses Album wurde in Austin und New Orleans aufgezeichnet. Es offeriert die besten Country- & Jazz-Musiker jener Städte. Kerry muss regelmässig am Sands Motel vorbeifahren, wenn er sich auf Konzert-Tour befindet, so kam der Name für seine CD zustande. Kerry  Grombacher’s Songs wurden von den Texas Trailhands, Duke Davis, Chris Chandler, Earl Gleason, Gary Prescott und Trails & Rails interpretiert.
Kerry’s Stimme ist nicht so gut wie die von Joe Ely oder Tom Russell, aber auch nicht so schlecht wie die von Tom Pacheco. Die Musik macht jeweils jede gesangliche Schwäche wieder gut – dennoch muss man hier Englisch verstehen, um die Schönheit der Lyrik zu verstehen.


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Fast Food Junkies
Grumpyland

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.fastfoodjunkies.com

 

Die Fast Food Junkies kommen aus McPherson, Kansas. Sie existieren seit Herbst 2004. Mittlerweile haben sie 75 Shows in Kansas bestritten und ihr Album "Grumpyland" herausgegeben. Clint Snyder, Dave Crawford und Landon Unruh kommen alle aus dem Heavy Metall-Sektor und haben sich für eine neue Musikart entscheiden: Progressiven Bluegrass. Landon, der unglaublich schnelle Banjo-Picker, spielte zuvor die elektrische Gitarre, während sein Freund aus der Kindheit, Dave, das Schlagzeug hinter Unruh in einer Heavy Metal Band namens "Cyler" bediente. Vor ca. 7 Jahren begann sich Landon mit dem Banjo zu befassen, worauf Dave prompt zum Kontrabass überwechselte.  Als Landon und Dave am Walnut Valley Festival vor ein paar Jahren musizierten, trafen sie auf Clint. Auch er seines Zeichens leidenschaftlicher Musiker. Dieser Typ verbindet starken Gesang, gutes Gitarrenspiel und exzellentes Songwriting auf geschickte Art und Weise. Gemeinsam wurde in der Folge aus den Freunden eine auf Metal—basierende, lüpfige Bluegrass-Band, die Country, Folk, Rock und definitiv auch Humor gekonnt vermischt.

Mittlerweile sammelten Fast Food Junkies über 35 eigene Songs von Balladen über Moonshine oder Irische Imigration bis hin zu komödiantischen Einlagen über das McDonald Drive Thru.

 

Wer die Weary Boys mag, mag auch die Fast Food Junkies, obwohl diese noch ein wenig schräger sind. Beide Gruppen gehören zu einer erfreulichen neuen Genera-tion von Interpreten, die traditionelle Country-Musik mit Bluegrass verbindet und Real Country völlig ignoriert.

 

Hab’ ich schon geschrieben, dass die Typen auch aussehen wie Metaller? Nein? Dann checkt ihre Web-Site ab. Grumpy.


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The Regular Joes
Sun Moon Stars

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler),

 

Joe Baxter gründete die Regular Joes vor 16 Jahren mit seinen Freunden Randy Cottrell und Dub Vandenberg zusammen. 2003 stiess Chris Roberts zu ihnen.  1997 und 1998 unterstützte Andrea MacMullin an der Violine die Gruppe.  Inzwischen hatte die Band verschiedene Schlagzeuger: Bill Condos, Jeff Wilder und Tim Vermillion. “Sun Moon Stars” ist ihr letztes Aufnahme-Projekt.  Und auch eine Zusammenfassung aller Arbeiten.  Die Songwriter-Beiträge stammen alle entweder von Randy Cottrell oder von Chris Roberts. Dieses Album bietet alles von R&B bis hin zu Country, von Bluegrass bis zum Rock. Ein paar ausgezeichnete Musiker mischten mit, brachten Horn-, Banjo- oder Mandolinen-Solis ein.  “Sun Moon Stars” erschien 2005 und, wie es öfters geschieht – die Band trennte sich hierauf.
Die Gruppe jobbte stets in Oklahoma und in der Gegend von Oklahoma City. Dort galt sie als gute Bühnen- und Tanztruppe. The Regular Joes arbeiteten in Honky-Tonks, Nachtklubs, Tanzhallen, Bier-Bars, Biker-Bars, Blues-Bars, an Musikfestivals, Kunstfestivals kurz: Bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Für Leon Russell haben sie 2 x die Show eröffnet. Zwischen 1993-2004 sind 5 Original und 3 Gig-Demos entstanden.
Danach gefragt, weshalb sich die Band trennte, antwortete der Gründer: “Ich hatte ehrlich gesagt, die Nase voll. Dies wurde mir bewusst, als ein Jugendlicher in einer Bar an mich herantrat und im vollen Ernst fragte: ‚Kennst Du irgend eine ALTE Musik? Aus den 80er/90er-Jahren?’ Noch immer muss ich lachen, denke ich darüber nach.

Heute schreibe ich akustische Americana- und Bluegrass-Stücke. Ich gehe an Festivals und trete dort solo auf.“

Wie viele Ausdrücke für diese Art von Musik haben wir inzwischen schon gesammelt? So viele, dass ich mich an die einzelnen gar nicht mehr erinnern kann. CD-Baby stellt DIESE Musik als „Oklahoma Red Dirt Americana Rockgrass“ vor. Keine Ahnung, was das ist. Aber inzwischen bin ich davon überzeugt, dass sich eine neue Rebellen-Generation bemerkbar macht – und glücklicherweise mittels ausgezeichneter Musik, was Puristen wie ich so richtig geniessen können. Vorliegende CD ist vor allem eines: Positiv. Das beweist nicht nur das Cover. Einfach toll.


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THE CRAZY CUBES

.....Outta Space

Erhältlich bei: www.crazycubes.at (mit Sampler + Oneline-Spiel)

 

Bleiben wir für einmal auf unserem Kontinent. Genau genommen entführte ich Euch nach Österreich. Diese Szene ist mir – leider, wie ich nun sagen muss – gänzlich unbekannt. So war ich denn ob dem Sound der Crazy Cubes überrascht. Es gab mal ‚ne deutsche Band, die ähnlich klang.

Die Crazy Cubes bringen die Songs auch in ihrer Landessprache, so z.B. „Ich wasch ma in bugi“. Das verleiht der CD einen besonderen Reiz, zumal es sich um „astreinen“ Rockabilly handelt. Extra-Klasse, würde ich sagen. Weitere Songs sind eine ausgezeichnete Version der Klassiker „Washmashine Boogie“ und „Talahassie Lassie“ (das schreibt man eigentlich anders, Boyz).


 

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THE TAGGY TONES

Unpluged Unreleased Unexploited

Web-Site: www.taggytones.dk (Sampler)

 

Diese Band aus Dänemark läuft unter “Neo-Rockabilly“. Sie zeichnet sich durch einen starken Bass, viel Echo, aber auch guten Gesang aus. Die 2 Sampler auf ihrer Web-Site klangen sehr gut. Für einmal nicht nach Stray Cats, aber auch nicht nach Restless. Für Rockabilly-Puristen wahrscheinlich zu modern, nichtsdestotrotz aber feiner Stoff, nicht wie Psychobilly einfach „nur“ wuchtig und laut.


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THE WAILIN’ ELROYS

Web-Site: www.wailinelroys.com (Sampler)

 

Die Wailin’ Elroys führen uns wieder zurück in die Staaten, zur Quelle ihrer Musik. Ein ziemlich dreckiger, hoher Gesang. Aber gute Musik, lüftig, traditionelle, ohne viele Verschnörkelungen. Der Stil erinnert entfernt an Wayne „The Train“ Hancock. Die Stimme imitiert Hank Williams, sen. Die Begleitmusik besteht aus Kontrabass, Steel-Gitarre, akustischer Gitarre (einer sehr guten) – also den üblichen traditionellen Instrumenten. Bei „Pacific Railways“ überzeugt die Steel-Gitarre. Lüpfig, fröhliche Musik.


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DEVIL IN A WOODPILE

Erhältlich bei: www.indigo.de

 

Devil In A Woodpile habe ich in einem CD-Laden entdeckt. Per Zufall, beim Stöbern. Das Cover ihrer alten CD hat mich angezogen. Jetzt kenne ich sie und weiss, was zu erwarten ist: Traditioneller Blues der Superlative. Ein tolles Snare-Drum, Kontrabass, Gitarre und entsprechender Gesang – was will man mehr? Vielleicht die kreative Kritik auf obenerwähnter Web-Site?


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CONJUNTO SAN ANTONIO

Erhältlich bei: www.eltororecords.com

 

Wie wär’s mit ein wenig Tex-Mex? Nur 11 Stücke, ehrlich! Aber die sind echt gelungen. Z..B. „Mistery Train“ im Flaco Jimenez-Stil? Ziemlich ungewohnt, aber keineswegs minderwertig. Ganz im Gegenteil.


 

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NANCY APPLE and ROB McNURLIN
River Road or Rail

Erhältlich bei: www.texasroundup.com (Sampler)

 

Leider ist nur ein Sampler abrufbar....und das muss Rob McNurlin sein, der da so träge den typischen Mississippi Blues bringt. Wunderschön, mit passendem Fingerpicking par excellence. Für Blueser empfehlenswert.


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ETHAN AZARIAN
Cross'n Over

Erhältlich bei: www.texasroundup.com (Sampler)

 

Ethan erinnert an John Prine. Das Gitarrenspiel gleicht dem Award-Gewinner und auch die Geschichten erzählt Ethan wie John. Eine gefällige CD. Liebenswert.


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SAM BAKER
Mercy

Erhältlich bei: www.texasroundup.com (Sampler)

 

“Sam Baker ist der beste Songwriter, den ich je hörte. Er ist aussergewöhnlich“ – Walt Wilkins.

Baker’s dichterisches Können ist gradlinig und erzeugt Wunder. Baker’s Lyriken machen die Lügen, die wir leben, um zu unseren Träumen zu gelangen, deutlich sichtbar. Baker’s Musik feiert gleichermassen das Hässliche wie auch das Exquisite, das Offensichtliche wie auch das Mysteriöse. Sie gibt uns einen Grund, uns auf uns selbst zu besinnen. Auf dieser CD ist auch Jessi Colter, die Witwe von Waylon, mit von der Partie.

Gerade sprach ich von John Prine. Auch wenn Texas Roundup Sam mit Bob Dylan vergleicht, kommt er mir eher wie der Maestro vor. Wie auch immer – Sam Baker ist

genial.


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KEVIN BANFORD
From Heaven To L.A.

Erhältlich bei: www.texasroundup.com (Sampler), Web-Site: www.kevinbanford.com

 

Leider waren keine Infos über Kevin auf der Texas Roundup-Seite zu finden.  (Später, auf Kevin’s Web-Site, waren genügend Infos vorhanden. Er ist aus Kalifornien).

Aber einer von Kevin’s Songs heisst bezeichnenderweise: „The Last Man In Texas“. Kevin Banford ist sicherlich nicht der letzte Mann in Texas (zumal er sich nicht dort aufhält, wie ich schliesslich  ’rausfand), der Honky Tonk Musik macht, aber seine Stimme und die Musik beweist, dass er zu den Besten Interpreten dieses Genres gehört.  Honky Tonk Musik, wie sie sein sollte, von einem jungen Künstler, der den notwendigen Humor mitbringt.


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BLUE MOON RISING

On The Rise

Erhältlich bei: www.texasroundup.com (Sampler),

Web-Site: www.bluemoonrising.com

 

Da ist eindeutig jemand im Aufwind. Nämlich Blue Moon Rising, eine erstklassige Bluegrass Band. Der Sänger besitzt eine glasklare Stimme, bei den Harmonien sitzt jede Note und das Banjo....... Bluegrass-Fans werden begeistert sein und bei allen anderen hoffe ich, dass sie sich von Blue Moon Rising’s Qualitäten anstecken lassen...


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MICHAEL SHANE BORDEN & THE DIESEL KINGS
The Modern Sounds Of Michael Shane Borden & The Diesel Kings

Erhältlich bei: www.texasroundup.com (Sampler)

 

Michael Shane Borden ist seit 25 Jahren Lead Gitarrist und Sänger. Einer, der vorwiegend Honky-Tonk anbietet. Seine zweite CD, „The Modern Sounds of Michael Shane Borden & The Diesel Kings“ ist eine Zusammenfassung all jener Meilen, die dieser Mann zwischenzeitlich zurücklegte. Literarisch und figürlich gesprochen.

 

Für mich klingt Michael Shane Borden wie Sleepy LaBeef, die Rockabilly-Legende. Dieselbe tiefe Stimme und beim Sampler „Truckstop Confessions“ auch dieselbe, starke Gitarre. Ein kräftiger Sound.


 

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DAVE MASWICK

All The Lies Of Spain

Erhältlich bei: www.cdbaby.com, Web-Site: www.davemaswick.com

 

Eine ungewohnt hohe Stimme. Country? Bluegrass? Die Eröffnungsnummer, “She’s A Bad Girl” erinnert mich eher an Soul. Aber die Musik ist dennoch gut, die Stimmlage ungewohnt. „Be The One“, die nächste Nummer, ist eingängig. Wunderschön gemacht, zart. Was mir vor allem auffällt, ist das Schlagzeug, das sich sehr zurückhält. Schön auch die Gitarre und die sparsam eingewebte Steel-Gitarre. Ein tolles Liebeslied an jemanden, der noch wartet – irgendwo, da draussen. „This Lover’s Game“ ist mexikanisch angehaucht, die Harmonien sind atemberaubend. Auch hier wieder die Gitarre, vom Gesang unterstrichen, kann’s noch schöner kommen? „Lucky Day“ rockt. Und wie!!! Bluegrass? Hmmm....aber gegen ein solche Alternative habe ich nichts einzuwenden. Auch hier ein wenig Südamerika-Touch. „All The Lies of Spain“ ist langweilig. Schade. Von Eva Cassidy hätte ich das Stück akzeptiert. Wo ist Spanien? „When My Baby Come Home“ – hier rockt die Fiddle..... und nicht nur die. Mit Akkordeon wäre die Nummer ein netter Cajun geworden. Aber auch so ist das Stück durchaus gefällig. „Norveline“ rockt weiter, da, wo der Vorgänger aufhörte. Aber nun erinnert mich Dave ein wenig an Tritt. Braucht er das? Hoffentlich nicht. Der Song ist zwar gut, aber sicherlich kommerzieller als „When My Baby Come Home“. Ein Rock’n’Roll für Anfänger, sozusagen. „The Language“ ist esoterisch angehaucht. Etwas abgehackt, selbst die Gitarre. Die Percussion erinnert – ja, an was? Viele Pop-Namen kommen auf. Muss nicht sein. „From Now On“ ist progressiver Bluegrass? Oder was? Oder wie? Falsch. Eine Mischung, durch die Percussion eine gefällige. Gut zum Autofahren. Ein Rebellen-Stück. Von jetzt an wird alles anders, nicht wahr? „A Tousand Nights of Rain“ – erinnert an Chris Isaak. Schon die Gitarre. Aber Orgel!! Pop. Eindeutig.

Die Songs sind entweder von Dave Marwick geschrieben oder aber mitgeschrieben. Die Web-Site von CD Baby besagt, dass Dave ein ausgebildeter klassischer Musiker ist und dass er einst von der berühmten Crane School Of Music abging.

Zusammenfassend muss ich sagen, eine gute CD. Die Stimme passt zu den Songs. Von Bluegrass....eine minimale Spur..... aber macht nichts.  Der Künstler ist sehr eigenständig – halt wie die Web-Site.


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 K.C. McKanzie

Weird Tunes From A Wild Mind

Erhältlich bei: www.kc-mckanzie.de

 

Die Kritiken versprechen puristische, warme Arrangemente, zarte Lieder..... diesen kann ich mich nur anschliessen. Zusammengefasst ist die CD nichts für Leute, die nicht zuhören können/wollen. Eine Gitarre, eine Stimme, manchmal ein Banjo, ein Kontrabass – darum geht’s hier.

 

Der Gesang ist derjenige einer Songwriterin. Manchmal – vor allem bei den hohen Tönen – bereitet sie mir Mühe. Dann sage ich mir, dass die Worte wichtiger sind. Erst beim achten Stück ändert sich die etwas gedrückte Stimmung. „Whiskeyman“ bringt Farbe in die Bude. Auch die Aussage des Songs ist – wen wundert’s – positiv. Unterstützt wird die Sängerin diesmal vom Kontrabass. „Poor Girl“, die Folgenummer, wird von einem Dixie-mässig gespielten (oder geschlagenen) Banjo unterstrichen. Etwas keltisch angehaucht. Dafür ist die Stimme hier plötzlich kräftiger – so sollte sie meiner Meinung nach die ganze CD hindurch sein. Wär’ toll. Aber die Stimmlage ist auch etwas tiefer, vielleicht liegt’s daran.

K.C. McKanzie macht klar, dass sparsame Arrangemente auch gefällig sein können. Ich mag die CD, trotzdem kann ich mir gut vorstellen, das sie bei gedrückter Stimmung nicht sehr hilfreich ist. Also: Nur hören, wenn Euch die Welt da draussen hold ist und Ihr gerne über sie nachdenken möchtet, okay?


 

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Howard Livingston & Mile Marker 24
Living on Key West Time

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Schon mal in Key West, dem Zipfel von Florida, gewesen? Ja? Dann beneide ich Euch. Nein? Dann geht’s Euch wie mir. Key West ist auf meiner Wunsch-Liste ganz oben. Nicht zuletzt, weil mir ein Kollege von der Musik dort erzählte.

Hier haben wir zwei, die Euch ganz sicher schon bei den ersten Klängen in Ferien-Laune versetzen. Mittels Steel-Drums.

Eine empfehlenswerte CD. Unbedingt. Hört rein.


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HARD HATTERS
Country Blues

Erhältlich bei: www.cdbaby.com

 

Die Komponisten von "Country Blues", Bobby Lee Cude und Watie Riley Pickens wuchsen in Oklahoma während der letzten Dekade der Dust Bowl Ära auf. Ihre Eltern erlebten noch die Grosse Depression. Kein Wunder also, dass ihre Kompositionen aus traurigen Stücken bestehen, die sich über die dunklen Seiten des Lebens auslassen.  Für die Leute aus den Wäldern eine typische Art, sich auszudrücken.  

In jungen Jahren studierten die Songschreiber Musik. Einer die Gitarre, der andere das Klavier, doch beide dachten nie daran, Künstler zu werden. Ihr Musikinteresse bestand in der Komposition wie auch in der Produktion.


Das Album "Country Blues" erschien bereits 1984. Damals war es zur Radio-Ausstrahlung bestimmt. Nun wurden die 45 RPM’s überarbeitet und noch einmal abgemischt. Die Titel-Nummer, "Country Blues" mit ihren Harmonien, der Lead-Gitarre und den Saiteninstrumenten setzt den Grundstein für das Album. Hier handelt es sich nicht um Kommerz. Es geht um Musik aus den Wäldern.

 

Vielleicht würden Homer & Jethro heute ähnlich klingen, vielleicht auch die Bellamy Brothers, hätten sie bessere Stimmen und würden den Kommerz aus ihren Aufnahmen raushalten. Etwas entfernt erinnert mich die CD auch an die Dillards. Country-Musik, wie sie klang, bevor Real Country das Zepter übernahm. Gelungen, das Werk.


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The Mountain Bluebirds

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.mountainbluebirds.com

 

THE MOUNTAIN BLUEBIRDS spielen meist Bluegrass, meist im Western von Kanada und meist am Abend. The Bluebirds versprechen ihrem Publikum immer eine gute Zeit, sie benehmen sich und machen auf der Bühne eine gute Figur.  Die Band besteht aus 3 Jungs und 3 Mädels, die Instumentation aus Bass, Gitarre, Mandoline, Fiddle und Banjo.  Die Stücke wurden von den Bandmitgliedern selbst komponiert. Sie bestehen aus lüpfigen Fiddle-Melodien, Songs für’s Herz und welchen für die Füsse. Die Stücke drehen sich um Hoffnung, Änderungen, Flüsse und gutes Essen. Was ich hier höre, ist Bluegrass, wie ich sie mag. Eine äusserst sympatische, gelungene und gekonnt produzierte CD.


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Penny ECKMAN
Penny Sings Patsy

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

 

Ich hab’ Freunde, denen gefällt PATSY CLINE so gut, sie möchten alles, was von ihr erhältlich ist.

Als echter Patsy Cline Fan stehe ich „Doubles“ allerdings etwas skeptisch gegenüber. Vor allem denke ich mir, sie sollen zumindest ihre eigenen Songs bringen, so wie Mandy Barnett.

 

Penny Eckman macht hier nichtsdestotrotz einen ausgezeichneten Job. Allerdings gelingt es ihr trotz allem nicht, dieselbe Spannung und Faszination beim Zuhörer aufzubauen wie ihr Idol Patsy. Diese konnte das mühelos und darin liegt wohl auch ihr Wert.

 

Dennoch hat Penny Eckman das Recht, gehört zu werden, denn sie hat sich Mühe gegeben und die CD ist wirklich gut geworden. Aber: Der Unterschied bleibt hörbar, zumal auch in der Begleitung – man merkt, dass wir nicht mehr in den Fifties leben. Leider. Aber wer weiss – vielleicht machen Leute wie Penny Eckman wieder Lust darauf?


 

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The Trailers
Songs of Lust 'N Rust

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.lustnrust.com

 

Die Künstler: Frank und Dave haben seit einer Dekade zusammen gearbeitet. Ihr Job waren Filmprojekte. Dave’s Part war der des Schreiberlings, Frank’s der des Direktors. 1998 begann Frank mit Carol zusammenzuarbeiten. Sie ist eigentlich Filmproduzentin, doch Frank fand heraus, dass sie auch eine verhinderte Musikerin ist. Frank war es, dem die Idee für ein Country Musical kam. Dieses sollte sich in einem Trailer Park abspielen. So setzten sich die 3 zusammen und komponierten Stücke für ihr Projekt. Mark Braun’s Pedal Steel verschafft der Band die geschmackvollen Solos und das richtige Country-Gefühl.

Das Produkt: Die Songs dieser CD wurden für Lust’n Rust geschrieben, eine musikalische Komödie über Liebe und Herzweh der Bewohner von Redbud Mobile Estates. Die meisten Einwohner von Twister Plaines, ILL., arbeiten auf der ortsansässigen Agribig Plantage, so auch Steve. Steve, der neue Plantagen-Manager, kam von der Ostküste nach Twister Plaines. Steve hat ein Geheimnis vor Connie. Welches?

Klingt ganz nach einer Soap, ich weiss. Aber die Musik ist dennoch gut.



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Ben Willis
The Lighter Side Of Poverty

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler),

 

Keine Ahnung, wie lange es dauern wird, bis Menschen begreifen, dass man nicht dem gängigen Schönheitsidol entsprechen muss, um als Künstler gut zu sein. Wenn es welche gibt, die Ben Willis aus diesem Grunde ignorieren, können sie mir nur leid tun.

 

Ben hat das Gitarrenspiel bei Bluegrass-Festivals erlernt. Er spielt eine Gitarre für Rechtshändler linkshändig. Im „Flatpicking“-Stil, mit Slide Gitarre. Hier präsentiert uns Ben Willis sein Debüt-Werk. Es besteht aus humorvollen und leichtherzigen Songs, die uns alle sagen: Egal, wie wenig Glück Du hast: Du kannst noch immer positiv eingestellt sein.

 

Auch diese CD ist absolut empfehlenswert. Sie ist nicht laut, aber auch nicht leise. Ihre Lyriken sind wichtig, wollen verstanden werden. Die Musikstile reichen vom Country über Folk bis hin zum Country Blues.

 

Arbeitslosigkeit und Menschlichkeit in unserer Zeit sind ein aktuelles Thema – das hat nicht nur Bill Willies erkannt. Aber er spricht oder besser singt es aus. Und versucht uns das Leben etwas zu erleichtern. Oder nicht?


 

 

 

NIKKI HORNSBY

Erhältlich bei: www.cafepress.com (MP3’s auf: www.patsywayne.com/nikki/)

Nikki ist die Enkelin des Columbia Aufnahme-Künstlers der 30er Jahre, Dan Hornsby.  Dieser hatte Hits wie „Little Brown Jug“, „Oh Susanna“ und „Little Liza Jane“ laufen. 1986 wurde Nikkis Opa postum in die Altanta Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Nikki Hornsby kam in Long Beach, CA., zur Welt. Die meiste Zeit ihrer Jugend verbrachte sie aber damit, im nördlichen Teil von Virginia aufzuwachsen. Dieser Gegend hat sie ihre Stärke und ihre echten Wurzeln zu verdanken. In der grosszügig mit Wald ausgestatteten Region lernte sie bald ihre Liebe zur Musik erkennen. Sie spielte das Piano, das Akkordeon und die Trompete. Ihre erste Gitarre leistete sie sich durch den Verkauf von Blumensamen an der Landstrasse. Sie brachte sich selbständig mittels Büchern und Platten das Gitarrenspiel bei und schrieb schon bald ihre eigenen Lieder.

Während ihrer Highschool-Jahre in Waynesboro, VA, trat Nikki regelmässig vor Freunden und Studenten auf. Schliesslich befasste sie sich gar beruflich damit und nahm Klub-Arbeiten in NC., WAS., und CAL., an. Auch heute noch lebt sie von Auftritten in Klubs. Dadurch kann sie sich tagsüber ganz dem Schreiben widmen.

Die vorliegende CD ist gut. Sie zeigt eine erstaunlich starke, weibliche Stimme, etwas Jazz, etwas Blues, Pop, nur wenig Country. (z.B. „Travel on“ oder gar „Child Running Wild“). Aber die seltenen Country-Stücke sind gut!!! Alles in allem ist der Tonträger äusserst  abwechs-lungsreich gestaltet.


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JUSTIN JONES

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.justin-jones.com

Justin Jones möchte keine weitere Bio über sich schreiben. Er ist so müde davon, dass er von sich selber in der dritten Person spricht. Er wurde nämlich geboren wie alle anderen auch. Er durchlebte Schmerz und Glück in gleichem Masse wie wir. Er drückt sich aber in seinen Songs anders aus. Er möchte einfach, dass man seiner Musik zuhört. Wenn Du mehr wissen möchtest über Justin, werde einfach sein Freund. Er brachtet sich selber als ziemlich leicht zugänglich. Also geh’ zu ihm und sag Hallo.

Und ich dachte, es gäbe keinen schlechteren Sänger als Steve Earle oder J. Dowd. Denkste. Der Sampler war mir schon zu lange gelaufen, ich wollte zu einer anderen CD wechseln, denn diese Earle-mässige Stimme, die nur gelegentlich den Ton traf, mochte ich, ehrlich gesagt, nicht besonders. Aber glücklicherweise machen auch PC’s nicht immer, was man will. So lief denn die Eröffnungsnummer, „Hope“, länger, als ich vorgesehen hatte. Nach einer langen, langen Einführung kommt nämlich ein erstaunlich nettes Snare-Drum ins Spiel, gute Harmonien gesellen sich hinzu und – die CD fängt an, zu gefallen! Beim zweiten Sampler, „Sing Along“ geht die Post gleich von Anfang an ab...... ziemlich rockig, die Nummer. Auf „Dying With You“ war ich gespannt – vor allem auf die Lyriken. Wie zu erwarten, eine Ballade. „I don’t want to spend the rest of my life dyin’ with you“..... traurig, aber wahr. Eine gute Arbeit.


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TJ  McFarland
rosenbum's gin
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

TJ McFarland aus Oklahoma brauchte nicht lange, bis er sich für Kalifornien entschied. Zuvor hatte er mit seiner brandneuen EP TJ McFarland & The Revolvers" bei Radio Recorders in Hollywood Erfahrungen sammeln dürfen. Innerhalb weniger Monate nach der EP Veröffentlichung lebte der 26-jährige Sänger/Songwriter mit 3 unabhängigen Aufnahmen bereits in L.A. und legte dort das Fundament für sein nun vorliegendes Projekt. Produzieren liess sich der Künstler von Pride Hutchison und Michael Dumas. Bandmitglieder von Dwight Yoakam und Lucinda Williams inkl. Waddy Wachtel verhalfen dem Tonträger zur Geburt. TJ kann mit diesem Erstling 11 selbstgeschriebene Songs anbieten. Das Resultat, so Explosive Records Partner Scott Hutchison, besteht aus einem exzentrischen Mix aus Folk, Rock und West-Coast Country. Stylistisch siedelte sich TJ zwischen der Blonde on Blonde-Ära Dylan’s und Exile an.

Was glaubt Ihr, was macht McFarland für eine Musik? Real-Country, traditionellen Country, Folk oder Bluegrass? Schwer zu sagen. Beim Sampler “Bullhorns and Cadillacs” rockt TJ los wie ein Grosser. Und zwar ein ganz Grosser. „Emmy“, das zweite Songmuster, fällt bedeutend ruhiger aus. Leider wurde eine Orgel integriert, dafür bietet sich eine gute Mundharmonika an. Der Song ist typisch Folk. Der nächste Sampler, „Rosebum’s Gin“ ist keltisch angehaucht – abgesehen von dieser vermaledeiten Orgel und der elektrischen Gitarre. Auch Marilyn’s Eye ist der Song eines Künstlers, der unbedingt etwas zu erzählen hat. Erinnert ein bisschen an Guy Clark und John Prine, diese Nummer.... Alles in allem ein ausgezeichnetes Album.


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michael tatar jr

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.miketatar.com

michael tatar jr

© 2003 michael tatar jr

 

So jung dieser Künstler ist, er hat nicht nur gerade seine erste CD vorgelegt, er besitzt mittlerweile auch sein eigenes Plattenstudio, Tartarboy Records.

Mit dem Gesang könnte der Künstler zum Teil etwas vorsichtiger umgehen, d.h. diesem mehr Aufmerksamkeit zollen, doch bei Songs wie „I Only Exist“ macht er alles wieder gut. Schöne Harmonien, eine hervorragende Instrumentation, verstärkt durch eine ausgezeichnete Produktion zeichnen den Erstling Michael’s aus.


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Slim Chance & the Convicts
The Dark Side of the MoonPie
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)

Die Gründer des Atlanta Redneck Undergrounds kehren ins Rampenlicht mittels ihrer dritten CD zurück, die einmal mehr klassische Country Musik offeriert. “the dark side of the moonpie” wurde in Rob Gal’s Snack n’ Shack aufgezeichnet. Dabei liefern die Convicts einmal mehr eine erfreuliche Mischung aus puren Honky-Tonk-Two Steppers, traditionellen akustischen Balladen und ein paar Rockern.

Sänger Slim Chance, Bassist Phil Anderson und Schlagzeuger Bryan Brownlow werden von vielen bekannten Grössen der Musikszene Atlanta’s unterstützt. Gäste sind u.a. der Gitarrist und Harmonie-Sänger Jon Byrd, Doug Morton (akustische Gitarre) und Angie Goodale (Schlagzeug), alle von Ion Avenue.  Bill Fleming an der Pedal Steel, Terri Onstad am Harmoniegesang und dem Cello, Rob Gal an der Lead Gitarre und Slim’s 73-jähriger Vater Jimmy Kelly an den Harmonien sowie Bruder Rick Kelly am Dobro runden die Gruppe ab.  

Atlanta’s Untergrund brodelt. Solange die Verursacher Slim Chance & The Convicts sind, ist nichts dagegen einzuwenden. Auch hier könnte dem Gesang etwas mehr Sorgfalt gewidmet werden, aber ansonsten... ist die CD gelungen.


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The Bearfoot Hookers
Life At The Bar
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.bearfoothookers.com

Hör’ genau zu und zu wirst’s kapieren.  Du wirst erkennen, dass die Erde bebt.  Und schliesslich, wenn’s Dich nach Whiskey gelüstet, setzte Dich besser schnell in das vorüberfahrende Taxi – und lass Dich dahin bringen, wo die Party abgeht.

The Bearfoot Hookers kommen aus  Athens, Georgia. Genaugenommen aus Waycross, wo die Züge Tag und Nacht durchrollen. Ihre Musik erzählt Geschichten von guten und schlechten Zeiten, schmerzenden Köpfen, gebrochenen Herzen und Dämonen, die Dich am Ende der Nacht den Blues spielen lassen.

Sie sind nicht die nächste grosse Sache. Sie kümmern sich nicht um Trends.  The Bearfoot Hookers sind einfach 4 Jungs, die das spielen, was tief in ihnen steckt und dabei 110% geben – wann immer sie auf der Bühne stehen. Sie musizieren, bis das Publikum entweder nach Hause geht, oder einen Kollaps erleidet.


Wenn man sie fragt, welche Art von Musik sie machen, kommt schnell die Antwort: "beer drinkin' gospel". Solltest Du nicht verstehen, um was es sich dabei handelt, bleib einfach da und Du wirst es verstehen, denn der Prediger ist im Haus! Johnny Cash hat gewusst, was das bedeutet. The Rolling Stones sind schon ein paar mal dort gewesen. Und eine paar kleine Südstaaten Jungs aus Jacksonville, Florida wissen sehr gut, um was es dabei geht.

The Bearfoot Hookers gründeten sich 2003 und produzierten sofort ihr Debüt-Album Sweet Pickle Grits. Es war ihnen wichtig, die Energie ihrer Live-Shows in der Gegend von Athens festzuhalten. Eine lange Auftritts-Liste folgte, sodass ihre Fangemeinde in Georgia anwuchs. Atlanta's 96 Rock (WKLS FM) nahm sich dem Titel "Sister" an und spielte die Nummer anlässlich der Stage 96 Show. Schliesslich konnte die Rock’n’Roll Show der Hooker's die Aufmerksamkeit des New Yorker Film Direktors John Nijhawan erregen. Er folgte der Band und machte dabei den Film 3 Day Drunk, eine Dokumentation der  Bearfoot Hookers Shows.

Nachdem sie ein Jahr lang in den rauchigen Bars des Südens musizierten und dabei ein Jahr lang Geschichten sammeln konnten, die sich zu Songs umwandeln liessen, ging die Gruppe schliesslich in Athens' berühmtes Chase Park Transduction, um ihr zweites Album zu machen. Im Herbst 2004 produzierten sie Life at the Bar.

Gerade frage ich mich, wie schräg/widersprüchlich Country-Musik wohl sein kann – und schon stolpere ich über die Bearfood Hookers. Auch hier ist der Gesang nicht speziell, doch die Harmonien sitzen, die Musik ist gut. CD-Baby vertreibt sie gar als „Beer Drinkin’ Gospel“. Was es auch immer ist: Es ist gut. Und: Die Bearfoot Hookers haben Humor. Das beweist ihre Web-Site.


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CAPt. meat
Bare Bones Country
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)

Wer den frühen Sound Johnny Cash’s mag, kann an diesem Album nicht vorbeigehen. Dieses Album bietet viele grossartige altmodische Country-Songs an, so, wie sie damals waren. 26 Titel, um genau zu sein.

Capt. Meat’s Cover sieht aus, als hätte es Grateful Dead gehört. Seine CD allerdings klingt – wie CD-Baby es verspricht, nach einem weit entfernten Johnny Cash. Nach einem Johnny Cash, der in einer Garage steht und durch ein Megaphon singt. Aber durch diese verrückte Idee wird die CD keineswegs schlechter, ganz im Gegenteil. Sie gewinnt ungemein, auch zeichnet sie die Beginne des Rockabillys deutlich auf........ und versetzt den Zuhörer in eine Zeit zurück, in der noch alles einfacher war...auch die Musik.


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BOB CARGILE
Buckin
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Bob Cargile klingt, wie traditionelle Country Musik klingen soll: Eine feine Prise Rockabilly, Hillbilly, selbst Bluegrass ist spürbar. Eine nette CD, leider ohne Infos über den Künstler. Sicher ist nur, dass alle Songs selbst komponiert wurden.


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Trafton Harvey
For A Quarter
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.traftonharvey.com

Trafton Harvey wurde am 1. Januar 1973 in Florida geboren. Er war das erste Baby, das im Jahr 1973 in Florida zur Welt kam. Der Name „Trafton“ stammt aus der Serie "Gunsmoke", die in den 60ern äusserst beliebt war. Ein Typ namens Trafton zog durch Dodge City und machte Matt Dillon das Leben schwer. Trafton lebt in der Gegend von Big Bend seit Geburt. Er ging vom Tallahassee Community College ab und schrieb sich an der Florida State University ein. Sein Interesse an der Gitarre und dem Gesang fand einen Anfang im Lambda Chi House auf dem Campus der Florida State. Er gründete eine 3-köpfige Band mit Dave Roberts und Michael Tilley zusammen. 1992 war diese bereits auf 6 Mann angewachsen. Die Gruppe feierte grosse Erfolge in der Tallahassee Gegend. Trafton kriegte bald einen Tagesjob bei der Citizens Bank in Crawfordville als Bankmanager. Aber er sang weiterhin und zog 1996 nach Nashville, um seine musikalischen Interessen entgegenzukommen. Im April 1998 unterschrieb er bei der BMG Publishing Company, Cabin 11 Division. In der Folge schrieb er für Don Goodman, Jerry Foster, John Greenenbaum, Mike Anthony und andere Hall of Fame Komponisten.


Ende August 1998 kam Trafton’s Leben für 7 Jahre zu einem Stillstand. Trafton litt damals unter einer Gehirnentzündung, einer Virusinfektion im Hirn. Im Vanderbilt Hospital von Nashville lag er 3 Monate lang im Koma. Nachher ging Trafton erneut in seine Heimat, ins Wakulla County zurück, um zum zweiten Mal „gross zu werden“. Nach 7 Jahren ist er nun zurück...mit einer CD im Gepüäck. Diese wurde von keinem Geringeren als dem berühmten und talentierten Larry Butler produziert.

Erinnert sich noch jemand an Keith Whitley, Lorrie’s ersten Ehemann? Ja? Hier ist einer, der ähnlich klingt. „I Didn’t See Him Coming“ erinnert ein wenig an George Jones. Eine warme, sanfte Stimme, gute Musik, etwas zwischen traditoneller und real Country-Musik, aber mit viel Gefühl... zum Heulen.



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SAL SAGE
Songs of The Old West - Vol. 1
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.salsage.com

Sal Sage singt und spielt Traditional Western Music. Damit hat seine musikalische Karriere vor 53 Jahren begonnen.  Er wurde inzwischen bereits mit seinem Idol Gene Autry verglichen. Aber auch seine Band ist nicht zu unterschätzen. Sie passt sich dem sanften, rollenden Stil ihres Führers völlig an.  

Sage ist ein ehemaliger Bürger von San Francisco.  Er wuchs in der Nähe der Union Stockyards und Butcher Town auf. “Heutzutage ist San Francisco anders”, sagt Sal. Wo sich heute die Third Street befindet, ritten Männer auf ihren Pferden umher.  Auch er selber hat damals Pferde geritten und sich mit Vieh abgegeben. day he rode horses and fed cattle. Seine musikalische Karriere begann, als er Werbung für die H. Moffett Meat Company, d.h. für ihre Metzger-Läden, betreiben musste.


25 Jahre lang hat Sal das Publikum im Red Bluff Bull und Gelding Sale unterhalten. Er trat im San Francisco Cow Palace auf – für die Grand National Livestock Expo. 20 Jahre lang.Bei der Gravenstein Apple Fair war er 15 Jahre dabei. Seine Jeep Fernseh-Werbung wurde beinahe 1 Jahr lang ausgestrahlt (und kann im Fernsehen noch immer gefunden werden), genau wie die Swanson T.V. Dinner Werbung, zu der er den Gesang beisteuerte.

Es gibt wenige Künstler, deren Stimmen so perfekt mit dem von ihren gewählten Musikstil verschmelzen. Sal Sage ist eine Nummer für sich. Man spürt, dass er einerseits schon lange im Geschäft ist, andererseits seine Songs gekonnt auswählt. „Oklahoma Hills“ war einer meiner ersten Western-Swings. Und ich mag ihn. Von Sal Sage ganz besonders. Diese CD ist kostbar, denn hier sitzt einfach alles, angefangen von der Instrumentierung (hört Euch bloss diese Gitarre an) bis hin zum Gesang, der klingt, als ob er „damals“ in den besten Zeiten des Western Swings oder der Cowboy-Songs, festgehalten wurde. Aber wen kümmert’s? So oder so – diese CD ist ein wahrer Diamant. Da kommt Nostalgie auf und man wär’ gerne ein Cowboy.

Guckt Euch die Web-Site an – einfach toll.


 

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The Pure Country Band
Pure Country
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)

Diese CD ist eine Sammlung der Eigenkompositionen von David Sidebottom. Da David selber kein Sänger ist, steuert er seine stimme lediglich zu einem Song bei. Normalerweise spielt er für die Band bei den Aufzeichnungen das Keyboard. Sobald sie den Song nach seiner Orgel lernten, nehmen sie ihn auf.

David entdeckte seine Liebe zur Country-Musik in den 70ern. Die Geschichten der Songs faszinierten ihn dabei am Meisten. Am Tag, als David’s Mutter starb, kam sein ältester Sohn mit Umzugs-Plänen an und sein jüngster Spross mit dem Führerschein. Auf einen Schlag hatte sich David’s Welt verändert. Also begann er im Frühling 1998 Country Balladen zu schreiben. Es folgten 21 Gospel Songs. Gegenwärtig arbeitet er an seiner zweiten CD.

David versucht, Titel zu schreiben, wo die Musik und die Worte zusammen passen. Er denkt sich, darin liege die Herausforderung eigentlich – und auch der Spass, der das Komponieren.

Das erste Stück, „Cheating Heart & Lying Eyes“ klingt stark nach Dolly Parton.  „It Takes You“ ist sehr eingängig, bleibt im Gedächtnis haften. „Morning Dew“  ist in den Harmonien wiederum stark, allerding etwas abgehackt....Eine romantische CD.


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Paddy O'Brien
Until The Next Time
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.paddyobrien.com

Waterford International’s Gesangstar Paddy O’Brien hat gerade ein neues Album veröffentlicht. 16 grossartige Songs, die seinem Album „My Destiny“ folgen, wurden auf den Tonträger gebannt. Das neue Album bietet seine Hit-Single „Many Mansion“ neben Titeln wie „Crying Time“, „Long Black Veil“, „She Wears My Ring“, „Special Absent Friends“, „Above And Beyond“, „Springtime In Alaska“ und manch weiteren grossartigen Standard an. Paddy ist einer der beschäftigsten Stars der Irischen Country Musik. So unterhält er das Publikum nicht nur in Irland, sondern auch in England, Schottland und Wales. Durch Österreich, Deutschland und die Schweiz tourte er auch schon. Ende März wurde er für 3 Shows nach New York City gebucht. Dieses neue Album wird äusserst erfolgreich auch von Comstock Records in Arizona promotet.

Paddy’s Stimme könnte für meinen Geschmack etwas stärker sein. Manchmal schwankt sie, was aber geschickt – im wahrsten Sinne des Wortes – überspielt wird. Die Begleitmusik ist traditionell, die Instrumente werden gekonnt gespielt.


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Justin Curtis & Sally Jo
Hillbilly Favorites

Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.justincurtis.com

Hillbilly Favorites ist die dritte Veröffentlichtung auf Lazy J Records und das dritte Mal, dass Justin Curtis & Sally~Jo zusammen aufnehmen. Diesmal präsentiert sich Sally~Jo etwas mehr als bei den zwei Vorgängern, denn nun singt sie auch im Duett, z.B. bei  "Jackson" und "Don't Take Your Guns to Town". Und bei „I’ll Fly Away“ spendiert das Mädel gleich den Lead- plus den Harmonie-Gesang. All diese Nummern beweisen, dass Sally Jo nicht nur ein hübsches Gesicht hat. Auf dieser CD befinden sich viele bekannte Nummern, die von Legenden der Country Musik, z.B. Johnny Cash, Hank Williams, Elvis Presley, Jimmie Rodgers... etc. gemacht wurden. Hinzu kommen noch Künstler, mit welchen Justin während einiger Zeit zusammenarbeitete, etwa: Deke Dickerson, Mike McCafferty, Steve Jacoby, Bill Dewey, Will "The Rhythm Doctor" Jones...


Okay, das Cover kann den Rockabilly nicht verleugnen. Und will’s auch gar nicht. Curtis gleicht auf dem Foto zudem sehr Hank Williams, sen., was mich zugegebenermassen für ihn einnimmt. Aber die CD abzuhören, hat sich ohnehin gelohnt. Jeder Sampler ist Klasse. Eine absolut empfehlenswerte, liebevoll gestaltete CD. Hört Euch bloss „Folsom Prison Blues“ an – grossartig.
Und erst „I’ll Fly Away“....... Kompliment, Sally. Rockabilly, Hillbilly und Bluegrass – was gibt’s Schöneres? Curtis & Band besitzen das notwendige Temperament, den Spass an der Sache und – das Talent.


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GONE SOUTH
Next Stop

Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.gonesouth-bluegrass.com

Gone South bieten satte Stimmen und Musik, die den notwendigen Drive sowie das optimale Gefühl anbietet. Oft mixen die Jungs puren Bluegrass mit anderen Musikarten, um ihren einzigartigen Sound zu produzieren.  Man muss sich also nicht wundern, wenn  Greg Allman’s Titel auf eine Hank Williams Melodie hin folgt. Als Gone South sich 1996 zum ersten Mal zusammenschlossen, wurde abgemacht, dass die Gruppe vor allem Titel bringen soll, die eine Geschichte beinhalten – egal, um welche Musik es sich handelt. Diese Nummern wollten sie denn auch in ihren eigenen Bluegrass-Stil ummodeln.

Next Stop folgt auf die erste CD der Band, First Stop. Die Band ist hier noch besser geworden, hat sich auf ein höheres Level begeben.  Neue Bandmitglieder, Original-Stücke und Covers zeichnen diesmal ihre Musik aus. Langjährige Freunde und Familienmitglieder unterstützen Gone South bei den Harmonien. Charlotte und Cliff Albright z.B. heirateten 1971 und singen seit dem gemeinsam; Cliff’s solide Gitarrenarbeit passt ausgezeichnet zu Charlotte’s starkem Gesang. Sie spielt übrigens auch Mundharmonika und Fiddle (im Bluegrass ist die Mundharmonika ziemlich ungewöhnlich). Chuck Clark am Banjo kann nur mit “fantastisch” umschrieben werden. Er ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, so bringt denn die Band verschiedene seiner Stücke. Bob Barnett ist für die Mandoline, die Resonator-Gitarre, ab und zu auch für die Fiddle bei Gone South zuständig.

Ich hätte schwören können, es handelt sich hier um Jünglinge, der Sound klingt so unverkrampft und neu. Aber zu meinem Erstaunen belehrte mich die Web-Site eines Besseren. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier – nicht nur der Mundharmonika wegen – wiederum um ein ausgezeichnetes Werk, das jedem Bluegrass-Liebhaber ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden kann. „Ghost Riders In The Sky“ macht die Stärke des Banjospiels, der Harmonien und der Mundharmonika gleichermassen klar. Irgendwer singt da ein wenig wie Willie (The Nelson). Weitere bekannte Stücke sind „Muleskinner Blues“ und „Midnight Rider.“ Bei meinem persönlicher Favorit, „Old Flames Can’t Hold a Candle To You“ wird die traurige Lyrik nicht nur durch den Gesang, sondern auch durch die musikalische Begleitung unterstrichen. Was gibt es wehmütigeres, als einen Song wie diesen?


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UNCLE MONK
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.unclemonk.com

Uncle Monk ist ein  Alt-Country Punk-Bluegrass Duo, das aus Tommy Ramone/Gesang, Mandoline/Gitarre, Banjo und Dobro sowie Claudia Tienan/Gesang/Gitarre und Bass besteht. Uncle Monk's Music ist im Old-time und Bluegrass verwurzelt. Diesem Mix fügte das Duo eine Twangy Gitarre hinzu, dadurch entsteht betreffend Klang eine neue Sensibilität.  

Tommy Ramone’s Karriere begann unter dem Namen Tom Erdelyi. Damals war er Ingenieur in den Record Plant Recording Studios. In den 70ern gründete er zusammen mit den grossartigen Typen Johnny, Joey und Dee Dee Ramone die Rock-Gruppe The Ramones. Damit nahm er an der Geburt des of New Wave, Punk Rock und der alternativen Musik teil. Als Manager, Produzent und Schlagzeuger der Band kreiirte Tommy Ramone den Sound, Stil und die Ideologie für das, was später Moderner Rock genannt werden sollte. Claudia Tienan war zuvor bei der Gruppe The Simplistics, nun mimt sie in Uncle Monk Partnerin von Tommy Ramone. Ihre Lyriken und ihre Stimme versorgen den Sound mit einer neuen Dimension.  Die Musik der beiden fügt sich nahtlos ineinander.

Ein äusserst sympathisches Duo mit einer eigenen Musik...... total gut. Auch die Web-Site ist übersichtlich, aber originell gestaltet. Passend zur CD, würde ich sagen. Ein Kunstwerk, wunderschön produziert, toll gesungen, mit ausgezeichnetem Banjo, einer düsteren, etwas schwachen und nicht sehr weit reichenden weiblichen Stimme, die aber bei den Harmonien alles wieder wettmacht. Alleine bedürfen beide Stimmen etwas Gewöhnung, doch zusammen sind sie wunderbar. Ich wundere mich allerdings, wo hier der Punk versteckt ist.....keine Ahnung, vielleicht find’ ich ihn ja zu Ostern.


Jace Everett - Jace Everett
Veröffentlichung: 7. März 2006

Kris Kristofferson - This Old Road
Veröffentlichung: 7. März 2006

Pinmonkey - Big Shiny Cars
Veröffentlichung: 7. März 2006

Trent Tomlinson - Country Is My Rock
Veröffentlichung: 7. März 2006

LeRoy Parnell - Back to the Well
Veröffentlichung: 7. März 2006

Danielle Peck - Danielle Peck (digital release)
Veröffentlichung: 14. März 2006

The Chieftains - The Essential Chieftains
Veröffentlichung: 14. März 2006

Various Artists - Heartworn Highways
Veröffentlichung: 14. März 2006

Various Artists - Gospel of the South
Veröffentlichung: 14. März 2006

John Rich - Underneath the Same Moon
Veröffentlichung: 14. März 2006

Shedaisy - Fortuneteller's Melody
Veröffentlichung: 14. März 2006

Kenny Rogers - Water and Bridges
Veröffentlichung: 14. März 2006

Dale Watson - Whiskey or God
Veröffentlichung: 21. März 2006

Tim McGraw - Greatest Hits, Vol. 2
Veröffentlichung: 28. März 2006

 

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EVERLY BROTHERS
The Outtakes
CD Digibox mit 64-seitigem Booklet
BCD 15931 AR
Erhältlich bei:www.bear-family.de,  Label: Bear Family Records
EAN: 4000127159311
ISBN: 3-89916-159-9
Titel: 34
Spieldauer:
Genre: Rock 'n' Roll

 

Alles Aufnahmen von Bändern, die nie zur Veröffentlichung gelangten. Darunter: „Bye Bye Love“, „Wake Up Little Susie“, etc....Aufnahmen zwischen 1957 und 1960.


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HAL LONE PINE & BETTY CODY
On The Trail Of The Lonesome Pine
CD mit 32-seitigem Booklet
BCD 16787 AH
Erhältlich bei: www.bear-family.de,  Label: Bear Family Records
EAN: 4000127167873
ISBN: 3-89916-164-5
Titel: 30
Spieldauer:
Genre: Country Canada

 

Ein Duo im Stile George Jones/Tammy Wynette’s. Allerdings aus den Fifties, begleitet von berühmten Gitarristen wie Chet Atkins oder Jerry Byrd.


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Kate James & Lost Country
"Homewrecker, Heartbreaker"

Erhältlich bei:www.haydensferry.com,  Web-Site: www.katejames.com

 

Diese Frau singt, wie sie aussieht: Atemberaubend. Und die Harmonien...ein Gourmet-Menü der Meisterklasse, bei dem niemand verhungern muss.

 

In den letzten 10 Jahren war die Country Musik einem extremen Wandel unterworfen. Aber während die kommerziellen Top 40 Nashville’s auf dem Country-Markt Anteile verlieren, macht sich eine andere Stimme, diejenige der authentischen Country-Musik, immer lauter bemerkbar. Die eine Seite verliert also, die andere, diejenige einer neuen Country Musik, die man allgemein Americana nennt, gewinnt indessen an Stärke. Dies ist die Stimme von Lost Country. Der neuester Weg-Weiser dieser Musik besteht denn auch aus der in Atlanta beheimateten Kate James und ihrer Band – eben -  Lost Country.

Jahre vergingen, in welchen sich Kate & Band mit Komponieren und Auftreten befassten, bevor es zu dieser Veröffentlichung kam. "HeartWrecker, HomeBreaker" bietet die Klänge von alten Diamanten wie Merle, Patsy und Johnny, wie sie diese vor langer Zeit in die Welt hinaus brachten. Wirksam sind auch die musikalischen Talente der einzelnen Musiker. Dank dieser kann die Band eine Frische vorweisen, die ihre Attraktivität ungemein beeinflusst.


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TROPHY HUSBANDS

Walk with Evil

Erhältlich bei:www.haydensferry.com, Web-Site: www.daveinsley.com

 

Die Hitze von Arizona’s Wüste, so wird gesagt, könne den Verstand einer Person verbrennen. Im Südwesten dieses Staaten, den manche als „Stroke of Genius“ bezeichnen, ist Dave Insley eine Grösse für sich. Er ist die führende Kraft hinter 2 Arizona-Bands: The Trophies und den Nitpickers. Erstere bestehen u.a. aus Dave und Kevin Daly. Ihre Musik ist eine Mischung zwischen Country und Rock, aber Ironie in den Lyriken ist ebenfalls ein wichtiges Elementarteilchen.

Der Sampler, der auf Haydens Ferry zu hören ist, kommt bei fröhlichen Menschen sicherlich gut an. Dafür garantiert eine angenehme Stimme, eine gute, lüpfige Gitarre und ein zurückhaltendes Schlagzeug. Die Harmonien und die Steel-Gitarre machen das Ganze noch sympathischer.


 


Boys From Indiana

"Good Time Blues" REB-7514

Veröffentlichungs-Datum: 25. April 2006

Erhältlich bei: www.rebelrecords.com


 


Blue Highway

"Lonesome Pine" REB-7512

Veröffentlichungs-Datum: 25. April 2006

Erhältlich bei: www.rebelrecords.com


 


Wildwood Valley Boys

"Daylight's Burnin'" REB-1813

Veröffentlichungs-Datum: 25. April 2006

Erhältlich bei: www.rebelrecords.com


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TOM RUSSELL

Love & Fear

Erhältlich bei: www.milesofmusic.com (1 Sampler)

 

Tom Russell ist kein alter Bekannter. Ich habe seine letzte CD gekauft und bin nach wie vor hellauf von dieser begeistert.

Vom neusten Werk habe ich schlechte Kritiken gelesen und war – zugegebenermassen – enttäuscht.

Aber beim Hören von „The Pugilist at 59“ dachte ich mir, dass man sich eben immer auf den eigenen Geschmack verlassen muss. Auch wenn Kritiken hilfreich sein können. Diese war es – für einmal – nicht. Ich finde Tom Russell nach wie vor Klasse. Auch auf diesem Album. Es ist zwar „moderner“ ausgefallen, aber sauber produziert, seine Stimme hat nichts verloren und ...ach, er ist halt einfach gut.


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DRUNK STUNTMEN

Trailer Life

Erhältlich bei: www.milesofmusic.com (2 Sampler)

 

Bevor man sich fragt, was zur H... man hier hört, prallen schon musikalische Bälle auf den Zuhörer ein. Diese Band aus dem westlichen Teil von Massachusetts hat eine Mischung aus Pop, Rock und Country über 10 Jahre lang angepriesen und ist gut damit gefahren – auf jeden Fall hat sich keiner darüber beschwert. Trailer Life ist vor allem eines: Energiegeladener Spass – zum grössten Teil, jedenfalls. Die Ausnahme machen tiefe, seelenvolle Balladen, z.B. „Made of Wood“, eine Pedal-Steel Nummer, die an Gram Parsons erinnert. Oder „Bus Back To Birmingham“ eine Dan Penn und Spooner Oldham-artige Ballade, die vom verstorbenen Songwriter Rusty McHugh komponiert wurde. Hört Euch bloss das rockige „Failure As A Friend“ an! Spitze!

Was immer es ist, was Ihr hier zu hören kriegt – es ist gut. Ganz ehrlich.


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Wrinkle Neck Mules

Pull the Brake

Erhältlich bei: www.milesofmusic.com (2 Sampler)

 

Auch hier wieder Rebellen der Super-Klasse – für einmal aus Virginia. Südstaaten-Rock, verspricht „Miles of Music“. Die 2 Samplers bieten aber eher schönen Country mit einer feinen Prise Rock und guten Harmonien.

„Lowlight“ mag ja Südstaaten-Rock noch ein wenig entsprechen, aber „Sugar & Sunshine“ kommt eher dem Stil, der schon durch die Weary Boys, the Gourds, etc. vertreten wird, nahe. Dafür spricht nicht nur das Banjo.


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JESSIE COLTER

Out of the Ashes

Erhältlich bei: www.milesofmusic.com (2 Sampler)

 

Jessie, die Witwe Waylon Jennings, hat nach über 20 Jahren wieder ein Album produziert. Und ich möchte dieses Werk unbedingt loben, denn sie hat’s verdient.

Aber die 2 Samplers sind schockierend. Was ich hier zu hören kriege, ist Real Country, von Synthesizern unterstrichen. Dabei habe ich Jessie 2 x live gesehen. Ihre Stimme gehört zwar nicht zu meinen Top-Favoriten, aber schlecht ist sie keinesfalls. Jetzt klingt sie nach irgend ner 08/15 Real-Country Lady. Und das ist sie nicht.

Nur – wie soll ich’s beweisen? Mit dieser CD keinesfalls.


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THE BLUEGRASS BOOGIEMEN

Are you afraid of the Boogiemen?

Erhältlich bei: www.boogiemen.nl

 

Und nun doch noch etwas erfreuliches: The Bluegrass Boogiemen aus Holland haben ebenfalls eine neue CD draussen. Diese Jungs musizierten schon mit allen Grössen der Bluegrass- und trad. Country-Musik, beweisen aber auch alleine, was sie können.

Talentiert, humorvoll, speziell und – wie die meisten Gruppen aus Holland - kaum zu schlagen. Die Boogiemen spielen in 2 Formationen, die beide aus denselben Mitgliedern bestehen: Als Bluegrass Boogiemen (hauptsächlich Bluegrass) und als Hillbilly Boogiemen (auch Rockabilly). Übrigens war der Gründer der Boogiemen kein geringerer als der Boss der CHEVY CATS, einer holländischen Rockabilly Gruppe, die auch heute noch zu meinen absoluten Top-Favoriten gehört, die aber leider inzwischen nicht mehr existiert.

Noch etwas zum Titel: Die Jungs müssen sich mit Wrestling befassen. Dort ist der Boogieman nämlich gerade Mode. Und Schreck lass nach: Er frisst tatsächlich lebende Würmer. In Amerika galt der Boogieman von jeher als Kinderschreck....was man von den Bluegrass Boogiemen (noch) nicht behaupten kann, sind sie doch allesamt nette Jungs.


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JOHNNY HORTON

Country Legend (Varese Sarabande)

 

Johnny Horton hat Klassiker wie "Honky Tonk Man", "The Battle of New Orleans" und "North to Alaska" geschaffen.  Bevor diese Nummern bei Columbia erschienen, verbrachte Johnny aber ein paar Jahre bei Mercury. Zuvor hatte er auch ein paar Singles für die Cormac und Abbott Labels in den Jahren 1951 und 1952 gemacht.  Jene Titel swingen, im Gegensatz zu seinen Rockabilly-ähnlichen Aufnahmen Mitte der 50er Jahre. Die Songs werden zwar von Pedal-Steel und Fiddle begleitet, halten sich aber gesangsmässig an den 40er Jahre-Stil und kommen dem sanften Lefty Frizzell näher als dem rauhen Ernest Tubb. Johnny komponierte viele dieser Lieder selber. Es handelt sich dabei um Stücke, die von Familienzusammenkünften, Country Tanzfesten und jungen Romanzen erzählen. Seine in der Ich-Person erzählte Story "Mean Mean Son of a Gun" stammt eher von einem Angeber, als von einem, der tatsächlich so ist und obwohl Tränen ob der verloren Liebe in "It's a Long Rocky Road" vergossen werden, erreicht Horton nie die Einsamkeit eines Hank Williams’. Viele dieser Song nahm Johnny später nochmals auf, doch hier sind sie an die 40er, nicht an die 50er Jahre angelehnt.

 

Johnny Horton ist auch einer, der einfach immer gut ist. Seine Stimme war extrem stark. Die einzigen Nummern, die ich von ihm nicht mag, sind Schnulzen. Aber ansonsten ist Johnny, vor allem mit seinen Titeln aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, unschlagbar.


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THE WILBURN BROTHERS

„Greatest Hits“ (Varese Sarabande)

 

Erstaunlich, dass ein Duo, das über 30 Hits hatte, in den CD-Produktionen so spärlich präsent ist. Obwohl die Everly Brothers das Bruder-Duo sogar als grosses Vorbild bezeichnen. Die Künstler-Karriere der Wilburns begann bereits in den 30er Jahren, damals waren die Brüder zu viert, anfangs der 50er Jahre hatte sich die Gruppe jedoch zum Duo dezimiert. Sie traten im Radio auf, waren Mitglieder der Louisana Hayride, der Opry, führten eine Vertriebs-Firma und eröffneten schliesslich eine erfolgreiche Künstler-Agentur. Ihre Harmonien können mit denjenigen der Louvins, der Delmores und der Everlys gleichgesetzt werden.

Überraschenderweise landeten die Wilburns nie einen Nr. 1 Hit. Aber 1967 wurden sie von Music City News zum Vocal Duo of the Year gewählt.

Ihre Chart-Hits waren u.a.: 1956's "You're Not Playing Love", 1959's "The Knoxville Girl," 1960's "All My Heartaches," 1964's "Hangin' Around," 1965's "I Had One Too Many").

 

Ich besitze 2 Wilburn-Albums, dennoch stehen sie meiner Meinung nach im Schatten der Louvin Brothers. Sie sind zwar gut, aber nicht so gut wie Ira und Charlie. Vielleicht, weil die Wilburn Brothers sich dadurch von den Louvins unterscheiden, dass sie auch im Pop-Markt gute Chancen hätten.


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THE GROUDS

Heavy Ornaments

Erhältlich bei: www.yeproc.com oder: Amazon , Web-Site: www.thegourds.com

 

Die Gourds gehören zu meinen Lieblings-Bands. Sie haben Stil (nämlich einen ausgezeichneten), Fantasie, besitzten Talent und sprühen vor Humor.

Und sind immer wieder für eine Überraschung gut (s. Growin’ A Beard).

Auch hier kreiirten die Gourds erneut eine Mischung aus Zydeco, Soul, Tex Mex, Folk und Blues. „Hooky Junk“ bleibt sofort hängen, so eingängig ist das Stück..... Die Gourds stehen auf meiner Wunsch-Liste schon lange ganz oben. Letztes Mal hat’s in Austin zu einem Konzert nicht gereicht...aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, oder?

 

Auf Yeproc’s Web-Site steht: „Die Gourds bleiben immer fremd, auch wenn sie ernsthaft sind.“

Hooky Junk!!!!


 Townes Van Zandt: Be Here To Love Me (DVD) ! US-Format !

Erhältlich bei: www.milesofmusic.com

 

Als Musiker war Townes Van Zandt legendär – eventuell einer der grössten, die je gelebt haben. Er hat Künstler von Bob Dylan bis hin zu Norah Jones und Steve Earle wesentlich beeinflusst.

Als Mann, Ehemann und Vater war sein Leben eine Tragödie und so schön, wie die Liebeslieder, die er schrieb.

Für seine Familie war Townes ein Rätsel. Ständig befand er sich zwischen der Sehnsucht nach einem Zuhause und nach dem nomadischen Lebensstil.

Direktorin Margaret Brown’s BE HERE TO LOVE ME ist ein kunstvolles, von Experten gemachtes Portrait der beiden Seiten von Van Zandt. Der Film zeigt auch, was es heisst, seinem Traum zu folgen. Be Here To Love Me kombiniert emotionale Interviews mit Freunden und der Familie mit niemals gezeigtem Filmmaterial von Townes Van Zandt.

 

 Für jene, denen’s so geht wie mir und den Film nirgendwo im Kino sehen können, jedoch durch das US-Format der DVD nicht abgeschreckt sind, eine Chance den Troubadour auch nach seinem Tod noch feiern zu können.


 

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NIKKI HORNSBY

Erhältlich bei: www.cafepress.com (MP3’s auf: www.patsywayne.com/nikki/)

Nikki ist die Enkelin des Columbia Aufnahme-Künstlers der 30er Jahre, Dan Hornsby.  Dieser hatte Hits wie „Little Brown Jug“, „Oh Susanna“ und „Little Liza Jane“ laufen. 1986 wurde Nikkis Opa postum in die Altanta Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Nikki Hornsby kam in Long Beach, CA., zur Welt. Die meiste Zeit ihrer Jugend verbrachte sie aber damit, im nördlichen Teil von Virginia aufzuwachsen. Dieser Gegend hat sie ihre Stärke und ihre echten Wurzeln zu verdanken. In der grosszügig mit Wald ausgestatteten Region lernte sie bald ihre Liebe zur Musik erkennen. Sie spielte das Piano, das Akkordeon und die Trompete. Ihre erste Gitarre leistete sie sich durch den Verkauf von Blumensamen an der Landstrasse. Sie brachte sich selbständig mittels Büchern und Platten das Gitarrenspiel bei und schrieb schon bald ihre eigenen Lieder.

Während ihrer Highschool-Jahre in Waynesboro, VA, trat Nikki regelmässig vor Freunden und Studenten auf. Schliesslich befasste sie sich gar beruflich damit und nahm Klub-Arbeiten in NC., WAS., und CAL., an. Auch heute noch lebt sie von Auftritten in Klubs. Dadurch kann sie sich tagsüber ganz dem Schreiben widmen.

Die vorliegende CD ist gut. Sie zeigt eine erstaunlich starke, weibliche Stimme, etwas Jazz, etwas Blues, Pop, nur wenig Country. (z.B. „Travel on“ oder gar „Child Running Wild“). Aber die seltenen Country-Stücke sind gut!!! Alles in allem ist der Tonträger äusserst  abwechs-lungsreich gestaltet.


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JUSTIN JONES

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.justin-jones.com

Justin Jones möchte keine weitere Bio über sich schreiben. Er ist so müde davon, dass er von sich selber in der dritten Person spricht. Er wurde nämlich geboren wie alle anderen auch. Er durchlebte Schmerz und Glück in gleichem Masse wie wir. Er drückt sich aber in seinen Songs anders aus. Er möchte einfach, dass man seiner Musik zuhört. Wenn Du mehr wissen möchtest über Justin, werde einfach sein Freund. Er brachtet sich selber als ziemlich leicht zugänglich. Also geh’ zu ihm und sag Hallo.

Und ich dachte, es gäbe keinen schlechteren Sänger als Steve Earle oder J. Dowd. Denkste. Der Sampler war mir schon zu lange gelaufen, ich wollte zu einer anderen CD wechseln, denn diese Earle-mässige Stimme, die nur gelegentlich den Ton traf, mochte ich, ehrlich gesagt, nicht besonders. Aber glücklicherweise machen auch PC’s nicht immer, was man will. So lief denn die Eröffnungsnummer, „Hope“, länger, als ich vorgesehen hatte. Nach einer langen, langen Einführung kommt nämlich ein erstaunlich nettes Snare-Drum ins Spiel, gute Harmonien gesellen sich hinzu und – die CD fängt an, zu gefallen! Beim zweiten Sampler, „Sing Along“ geht die Post gleich von Anfang an ab...... ziemlich rockig, die Nummer. Auf „Dying With You“ war ich gespannt – vor allem auf die Lyriken. Wie zu erwarten, eine Ballade. „I don’t want to spend the rest of my life dyin’ with you“..... traurig, aber wahr. Eine gute Arbeit.


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TJ  McFarland
rosenbum's gin
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

TJ McFarland aus Oklahoma brauchte nicht lange, bis er sich für Kalifornien entschied. Zuvor hatte er mit seiner brandneuen EP TJ McFarland & The Revolvers" bei Radio Recorders in Hollywood Erfahrungen sammeln dürfen. Innerhalb weniger Monate nach der EP Veröffentlichung lebte der 26-jährige Sänger/Songwriter mit 3 unabhängigen Aufnahmen bereits in L.A. und legte dort das Fundament für sein nun vorliegendes Projekt. Produzieren liess sich der Künstler von Pride Hutchison und Michael Dumas. Bandmitglieder von Dwight Yoakam und Lucinda Williams inkl. Waddy Wachtel verhalfen dem Tonträger zur Geburt. TJ kann mit diesem Erstling 11 selbstgeschriebene Songs anbieten. Das Resultat, so Explosive Records Partner Scott Hutchison, besteht aus einem exzentrischen Mix aus Folk, Rock und West-Coast Country. Stylistisch siedelte sich TJ zwischen der Blonde on Blonde-Ära Dylan’s und Exile an.

Was glaubt Ihr, was macht McFarland für eine Musik? Real-Country, traditionellen Country, Folk oder Bluegrass? Schwer zu sagen. Beim Sampler “Bullhorns and Cadillacs” rockt TJ los wie ein Grosser. Und zwar ein ganz Grosser. „Emmy“, das zweite Songmuster, fällt bedeutend ruhiger aus. Leider wurde eine Orgel integriert, dafür bietet sich eine gute Mundharmonika an. Der Song ist typisch Folk. Der nächste Sampler, „Rosebum’s Gin“ ist keltisch angehaucht – abgesehen von dieser vermaledeiten Orgel und der elektrischen Gitarre. Auch Marilyn’s Eye ist der Song eines Künstlers, der unbedingt etwas zu erzählen hat. Erinnert ein bisschen an Guy Clark und John Prine, diese Nummer.... Alles in allem ein ausgezeichnetes Album.


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michael tatar jr

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.miketatar.com

michael tatar jr

© 2003 michael tatar jr

 

So jung dieser Künstler ist, er hat nicht nur gerade seine erste CD vorgelegt, er besitzt mittlerweile auch sein eigenes Plattenstudio, Tartarboy Records.

Mit dem Gesang könnte der Künstler zum Teil etwas vorsichtiger umgehen, d.h. diesem mehr Aufmerksamkeit zollen, doch bei Songs wie „I Only Exist“ macht er alles wieder gut. Schöne Harmonien, eine hervorragende Instrumentation, verstärkt durch eine ausgezeichnete Produktion zeichnen den Erstling Michael’s aus.


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Slim Chance & the Convicts
The Dark Side of the MoonPie
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)

Die Gründer des Atlanta Redneck Undergrounds kehren ins Rampenlicht mittels ihrer dritten CD zurück, die einmal mehr klassische Country Musik offeriert. “the dark side of the moonpie” wurde in Rob Gal’s Snack n’ Shack aufgezeichnet. Dabei liefern die Convicts einmal mehr eine erfreuliche Mischung aus puren Honky-Tonk-Two Steppers, traditionellen akustischen Balladen und ein paar Rockern.

Sänger Slim Chance, Bassist Phil Anderson und Schlagzeuger Bryan Brownlow werden von vielen bekannten Grössen der Musikszene Atlanta’s unterstützt. Gäste sind u.a. der Gitarrist und Harmonie-Sänger Jon Byrd, Doug Morton (akustische Gitarre) und Angie Goodale (Schlagzeug), alle von Ion Avenue.  Bill Fleming an der Pedal Steel, Terri Onstad am Harmoniegesang und dem Cello, Rob Gal an der Lead Gitarre und Slim’s 73-jähriger Vater Jimmy Kelly an den Harmonien sowie Bruder Rick Kelly am Dobro runden die Gruppe ab.  

Atlanta’s Untergrund brodelt. Solange die Verursacher Slim Chance & The Convicts sind, ist nichts dagegen einzuwenden. Auch hier könnte dem Gesang etwas mehr Sorgfalt gewidmet werden, aber ansonsten... ist die CD gelungen.


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The Bearfoot Hookers
Life At The Bar
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.bearfoothookers.com

Hör’ genau zu und zu wirst’s kapieren.  Du wirst erkennen, dass die Erde bebt.  Und schliesslich, wenn’s Dich nach Whiskey gelüstet, setzte Dich besser schnell in das vorüberfahrende Taxi – und lass Dich dahin bringen, wo die Party abgeht.

The Bearfoot Hookers kommen aus  Athens, Georgia. Genaugenommen aus Waycross, wo die Züge Tag und Nacht durchrollen. Ihre Musik erzählt Geschichten von guten und schlechten Zeiten, schmerzenden Köpfen, gebrochenen Herzen und Dämonen, die Dich am Ende der Nacht den Blues spielen lassen.

Sie sind nicht die nächste grosse Sache. Sie kümmern sich nicht um Trends.  The Bearfoot Hookers sind einfach 4 Jungs, die das spielen, was tief in ihnen steckt und dabei 110% geben – wann immer sie auf der Bühne stehen. Sie musizieren, bis das Publikum entweder nach Hause geht, oder einen Kollaps erleidet.


Wenn man sie fragt, welche Art von Musik sie machen, kommt schnell die Antwort: "beer drinkin' gospel". Solltest Du nicht verstehen, um was es sich dabei handelt, bleib einfach da und Du wirst es verstehen, denn der Prediger ist im Haus! Johnny Cash hat gewusst, was das bedeutet. The Rolling Stones sind schon ein paar mal dort gewesen. Und eine paar kleine Südstaaten Jungs aus Jacksonville, Florida wissen sehr gut, um was es dabei geht.

The Bearfoot Hookers gründeten sich 2003 und produzierten sofort ihr Debüt-Album Sweet Pickle Grits. Es war ihnen wichtig, die Energie ihrer Live-Shows in der Gegend von Athens festzuhalten. Eine lange Auftritts-Liste folgte, sodass ihre Fangemeinde in Georgia anwuchs. Atlanta's 96 Rock (WKLS FM) nahm sich dem Titel "Sister" an und spielte die Nummer anlässlich der Stage 96 Show. Schliesslich konnte die Rock’n’Roll Show der Hooker's die Aufmerksamkeit des New Yorker Film Direktors John Nijhawan erregen. Er folgte der Band und machte dabei den Film 3 Day Drunk, eine Dokumentation der  Bearfoot Hookers Shows.

Nachdem sie ein Jahr lang in den rauchigen Bars des Südens musizierten und dabei ein Jahr lang Geschichten sammeln konnten, die sich zu Songs umwandeln liessen, ging die Gruppe schliesslich in Athens' berühmtes Chase Park Transduction, um ihr zweites Album zu machen. Im Herbst 2004 produzierten sie Life at the Bar.

Gerade frage ich mich, wie schräg/widersprüchlich Country-Musik wohl sein kann – und schon stolpere ich über die Bearfood Hookers. Auch hier ist der Gesang nicht speziell, doch die Harmonien sitzen, die Musik ist gut. CD-Baby vertreibt sie gar als „Beer Drinkin’ Gospel“. Was es auch immer ist: Es ist gut. Und: Die Bearfoot Hookers haben Humor. Das beweist ihre Web-Site.


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CAPt. meat
Bare Bones Country
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)

Wer den frühen Sound Johnny Cash’s mag, kann an diesem Album nicht vorbeigehen. Dieses Album bietet viele grossartige altmodische Country-Songs an, so, wie sie damals waren. 26 Titel, um genau zu sein.

Capt. Meat’s Cover sieht aus, als hätte es Grateful Dead gehört. Seine CD allerdings klingt – wie CD-Baby es verspricht, nach einem weit entfernten Johnny Cash. Nach einem Johnny Cash, der in einer Garage steht und durch ein Megaphon singt. Aber durch diese verrückte Idee wird die CD keineswegs schlechter, ganz im Gegenteil. Sie gewinnt ungemein, auch zeichnet sie die Beginne des Rockabillys deutlich auf........ und versetzt den Zuhörer in eine Zeit zurück, in der noch alles einfacher war...auch die Musik.


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BOB CARGILE
Buckin
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Bob Cargile klingt, wie traditionelle Country Musik klingen soll: Eine feine Prise Rockabilly, Hillbilly, selbst Bluegrass ist spürbar. Eine nette CD, leider ohne Infos über den Künstler. Sicher ist nur, dass alle Songs selbst komponiert wurden.


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Trafton Harvey
For A Quarter
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.traftonharvey.com

Trafton Harvey wurde am 1. Januar 1973 in Florida geboren. Er war das erste Baby, das im Jahr 1973 in Florida zur Welt kam. Der Name „Trafton“ stammt aus der Serie "Gunsmoke", die in den 60ern äusserst beliebt war. Ein Typ namens Trafton zog durch Dodge City und machte Matt Dillon das Leben schwer. Trafton lebt in der Gegend von Big Bend seit Geburt. Er ging vom Tallahassee Community College ab und schrieb sich an der Florida State University ein. Sein Interesse an der Gitarre und dem Gesang fand einen Anfang im Lambda Chi House auf dem Campus der Florida State. Er gründete eine 3-köpfige Band mit Dave Roberts und Michael Tilley zusammen. 1992 war diese bereits auf 6 Mann angewachsen. Die Gruppe feierte grosse Erfolge in der Tallahassee Gegend. Trafton kriegte bald einen Tagesjob bei der Citizens Bank in Crawfordville als Bankmanager. Aber er sang weiterhin und zog 1996 nach Nashville, um seine musikalischen Interessen entgegenzukommen. Im April 1998 unterschrieb er bei der BMG Publishing Company, Cabin 11 Division. In der Folge schrieb er für Don Goodman, Jerry Foster, John Greenenbaum, Mike Anthony und andere Hall of Fame Komponisten.


Ende August 1998 kam Trafton’s Leben für 7 Jahre zu einem Stillstand. Trafton litt damals unter einer Gehirnentzündung, einer Virusinfektion im Hirn. Im Vanderbilt Hospital von Nashville lag er 3 Monate lang im Koma. Nachher ging Trafton erneut in seine Heimat, ins Wakulla County zurück, um zum zweiten Mal „gross zu werden“. Nach 7 Jahren ist er nun zurück...mit einer CD im Gepüäck. Diese wurde von keinem Geringeren als dem berühmten und talentierten Larry Butler produziert.

Erinnert sich noch jemand an Keith Whitley, Lorrie’s ersten Ehemann? Ja? Hier ist einer, der ähnlich klingt. „I Didn’t See Him Coming“ erinnert ein wenig an George Jones. Eine warme, sanfte Stimme, gute Musik, etwas zwischen traditoneller und real Country-Musik, aber mit viel Gefühl... zum Heulen.



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SAL SAGE
Songs of The Old West - Vol. 1
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.salsage.com

Sal Sage singt und spielt Traditional Western Music. Damit hat seine musikalische Karriere vor 53 Jahren begonnen.  Er wurde inzwischen bereits mit seinem Idol Gene Autry verglichen. Aber auch seine Band ist nicht zu unterschätzen. Sie passt sich dem sanften, rollenden Stil ihres Führers völlig an.  

Sage ist ein ehemaliger Bürger von San Francisco.  Er wuchs in der Nähe der Union Stockyards und Butcher Town auf. “Heutzutage ist San Francisco anders”, sagt Sal. Wo sich heute die Third Street befindet, ritten Männer auf ihren Pferden umher.  Auch er selber hat damals Pferde geritten und sich mit Vieh abgegeben. day he rode horses and fed cattle. Seine musikalische Karriere begann, als er Werbung für die H. Moffett Meat Company, d.h. für ihre Metzger-Läden, betreiben musste.


25 Jahre lang hat Sal das Publikum im Red Bluff Bull und Gelding Sale unterhalten. Er trat im San Francisco Cow Palace auf – für die Grand National Livestock Expo. 20 Jahre lang.Bei der Gravenstein Apple Fair war er 15 Jahre dabei. Seine Jeep Fernseh-Werbung wurde beinahe 1 Jahr lang ausgestrahlt (und kann im Fernsehen noch immer gefunden werden), genau wie die Swanson T.V. Dinner Werbung, zu der er den Gesang beisteuerte.

Es gibt wenige Künstler, deren Stimmen so perfekt mit dem von ihren gewählten Musikstil verschmelzen. Sal Sage ist eine Nummer für sich. Man spürt, dass er einerseits schon lange im Geschäft ist, andererseits seine Songs gekonnt auswählt. „Oklahoma Hills“ war einer meiner ersten Western-Swings. Und ich mag ihn. Von Sal Sage ganz besonders. Diese CD ist kostbar, denn hier sitzt einfach alles, angefangen von der Instrumentierung (hört Euch bloss diese Gitarre an) bis hin zum Gesang, der klingt, als ob er „damals“ in den besten Zeiten des Western Swings oder der Cowboy-Songs, festgehalten wurde. Aber wen kümmert’s? So oder so – diese CD ist ein wahrer Diamant. Da kommt Nostalgie auf und man wär’ gerne ein Cowboy.

Guckt Euch die Web-Site an – einfach toll.


 

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The Pure Country Band
Pure Country
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)

Diese CD ist eine Sammlung der Eigenkompositionen von David Sidebottom. Da David selber kein Sänger ist, steuert er seine stimme lediglich zu einem Song bei. Normalerweise spielt er für die Band bei den Aufzeichnungen das Keyboard. Sobald sie den Song nach seiner Orgel lernten, nehmen sie ihn auf.

David entdeckte seine Liebe zur Country-Musik in den 70ern. Die Geschichten der Songs faszinierten ihn dabei am Meisten. Am Tag, als David’s Mutter starb, kam sein ältester Sohn mit Umzugs-Plänen an und sein jüngster Spross mit dem Führerschein. Auf einen Schlag hatte sich David’s Welt verändert. Also begann er im Frühling 1998 Country Balladen zu schreiben. Es folgten 21 Gospel Songs. Gegenwärtig arbeitet er an seiner zweiten CD.

David versucht, Titel zu schreiben, wo die Musik und die Worte zusammen passen. Er denkt sich, darin liege die Herausforderung eigentlich – und auch der Spass, der das Komponieren.

Das erste Stück, „Cheating Heart & Lying Eyes“ klingt stark nach Dolly Parton.  „It Takes You“ ist sehr eingängig, bleibt im Gedächtnis haften. „Morning Dew“  ist in den Harmonien wiederum stark, allerding etwas abgehackt....Eine romantische CD.


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Paddy O'Brien
Until The Next Time
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.paddyobrien.com

Waterford International’s Gesangstar Paddy O’Brien hat gerade ein neues Album veröffentlicht. 16 grossartige Songs, die seinem Album „My Destiny“ folgen, wurden auf den Tonträger gebannt. Das neue Album bietet seine Hit-Single „Many Mansion“ neben Titeln wie „Crying Time“, „Long Black Veil“, „She Wears My Ring“, „Special Absent Friends“, „Above And Beyond“, „Springtime In Alaska“ und manch weiteren grossartigen Standard an. Paddy ist einer der beschäftigsten Stars der Irischen Country Musik. So unterhält er das Publikum nicht nur in Irland, sondern auch in England, Schottland und Wales. Durch Österreich, Deutschland und die Schweiz tourte er auch schon. Ende März wurde er für 3 Shows nach New York City gebucht. Dieses neue Album wird äusserst erfolgreich auch von Comstock Records in Arizona promotet.

Paddy’s Stimme könnte für meinen Geschmack etwas stärker sein. Manchmal schwankt sie, was aber geschickt – im wahrsten Sinne des Wortes – überspielt wird. Die Begleitmusik ist traditionell, die Instrumente werden gekonnt gespielt.


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Justin Curtis & Sally Jo
Hillbilly Favorites

Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.justincurtis.com

Hillbilly Favorites ist die dritte Veröffentlichtung auf Lazy J Records und das dritte Mal, dass Justin Curtis & Sally~Jo zusammen aufnehmen. Diesmal präsentiert sich Sally~Jo etwas mehr als bei den zwei Vorgängern, denn nun singt sie auch im Duett, z.B. bei  "Jackson" und "Don't Take Your Guns to Town". Und bei „I’ll Fly Away“ spendiert das Mädel gleich den Lead- plus den Harmonie-Gesang. All diese Nummern beweisen, dass Sally Jo nicht nur ein hübsches Gesicht hat. Auf dieser CD befinden sich viele bekannte Nummern, die von Legenden der Country Musik, z.B. Johnny Cash, Hank Williams, Elvis Presley, Jimmie Rodgers... etc. gemacht wurden. Hinzu kommen noch Künstler, mit welchen Justin während einiger Zeit zusammenarbeitete, etwa: Deke Dickerson, Mike McCafferty, Steve Jacoby, Bill Dewey, Will "The Rhythm Doctor" Jones...


Okay, das Cover kann den Rockabilly nicht verleugnen. Und will’s auch gar nicht. Curtis gleicht auf dem Foto zudem sehr Hank Williams, sen., was mich zugegebenermassen für ihn einnimmt. Aber die CD abzuhören, hat sich ohnehin gelohnt. Jeder Sampler ist Klasse. Eine absolut empfehlenswerte, liebevoll gestaltete CD. Hört Euch bloss „Folsom Prison Blues“ an – grossartig.
Und erst „I’ll Fly Away“....... Kompliment, Sally. Rockabilly, Hillbilly und Bluegrass – was gibt’s Schöneres? Curtis & Band besitzen das notwendige Temperament, den Spass an der Sache und – das Talent.


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GONE SOUTH
Next Stop

Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.gonesouth-bluegrass.com

Gone South bieten satte Stimmen und Musik, die den notwendigen Drive sowie das optimale Gefühl anbietet. Oft mixen die Jungs puren Bluegrass mit anderen Musikarten, um ihren einzigartigen Sound zu produzieren.  Man muss sich also nicht wundern, wenn  Greg Allman’s Titel auf eine Hank Williams Melodie hin folgt. Als Gone South sich 1996 zum ersten Mal zusammenschlossen, wurde abgemacht, dass die Gruppe vor allem Titel bringen soll, die eine Geschichte beinhalten – egal, um welche Musik es sich handelt. Diese Nummern wollten sie denn auch in ihren eigenen Bluegrass-Stil ummodeln.

Next Stop folgt auf die erste CD der Band, First Stop. Die Band ist hier noch besser geworden, hat sich auf ein höheres Level begeben.  Neue Bandmitglieder, Original-Stücke und Covers zeichnen diesmal ihre Musik aus. Langjährige Freunde und Familienmitglieder unterstützen Gone South bei den Harmonien. Charlotte und Cliff Albright z.B. heirateten 1971 und singen seit dem gemeinsam; Cliff’s solide Gitarrenarbeit passt ausgezeichnet zu Charlotte’s starkem Gesang. Sie spielt übrigens auch Mundharmonika und Fiddle (im Bluegrass ist die Mundharmonika ziemlich ungewöhnlich). Chuck Clark am Banjo kann nur mit “fantastisch” umschrieben werden. Er ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, so bringt denn die Band verschiedene seiner Stücke. Bob Barnett ist für die Mandoline, die Resonator-Gitarre, ab und zu auch für die Fiddle bei Gone South zuständig.

Ich hätte schwören können, es handelt sich hier um Jünglinge, der Sound klingt so unverkrampft und neu. Aber zu meinem Erstaunen belehrte mich die Web-Site eines Besseren. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier – nicht nur der Mundharmonika wegen – wiederum um ein ausgezeichnetes Werk, das jedem Bluegrass-Liebhaber ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden kann. „Ghost Riders In The Sky“ macht die Stärke des Banjospiels, der Harmonien und der Mundharmonika gleichermassen klar. Irgendwer singt da ein wenig wie Willie (The Nelson). Weitere bekannte Stücke sind „Muleskinner Blues“ und „Midnight Rider.“ Bei meinem persönlicher Favorit, „Old Flames Can’t Hold a Candle To You“ wird die traurige Lyrik nicht nur durch den Gesang, sondern auch durch die musikalische Begleitung unterstrichen. Was gibt es wehmütigeres, als einen Song wie diesen?


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UNCLE MONK
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler), Web-Site: www.unclemonk.com

Uncle Monk ist ein  Alt-Country Punk-Bluegrass Duo, das aus Tommy Ramone/Gesang, Mandoline/Gitarre, Banjo und Dobro sowie Claudia Tienan/Gesang/Gitarre und Bass besteht. Uncle Monk's Music ist im Old-time und Bluegrass verwurzelt. Diesem Mix fügte das Duo eine Twangy Gitarre hinzu, dadurch entsteht betreffend Klang eine neue Sensibilität.  

Tommy Ramone’s Karriere begann unter dem Namen Tom Erdelyi. Damals war er Ingenieur in den Record Plant Recording Studios. In den 70ern gründete er zusammen mit den grossartigen Typen Johnny, Joey und Dee Dee Ramone die Rock-Gruppe The Ramones. Damit nahm er an der Geburt des of New Wave, Punk Rock und der alternativen Musik teil. Als Manager, Produzent und Schlagzeuger der Band kreiirte Tommy Ramone den Sound, Stil und die Ideologie für das, was später Moderner Rock genannt werden sollte. Claudia Tienan war zuvor bei der Gruppe The Simplistics, nun mimt sie in Uncle Monk Partnerin von Tommy Ramone. Ihre Lyriken und ihre Stimme versorgen den Sound mit einer neuen Dimension.  Die Musik der beiden fügt sich nahtlos ineinander.

Ein äusserst sympathisches Duo mit einer eigenen Musik...... total gut. Auch die Web-Site ist übersichtlich, aber originell gestaltet. Passend zur CD, würde ich sagen. Ein Kunstwerk, wunderschön produziert, toll gesungen, mit ausgezeichnetem Banjo, einer düsteren, etwas schwachen und nicht sehr weit reichenden weiblichen Stimme, die aber bei den Harmonien alles wieder wettmacht. Alleine bedürfen beide Stimmen etwas Gewöhnung, doch zusammen sind sie wunderbar. Ich wundere mich allerdings, wo hier der Punk versteckt ist.....keine Ahnung, vielleicht find’ ich ihn ja zu Ostern.